Tweets bearbeiten: Kim Kardashian versucht, Twitter zu verbessern

Kann Kim Kardashian nicht nur das „internet sprengen“, sondern auch Twitter reparieren?
Kann Kim Kardashian nicht nur das "internet sprengen", sondern auch Twitter reparieren?

Es ist die Nerverei Nummer eins für Twitterer: Tippfehler, die sich nicht korrigieren lassen. Kim Kardashian, eine der aktivsten Selbstdarstellerinnen der Social Media-Szene, hatte genug und wandte sich an den Mikroblogging-Dienst. Twitter-CEO Jack Dorsey antwortete prompt und stimmte Kardashian zu. Hat die Selfie-Queen etwa die Macht, den 140-Zeichen-Dienst zu verbessern?

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Man kennt das ja: Der Geistesblitz will in 140 Zeichen mit der Twitter-Welt geteilt werden, doch leider spielen Finger oder Orthografie-Kenntnisse (oder beides) nicht mit. Zack! Wieder ein Fehler im Tweet. Besonders in Zeiten der Autokorrektur sind Typo-Tweets längst Kult.

Trotzdem nerven Fehler in Tweets – den Twitter-Anfänger genauso wie die Ikonen der Popkultur mit mehreren Millionen Followern. Zu dumm, dass Twitter anders als die anderen großen Social Networks wie Facebook, Instagram oder Google+ (tatsächlich: es gibt Googles soziales Netzwerk noch) immer noch keine Editierfunktion bietet – auch neun Jahre nach dem Start muss immer noch gelöscht und neu getwittert werden.

Kim Kardashian, zumindest bei Facebook und Instagram eine der wort- und vor allem bildgewaltigsten Social Media-Superstars, hat genug von der Neuposterei. Also schrieb die 34-Jährige eine Mail an Twitter, in der sie um das überfällige Feature bat – und tat ihr Anliegen, wie es so ihre Art ist, auch noch mal nachträglich via Tweet in der Öffentlichkeit kund (ohne Typo, aber mit fehlendem Punkt).

Twitter-CEO Jack Dorsey nahm sich der Sache persönlich an und antwortete Kardashian – wie es sich als guter Chef gehört – zeitnah. Ganze 31 Minuten später war zu lesen, dass Dorsey so begeistert von dem Vorschlag war, als wäre Kardashian die erste Twitterin der Welt, die dies vorgeschlagen hat:

An dieser Stelle stellt sich bei regelmäßigen Twitter-Nutzern ein Déjà-vu-Erlebnis ein. Da war doch gerade erst was? Richtig, ein anderer Superstar hatte sich vor wenigen Wochen öffentlichkeitswirksam an einen anderen Riesen des Silicon Valley gewandt: Taylor Swift kritisierte Apple unlängst für die mangelnde Vergütung während der Startphase von Apple Music. Ergebnis: Apples Internetchef Eddy Cue knickte vermeintlich vor Swift ein, Apple war plötzlich doch bereit, zu zahlen.

Die Geschichte scheint sich bei Jack Dorsey zu wiederholen. Twitters zuletzt vielgescholtener Interimschef würde Kardashian wohl kaum so euphorisch zustimmen, wenn Twitter das Feature zum Bearbeiten von Tweets nicht bald ausrollen würde. Fast scheint es, als betätige sich Kardashian als Souffleuse, um Dorsey als proaktiven Twitter-CEO erscheinen zu lassen.

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Alle Kommentare

  1. Ohne Typo? Naja wenn nicht, dann aber sehr urban geschrieben. Zitat: „so that when u misspell something u don’t have to delete“ Urgghh – Igitt! Kim Kardashian hat sehr schwache Texte und sollte uns so sehr interessieren, wie aufgeweichtes Knäckebrot. Warum schreibt ihr immer über diese aufgeblasene Braut?

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