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Belohnung für TTIP-Dokumente: Wikileaks zahlt 100.000 Dollar Prämie für Infos über Freihandelsabkommen

Wikileaks auf der Suche nach TTIP.
Wikileaks auf der Suche nach TTIP.

Europa und die USA verhandeln seit Monaten das Freihandelsabkommen TTIP und niemand weiß so genau, was es bringen wird. Hilft es der Exportnation Deutschland durch international angeglichene Normen? Wird bei uns der Arbeitnehmerschutz genauso schlecht wie in den USA? Alles wird besser, heißt es seitens der Regierungen. Wikileaks glaubt das nicht und sammelt derzeit per Crowdfunding 100.000 Dollar, um für Whistleblower-Infos zahlen zu können.

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Wikileaks kritisiertdass die Staaten keine Transparenz schaffen würden und die Öffentlichkeit über das Freihandelsabkommen uninformiert bleibt – es handele sich um „Europas meistgesuchtes Geheimnis“. Um dies zu lüften will die Plattform um Gründer Julian Assange nun 100.000 Euro auftreiben, um Whistleblower für Informationen zu bezahlen.

Bis Dienstagnachmittag sind rund 17.000 US-Dollar zusammengekommmen. Darunter befinden sich auch bekannte Gesichter aus dem internationalen Politzirkus, wie Griechenlands Ex-Finanzminister Yanis Varoufakis.

 

Dass Wikileaks um Spenden bittet, um Whistleblowern ein attraktives Angebot zu machen, ist nicht das erste Mal. Auch beim Abkommen TTP startete die Plattform eine Crowdfunding-Aktion. Damals ohne Erfolg.

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