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Mit Geld von Axel Springer: Deutscher Business Insider startet noch dieses Jahr

Anfang des Jahres investierte Axel Springer in das US-Angebot Business Insider; Ende 2015 kommt es nach Deutschland
Anfang des Jahres investierte Axel Springer in das US-Angebot Business Insider; Ende 2015 kommt es nach Deutschland

Anfang 2015 investierte Axel Springer in das Online-Magazin Business Insider und war dabei Hauptinvestor einer Finanzierungsrunde in Höhe von 25 Millionen US-Dollar. Wie das Wall Street Journal am Montag berichtete, wird das Wirtschaftsmagazin offenbar noch in diesem Jahr nach Deutschland kommen.

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Bislang hatten weder Axel Springer noch Business Insider (BI) offiziell darüber gesprochen, ob ein deutscher Ableger des Magazins geplant ist. Springer-Vorstand Andreas Wiele betonte im Januar dieses Jahres: „Mit dieser Investition stärken wir unsere Position im englischsprachigen digitalen Medienmarkt“ und Henry Blodget, Mitgründer und CEO von BI, ergänzte: „Die Investition ermöglicht uns, unser Wachstum in den USA und im Ausland noch weiter zu beschleunigen.“

Ein knappes halbes Jahr später schreibt der Medienjournalist Lukas I. Alpert im Wall Street Journal (WSJ) über die Zukunftspläne des Wirtschaftsmagazins. So solle zum einen der Fokus erweitert und deshalb der Tech Insider demnächst als eigener Webauftritt betrieben werden. Mit diesem Aufsplitten einer großen Webseite in eine Kollektion von verwandten, aber alleinstehenden News-Seiten orientiert sich BI offensichtlich an den Modellen der US-Unternehmen Vox Media und Gawker Media.

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Zum anderen berichtet das WSJ auch konkret über die Expansionspläne von Business Insider: Wie Blodget bestätigte, soll der deutsche Ableger des Online-Magazins noch in diesem Jahr starten. Zur selben Zeit wird auch eine internationale Ausgabe in Polen an den Start gehen, für das nächste Jahr seien weitere Europa-Versionen geplant sowie eine Asien-Ausgabe.

Vor sieben Jahren gegründet, gehört Business Insider mittlerweile zu den führenden englischsprachigen Wirtschaftsnachrichten-Seiten. Das Portal ist rapide gewachsen, aktuell gibt es bereits sieben internationale Ausgaben. Das Unternehmen will nach eigenen Angaben „die nächste Generation von Business Entscheidern erreichen“. Damit ist BI erfolgreich: 42 Prozent der BI-Leser gehören zu den Millenials – in Deutschland oft als Generation Y bezeichnet.

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