Anzeige

Abschied von Jon Stewart: seine fünf besten Momente

Nach 16 Jahren ist Schluss: Jon Stewart verabschiedet sich von der „Daily Show“
Nach 16 Jahren ist Schluss: Jon Stewart verabschiedet sich von der "Daily Show"

Nach 16 Jahren beendet Jon Stewart seine Karriere bei der "Daily Show": Seine Fans und Kollegen trauern, Präsident Obama bat ihn in der Sendung, nicht zu gehen, und der Guardian spricht sogar vom "Ende einer Ära". Tatsächlich gehört Jon Stewart zu den besten politischen Satirikern der USA. MEEDIA hat fünf seiner größten Auftritte gesammelt.

Anzeige
Anzeige

Der 9/11-Monolog

Die erste Sendung nach den Terroranschlägen am 11.September 2001 eröffnet Jon Stewart mit der „einzigen Frage, die man stellen kann“: „Are you okay?“ Es sei schwierig für ihn, zurück zur Arbeit zu gehen und Witze zu reißen. Doch gleichzeitig ist er überzeugt: „Ich sehe es als ein Privileg weiterzumachen. Denn wir leben in einem Land, das uns Satire erlaubt.“ Er ringt mit der Fassung, braucht einige Minuten, um sich zu sammeln und erklärt: „Jeder Idiot kann zerstören, aber diese Menschen, die gemeinsam wieder aufbauen – das ist außergewöhnlich, das ist Licht, das ist Demokratie. Und das können sie nicht kaputt machen.“

Bloßstellung der „Crossfire“-Moderatoren

„Crowssfire“ war eine CNN-Talkshow, in der Vertreter verschiedener politischer Überzeugungen in einer Debatte gegeneinander antraten. Jon Stewart hatte die Sendung oft hart kritisiert und betont, sie würde die öffentliche politische Diskussion zu stark vereinfachen. Als die beiden Moderatoren ihn als Gast einladen, nutzt er die Chance, sie vorzuführen – und betont: „Ihr verletzt Amerika.“

Das Glenn-Beck-Rollenspiel

Der amerikanische Moderator Glenn Beck ist ein prominenter Vertreter des amerikanischen Rechten. Jon Stewart imitiert Beck in einer seiner Sendungen – und entblößt ihn so mit seinen eigenen Waffen.

Anzeige

Was ist nur los mit Donald Trump?

Der US-Präsidentschaftskandidat Donald Trump war in der Daily Show eines der beliebtesten Opfer Jon Stewarts. Im Juli 2015 knöpfte er sich den Republikaner erneut vor und fragt sich in neun grandiosen Minuten: „What the F**k is Wrong With Donald Trump?“

Der Charleston-Monolog

Weißer Rassismus in den USA: Ein junger Mann erschoss in einer Kirche in Charleston, South Carolina, neun schwarze Menschen, und Jon Stewart ist sich sicher: Wäre der Täter farbig gewesen oder hätte dieser Anschlag einen islamistischen Hintergrund gehabt, wäre die gesellschaftliche Aufregung erheblich größer gewesen. Es macht ihn traurig, dass die Menschen in diesem Fall lediglich von einer Tragödie sprechen: „Das war kein Tornado, das war Rassismus. Ich hasse es, das jetzt sagen zu müssen, aber: Das hier ist schwarz-weiß – und es gibt keine Nuance.“

Stewarts Nachfolge wird am 28. September der Comedian Trevor Noah antreten:

The Daily Show with @trevornoah premieres September 28. Late night will NEVER BE THE SAME. Or maybe it will. Watch to find out.

Ein von The Daily Show (@thedailyshow) gepostetes Video am

Anzeige

Mehr zum Thema

Anzeige
Anzeige

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*