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Drohne soll Internet in entlegene Gegenden Bringen: Facebook stellt Projekt „Aquila“ vor

Die Aquila-Drohne von Facebook.
Die Aquila-Drohne von Facebook.

Facebook hat die erste Version seiner Drohne vorgestellt, die Internet in entlegene Gebiete bringen soll. Das unbemannte Fluggerät mit dem Namen "Aquila" habe die Spannweite einer Boeing 737, erklärt Facebook-Gründer Mark Zuckerberg. Die solarbetriebene Drohne wiege weniger als ein Auto und könne monatelang in der Luft bleiben.

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Außerdem habe Facebook ein extrem präzises Laser-System entwickelt, das Daten mit einer Geschwindigkeit von 10 Gigabit Pro Sekunde übertragen könne.

Take a look inside Facebook’s Connectivity Lab – an important part of our effort to bring connectivity to the billions of people who are unconnected today.

Posted by Facebook Engineering on Thursday, July 30, 2015

Das weltgrößte Online-Netzwerk mit rund 1,5 Milliarden Mitgliedern verfolgt schon lange das Projekt, Internet aus der Luft in Gebiete mit schwacher Infrastruktur zu bringen. Dafür kaufte Facebook im vergangenen Jahr den britischen Drohnen-Entwickler Ascenta. Google setzt in einem ähnlichen Programm ebenfalls auf Drohnen – aber auch auf riesige Ballons mit Antennen. Hunderte Millionen neue Internet-Nutzer dürften auch den Online-Riesen mehr Geschäft bringen.

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Die „Aquila“-Drohne solle bis zu drei Monate lang am Stück in Höhen zwischen etwa 18 000 und 28 000 Metern fliegen, berichtet das Technologie-Blog Mashable aus einer Präsentation bei Facebook. In die Luft werde sie von einem Helium-Ballon gebracht, von dem sie sich dann abkoppele.

 

(dpa)

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