Eine Giftwolke und die Schläfrigkeit der Hamburger Medien

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Am Donnerstagabend kam es in Hamburg zu einem gefährlichen Chemieunfall. Schnell forderte die Feuerwehr Anwohner in einigen Stadtteilen auf, Fenster und Türen zu schließen und das Haus nicht zu verlassen. Gut zwei Stunden später weiteten die Behörden die Warnung gar auf die halbe Stadt aus. Hätte die Feuerwehr nicht so vorbildlich die sozialen Netzwerke benutzt, hätte kaum jemand was davon mitbekommen. Denn die lokalen Reaktionen – ob nun NDR.de, Abendblatt.de oder Mopo.de – reagierten mehr als schläfrig.

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Was war passiert? Um kurz nach 21 Uhr erreichte ein Notruf die Feuerwehr. Bei einer Chemiefirma im Stadtteil Billbrook hatte sich ein Unfall ereignet. Wasserdampf vermischt mit einer starken Lauge trat aus einem Tank aus. Mehrere Mitarbeiter klagten über Atemwegs- und Augenreizungen. Die Feuerwehr rückte mit über hundert Mann aus, ein nahegelegenes Hotel musste evakuiert werden.

Am Freitagmorgen zieht die Hamburger Morgenpost eine erste Bilanz: „100 Gäste wurden zur Feuer- und Rettungswache gebracht. Insgesamt wurden dort 150 Personen durch den leitenden Notarzt begutachtet. Insgesamt wurden 45 Menschen verletzt. 19 von ihnen, darunter 9 Polizisten, mussten ins Krankenhaus gebracht werden.“

Diese Zahlen zeigen es schon. Die Situation war nicht einfach. Tatsächlich wussten die Einsatzkräfte lange nicht, was und wie viel aus dem Tank ausgetreten war. Also reagierten die Behörden und sprachen eine Warnung aus.

Die Feuerwehr verbreitete diese sofort via Twitter und Facebook: „Chemieunfall – Bitte Fenster und Türen schließen!“. Dazu gab es eine Karte mit den betroffenen Stadtteilen.

An diesem Punkt waren die regionalen Portale Mopo.de, Abendblatt.de oder auch NDR.de noch einigermaßen dabei. Nicht übermäßig engagiert, aber immerhin. Sie brachten eine Meldung und bauten ein Posting der Feuerwehr ein.

Problematisch wurde es jedoch kurz vor Mitternacht, als die Feuerwehr ihre Warnung noch einmal erheblich erweiterte. Am frühen Abend waren wenige Teile der Millionen-Stadt betroffen. Auf einmal baten die Einsatzkräfte jedoch darum, dass quasi die halbe Stadt Fenster und Türen geschlossen halten sollten.

+++ Update 23:45 Uhr +++ Chemieunfall in HH-Billbrook +++ Warngebiet erweitert +++ BITTE TEILEN! +++Stadt Hamburg…

Posted by Freiwillige Feuerwehr Hamburg on Donnerstag, 6. August 2015

Es war spät, die meisten Hamburger schliefen schon, natürlich mit offenen Fenster (es war einer der heißesten Tages des Jahres), doch die, die noch wach waren, hatten kaum eine Chance etwas von der Warnung mitzubekommen. Die Regionalmedien transportierten sie nicht mehr. Immerhin retweetete die Mopo noch die Warnung Feuerwehr. Um zwei Uhr gab die Feuerwehr Entwarnung. Hamburg konnte gefahrlos weiterschlafen. Der NDR reagierte immerhin via Radio und verbreitete die Warnung in seinen Nachrichtensendungen und dem Verkehrsfunk.

Dementsprechend wütend fielen einige Kommentare auf der Facebook-Seite der Feuerwehr aus. Eine Nutzerin schrieb:

Ein ding der Unmöglichkeit, dass man lediglich über social media und katwarn informiert wurde!!!!! NDR und co….nichts….keine Warnungen der Polizei selbst bei denen die dicht dran waren! Das ist ne riesen sauerei…. Da müssen die Behörden aber noch ganz gewaltig dran arbeiten….danke dass man hier auf dem laufenden gehalten wurde!

Auch der ehemalige Macher von Basic Thinking meldete sich bei der Feuerwehr. „Danke für euren verdammt guten Job, liebe FFHH“, schrieb Andre Vatter. „Leider seid ihr ganz auf euch alleine gestellt. Die HH-Medien geben lediglich Agenturmeldungen raus. Das Abendblatt versteckte den Hinweis den Abend über sogar hinter der Paywall. Armutszeugnis für die Stadt. Umso besser, dass ihr da seid. Dickes Lob.“

+++ Update 02:10 Uhr +++ Chemieunfall in HH-Billbrook +++ ENTWARNUNG +++Die KATWARN-Meldungen zum Chemieunfall sind fü…

Posted by Freiwillige Feuerwehr Hamburg on Donnerstag, 6. August 2015

Dieser Fall zeigt beispielhaft das Dilemma vieler Lokal-Redaktionen. Sie sind knapp besetzt. An 360 Tagen im Jahr passiert nach der „Tagesschau“ nichts mehr. Die Online-Redakteure können beruhigt nach Hause gehen. Wenn es allerdings in einer Chemiefabrik zu einem Unfall kommt, müssen die Medien wach und am Start sein. Immerhin ist es ihr Produktversprechen, die Menschen umfassend zu informieren. Vor allem darüber, was in ihrer Stadt passiert.

Wenn interessierte und besorgte Bürger bzw. Leser allerdings gezwungen sind, sich direkt auf den Social-Media-Seiten der Feuerwehr zu informieren, ist es für das Image der Verlage nicht gerade zuträglich. Andererseits muss man festhalten, dass die Feuerwehr bei Twitter und Facebook auch wirklich einen vorzüglichen Job gemacht hat. Spätestens seit gestern Nacht sollten alle Hamburger der Feuerwehr folgen. Dort erfährt man am schnellsten, wenn etwas Wichtiges passiert.

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Alle Kommentare

  1. Nicht nur die Kommunikation, sondern auch die Einschätzung der Gefahrenlagen durch Feuerwehren auf dem Lande, Ämter usw. lassen zu wünschen übrig.
    Jeder Brand gefährdet die Gesundheit – das vergessen viele Akteure. Da werden hochtoxische Dämpfe freigesetzt und in den Medien verlautet: Für die Bevölkerung bestand keine Gefahr. Das hat sich anscheinend bei den Redakteuren manifestiert.
    Deshalb aus meiner Sicht auch die fehlende Aufbereitung der Meldungen von der Feuerwehr Hamburg. Was soll ich denn als Redakteur die Bevölkerung warnen? „Für die Bevölkerung besteht durch sowieso keine Gefahr lass es doch brennen“
    Hier fehlt eine gewisse Sensibilität für die Thematik auf beiden Seiten. Die Feuerwehren sollten mal die Medienvertreter über die Problematik der Brandgase aufklären.
    Das meint ein Medizinjournalist und ehemaliger Mitarbeiter im Luftrettungsdienst.

    1. Schon mal bewusst gemacht, dass die Feuerwehr bei jedem kleinen Dachstuhlbrand alle Anwohner vor schädlichen Rauch warnen müsste. Diese Aussage, dass der Brandrauch nicht gefährlich ist, bezieht sich darauf, dass keine akute Gefahr für die Bevölkerung besteht, wenn sie mit dem Hund raus gehen oder ähnliches. Bei den gefährlichen Rauch geht es meist um extreme Belastungen durch Chemie im Rauch, der außergewöhnlich ist. Natürlich ist jeder Brandrauch auf Dauer oder in zu hoher Konzentration tötlich, aber es geht eben um besondere Gefahren.

  2. Schon traurig das Regionale Medien entweder nichts oder nur dünne Informationsströme lieferten. Sogar Redaktionen aus anderen Bundesländern Berichteten über den Vorfall und einige Leser äußerten sich über die Kommentarfunktion auf Facebook mit dem Markieren von Verwandten, die in dem Warnbereich wohnen um diese zu warnen.
    Da kann man nur noch mit dem Kopf schütteln und sich fragen wo die gesamte Regionale Presse zu diesem Zeitpunkt war.
    In diesem Sinne auch ein sehr großes Lob an die Medienbeauftragten der Freiwilligen Feuerwehr Hamburg ohne die es wahrscheinlich gar nicht an die Öffentlichkeit gelangt wäre das eine Giftwolke über Hamburg schwebte und damit vermutlich schlimmeres verhindert werden konnte.

  3. Ein Medien-Skandal, der eigentlich keiner ist: Wie angemerkt, haben die meisten potentiellen Empfänger der Meldung bereits geschlafen.

    Da frage ich mich: Was genau hätte es gebracht, wenn sämtliche Medien zu dieser nächtlichen Zeit darüber berichtet hätten? Die Leute hätten auch erst am Morgen davon erfahren – nach dem Aufwachen. Also ebenfalls zu spät.

    Sein wir mal ehrlich: Die meisten Leute (mich eingeschlossen) kennen nicht mal die verschiedenen Katastrophen-Sirenen-Alarme – das halte ich für ein viel größeres Problem.

    1. Tja … in vielen Gegenden gibt es keinen Sirenen mehr.
      Der kalte Krieg war vorbei. Für die Warnungen gibt es „theoretisch“ andere – unausgereifte – Systeme.

      Und … wenn die Giftgaswolke toxischer gewesen wäre … hätte eine bessere Bevölkerungswarnung schon Sinn gemacht. Da hätten die „Medien“ sicher einige erreicht.

      Vergiss die Sirenen-Alarme. In Friedenszeiten haben sie kaum noch Bedeutung.

  4. Mopo und Co interessieren mich nicht, da schaue ich, wenn überhaupt, nur einmal täglich drauf, und eher nicht mehr abends um 22 Uhr.

    Ich frage mich eher, was aus der guten, alten Warnsirene auf dem Dach geworden ist, bzw. warum die nicht aktiviert wurden. Ich habe jedenfalls nichts gehört (na gut, ich wohne auch auf St. Pauli, konnte andererseits aber auch die Feuerwehren hören…).

  5. Unerträglich, dieses Geätze gegen die Kolleg_*_Innen !

    Spätestens seit Anja „Mutige Haltung“ Reschkes Marschbefehl rollt der „Aufstand der Anständigen“.

    Da kann man nicht wegen irgendwelcher Petitessen die flächendeckende Versorgung der Bevölkerung mit wichtigen Flüchtlings-Geschichten einschränken. Das VIERTE RRRREICH ist jederzeit möglich.

    Hat Frau Reschke sich schon mit Til und der „Princess of Finkenwerder“ kurzgeschlossen? So ein hervorragendes Flüchtlingsarbeitslager, geführt von erfahrenen Persönlichkeiten des Söldner-Sektors, das hat doch Gesicht !

    Das zeigt HALTUNG!

    Vielleicht macht Kollege Gniffke auch mit, sofern er nicht damit beschäftigt ist, den Personalexodus aus ARD-aktuell zu beenden.

    Jetzt heisst es MUTIG ZEICHEN SETZEN!

    Der NDR hat genug Liegenschaften auf denen Container aufgestellt werden können, man stelle sich vor was für ein MUTIGER SCHRITT es wäre das Gelände in Hamburg-Harvestehude dafür komplett freizugeben, ein leuchtendes Beispiel für die Verhinderer der Sophienterrasse!

  6. Das mit den verschiedenen sirenen alarmen ….
    Bei uns im Landkreis gifhorn, gab es vor Wochen mal einen komplett Durchlauf.
    Vom sirenen test (1x 15 sek.)
    Über Feueralarm (3x 15 sek.)
    Bis hin zum KatS Alarm ( 1min. Auf- und abgehender Dauerton)

    Und eins sage ich ganz ehrlich, letzteres klingt echt komisch und verursacht ein komisches Gefühl.

    Zu der Sache mit den Medien….
    Bei uns auf dem Land, kennt man den einen oder andern von der Presse. Der wird kurz informiert, dann läuft das ganze.

    1. ich bin empört und ein Stückweit traurig !!!

      Habe meinen Pool sofort mit frischem handgeschöpftem Delfinwasser neu füllen lassen. Man weiß ja nie …

  7. So ein Schwachsinn haben wir seit Jahren nicht gehört – aber scheinbar gibt es immer noch Steigerungen – die Medien in HH habe ca 30 Minuten nach Alarmierung bzw Kenntnis vom Vorfall die ersten Eilmeldungen rausgehauen – Wer natürlich erwartet das Redaktionen auch 24 Stunden besetzt sind aber nicht mehr für Nachrichten bezahlen will kann auch nicht erwarten das da ein Redakteur umsonst rumsitzt – Der Verfasser des Artikels scheint von aktueller Berichterstattung und Kosten in dem Bereich scheinbar keinerlei Ahnung zu haben – Schulnote 6 setzen Herr Verfasser – aber der hat bestimmt warm und weich in der Nacht gepennt – körperlich wie auch geistig im Anschluss beim verfassen des Artikels

    1. Genau, so ein Schwachsinn! Aktuelle Berichterstattung von Qualitätsmedien verlangen! Was das kosten würde! Der Verfasser des Artikels würde doch auch nicht von Bankern fordern, dass sie ehrlich sind.

      Ein paar dpa-Konverven verwursten, ein paar Pressemitteilungen copyandpasten, noch schnell eine knackige Überschrift ausdenken – fertig ist der Qualitätsjournalismus. Und wenn das doofe Volk mit seiner Kostenloskultur nicht mehr bereit ist zu bezahlen, weil es die relevanten Informationen bei Facebook, Blogs & Co. schneller gibt, dann muss eben eine pauschale Medienabgabe zur Rettung der Demokratie her.

  8. …und dafür müssen wir auch noch GEZ Gebühren zahlen; dafür, dass öffentlich-rechtliche uns Bürger nur unzureichend oder gar nicht informieren. Der NDR und Hamburg 1 die auftreten als wären sie das Pendant zu CNN und BBC und doch nichts weiter sind als poplige Regionalsender auf dem Niveau eines Entwicklungslandes. Schämt euch!!

    1. Ich wusste, das mindestens einer wieder die GEZ ins Spiel bringt. Wirklich kein Anlass ist banal oder aufgebauscht genug, um nicht sofort anzuspringen wie der Fisch auf den Wurm.
      Die bösen ÖR, bla, bla, bla.
      Wie hier schon geschrieben – die meisten Leute hätten es nicht gehört. Wie viel besser wäre es gewesen, Wagen mit einer Durchsage durch die Straßen zu schicken. DAS hätte die Leute aufgeschreckt. Aber eine Meldung des NDR zu einer Zeit, in der die Menschen schlafen oder Video schauen etc. – sinnlos. Für Durchsagen wären dann aber Feuerwehr und Polizei zuständig gewesen.
      Aber es ist ja auch egal, ob dieser „Skandal“ einen sinnvollen Hintergrund hat. Darauf kommt es nicht an, wenn man auf Reizwörter wie GEZ reagieren kann. Auch muss man nicht selbst darüber nachdenken – wenn andere etwas zu einem Skandal erklären, dann schimpft man eben mutig mit!
      In diesem Sinne – schönes Wochenende!

      1. Die Frage ist ja schon sehr relevant. Wenn kurz vor zwölf eh keiner mehr Radio hört – warum sendet der NDR dann noch und verschwendet unsere Gebührengelder? Offensichtlich glaubt der NDR selbst nicht dran, dass um die Zeit irgendjemand zuhört, sonst hätte man um die Zeit eine Eilmeldung und eventuell eine Sonderschalte gebracht.

        Früher hat man ja gehofft, dass man mit einer Warnung zumindest einige erreicht, die dann Freunde, Verwandte, Nachbarn warnen. Aber die Funktion hat man ja kampflos an Facebook abgegeben – funktioniert auch, wie man sieht. Also wozu noch den NDR durchfüttern?

  9. Cellbroadcast in den Handynetzen, also eine Meldung an alle, die sich in bestimmten Funkzellen aufhalten. Technischer Standart, aber in Deutschland nicht möglich.
    Hatte mich bei der Einführung von KatWarn damit beschäftigt. Setzt Technik vorraus, die man sich gespart hat behördenseitig.

    Vorteile liegen auf der Hand:
    – Kein OptIn (App Installation)
    – keine Werbung nötig (bekommt halt jeder, der sich in dem Gebiet aufhält)
    – geht auch ohne Internet
    – geht mit alten Nokia Telefonen

    1. Ja Pfui, das ist ja Faktenwissen technischer Art.

      Das is sowas von oberechts, das hat man schon lange nicht mehr gehört.

  10. Im Artikel steht „Der NDR reagierte immerhin via Radio und verbreitete die Warnung in seinen Nachrichtensendungen und dem Verkehrsfunk.“, demnach hat der NDR also doch die Meldung verbreitet. Was hätte er denn sonst noch machen sollen? Eine mehrstündige Sondersendung im Fernsehen?

    Hier wird nur sinnlos gegen Kollegen der eigenen Branche geschossen, ein Skandal herbeigeredet, der nie existiert hat. Hauptsache Klicks generieren, da kann man dann auch gleich auf heftig.co gehen.

  11. Alle die hier gegen meinen Beitrag hetzen.

    1. nicht jeder hört radio.
    2. nicht jeder nutzt social media
    3. nicht jeder surft nach 22 Uhr noch auf der Seite con Abendblatt und co
    4. viele , sehr viele haben schon geschlafen weit genug weg um martinshorn der Einsatzfahrzeuge nicht zu hören, aber dicht genug an der Gefahr!
    5. nicht jeder hat ein Smartphone und dazu noch katwarn als APP installiert
    6. nicht jeder hat, sofern er es denn hat auch sein Handy laut!

    Die ganze Kommentare von wegen, bei jedem Brand sollten in der Nachbarschaft Fenster und Türen geschlossen werden…. Stimmt! Ihr habt recht, aber wenn die Einsatzfahrzeuge auf dem weg in die Nachbarschaft sind, bekommt man es mit.
    Das gestern, bzw. Vorgestern war für sehr viele eine lautlose Gefahr!

    Die gute alte sirene… Dazu kamen auch Kommentare wie : nicht jeder kennt die Bedeutung und so weiter, aber sind wir mal ehrlich, die Bedeutung ist schnell jedem klar gemacht. Und bei Hochwasser wird sie auch genutzt!? Ist da noch aktuell? Da bin ich mir gerade nicht sicher. Aber dennoch, die Behörden, also die Stadt hätte anders reagieren müssen!

    Was machen oma und Opa denn wenn sie abends um 22 Uhr noch wach sind? Wenige hören radio, die meisten schauen fernsehen. Und die, die schlafen? Die haben Pech gehabt? Es hätte jeden treffen können, Babys, Kinder, die beliebten Großeltern aber auch du und ich! Spaziergänger die abends noch mit ihren Hunden draußen sind!

    Verdammt, wacht auf! Das war ein Warnschuss. Und dennoch sind schon viel zu viele verletzt worden. Sowas muss man anders regeln. Ich habe tausende Ideen. Und diese sind gar nicht mal teuer! Aber effektiv.

    Und wie hier alle die „Kollegen“ in Schutz nehmen…ich habe keine Laufschrift auf diversen Sendern gesehen. Und irgendeiner ist immer im Sender!

    Ich bitte euch mal die Augen auf zu machen!

    Wir, wir Menschen wollen immer höher, schneller , weiter, effektiver und extremer, aber unseren eigenen Schutz sollten wir dabei nicht vergessen.

    So und nun könnt ihr euren Frust an mir abbauen.

  12. Wir beim Zollern-Alb-Kurier stehen in Kontakt mit den Behörden, um Fälle wie diesen künftig bestmöglich zu lösen. Ein Ansatz dabei ist unser Whatsapp-Service. Der Umstand, das viele Leser nachts ihr Handy nicht ausschalten (und deshalb durchaus schon mal genervt sind, wenn wir auf diesem Wege zu später Stunde bei ihnen aufschlagen), lässt uns und die Behörden hoffen, dass wir in in der Lage sind, in kurzer Zeit wenigstens einen Teil der Bevölkerung in unserem Verbreitungsgebiet zu erreichen und gegebenenfalls auf weitere Informationen und Updates hinzuweisen. Einen Vorteil sehen wir auch darin, dass immer mehr Leser uns ohnehin bei Whatsapp abonniert haben, während Katastrophenwarnapps und dergleichen eine eher flüchtige Angelegenheit sind und weit weniger flächendeckend verbreitet sind. Wir meinen aber, dass das feste Ansprechpartner, Abläufe und zuverlässige Bereitschafts-/Alarmierungssysteme auf beiden Seiten voraussetzt.

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