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„Was Sie gegen die Asylflut tun können“ – Twitter-Wirbel um gefälschtes Anti-Flüchtlings-Cover des Focus

Links das gefakte Focus-Cover, rechts das echte
Links das gefakte Focus-Cover, rechts das echte

Eine böse Satire, die den Focus aufs Korn nimmt, narrte einige Twitter-Nutzer. Das Autorenblog Metronaut veröffentlichte eine Focus-Titelseite mit der Schlagzeile "Was Sie jetzt gegen die Asylflut tun können". Auf Twitter nahmen einige Nutzer die Satire für bare Münze.

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Hier der obere Teil des Fake-Focus-Covers:

Auf der Metronaut-Website gibt es das komplette Fake-Cover zu sehen:

Bildschirmfoto 2015-07-30 um 14.39.46

Der Tweet sorgte für Verwirrung:

So sieht übrigens das aktuelle echte Focus-Cover aus:

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Alle Kommentare

  1. Wie furchtbar: Sprachlos war der Ufomedia-Mann und bereit, sofort den Focus zu verbrennen. Komisch, ohne überhaupt ahnen zu können, was im Leitartikel, der nie einer war, hätte stehen können…
    Vielleicht eigenen Wohnraum zur Verfügung zu stellen – oder solche Dinge?

    Doch wie alle, die seltsamerweise nur noch auf dem linken Auge sehen, traut er dem Focus alles erdenklich Böse dieser Welt zu. So kann man reinfallen!

    Ein anderer faselte sogleich von „Volkshetze“, was das auch immer sein mag? Asterix hätte dazu gesagt: „Die spinnen, die linken Vögel“.

    Übrigens: Im zweiten Sätzchen der bedeutenden Ufomedia-Aussage ist ein Fehler. Na, na, na. Vielleicht ein Komma zu wenig?

  2. Diese Art von Debatte nervt. Es wird nämlich in keinster Weise über die Hintergründe diskutiert. Wie bei der „Griechenlandrettung“ wird nur auf die Probleme der Menschen mit dem vordergründigen Motiv berichtet, den EU Bürgern in die Tasche zu greifen. Die sogenannten Qualitätsmedien hatten so bei Griechenland völlig ausgeblendet, wer davon profitiert, nämlich vorwiegend Hedgefonds, die die Pleitepapiere aufgekauft haben. Nach den diversen von Geheimdiensten befeuerten Konflikten und deren Verknüpfung mit der Finanzwelt ist natürlich auch hier die Frage der finanziellen Nutznießer der Flüchtlingsschicksale zu hinterfragen. Im einzelenen heißt dies,
    a) wer hat Vorteile von einer sozialen Schwächung durch interne Konflikte in der EU, bzw. bedient man sich der in militärischen Studien genannten „Migrationswaffe“ zur regionalen Destabilisierung und wenn ja mit welchem strategischen Ziel,
    b) wer verdient wieviel an der gesamten damit verbundenen Logistikkette (Transport, Versorgung, auch sozial), insbesondere auch in Deutschland,
    c) wer finanziert weltweit hier tätige NGOs (Herr Putin kennt das Geschäft und weiß wohl ganz genau, warum er hier in dieser kritisierten Art diskriminierend tätig ist),
    d) welchen Einsatz bedeutet es für die EU, vor Ort die Ursachen der Flüchtlingsbewegungen ggf. auch militärisch zu lösen,
    e) welches Sicherheitsrisiko (auch für die Flüchtlinge selbst) ist mit dem verdeckten Einsickern von Terroristen (IS) verbunden,
    f) welche Maßnahmen der Grenzsicherung sind zum Schutz der Bevölkerung (einschl. der tatsächlichen Flüchtlinge) vor Terroranschlägen geboten?
    e) Punkt f) wäre an den Anforderungen der USA und anderer Länder zu messen, die nicht dem Vorwurf der Menschenrechtverletzung ausgesetzt sind.
    Dies ist nur ein kleiner Ausschnitt der Fragen. die Flüchtlinge und EU Bürger gleicher Maßen interessieren dürften, beide haben nämlich keine Lust als Manövriermasse von Interessen Dritter verwendet zu werden. Sie werden aber in den Medien praktisch nicht gestellt und die Deutschen nur als „Verbrechernachfahren“ ständig in die Pflicht genommen. Vor diesem Hintergrund liest man dann über merkwürdige Firmenkonstruktionen der öffentlichen Rundfunkanstalten, die bestimmten „Leitjournalisten“ unangemessene Vorteile verschaffen sollen. Dies alles ist ein sehr seltsames Gemisch, das schon die Frage aufwirft: „Lassen sich gewisse Medien, der Journalisten und ihnen verbundene Blogger in großem Umfange bestechen und von wem?“

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