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„Bitte zitieren Sie richtig!“ Wie Jürgen Todenhöfer im Live-Faktencheck gegen Nikolaus Blome unterging

Nikolaus Blome (l.) im Talk-Duell mit Jürgen Todenhöfer – 1:0
Nikolaus Blome (l.) im Talk-Duell mit Jürgen Todenhöfer - 1:0

In der WDR-Talkshow "ich stelle mich" mit Sandra Maischberger traf am gestrigen Sonntagabend der Publizist Jürgen Todenhöfer auf seinen Kritiker Nikolaus Blome, ehemaliger Bild-Vize und Ex-Spiegel-Mann. Die beiden stritten über ein Zitat aus Todenhöfers Buch "Inside IS". Am Ende kam Sandra Maischberger hinzu und machten einen Live-Faktencheck in der Sendung, bei dem Todenhöfer gar nicht gut aussah.

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Nikolaus Blome warf Jürgen Todenhöfer vor, die Taten des IS zu rechtfertigen und zitierte als Beleg für seinen Vorwurf sinngemäß aus Todenhöfers Buch „Inside IS“. Todenhöfers Reaktion: Er stritt ab, diesen Satz geschrieben zu haben und forderte Blome mehrfach mit Nachdruck auf, seine Behauptung zu belegen. Blome geriet dabei erkennbar ins Rudern, da er das Zitat nicht belegen konnte. Dies änderte sich, als Sandra Maischberger mit dem Buch auftauchte … Hier der verbale Schlagabtausch zwischen den beiden im Wort-Protokoll:

Nikolaus Blome: „Herr Todenhöfer, Sie rechtfertigen das zum Teil, wenn Sie sagen, die Verhöhnung oder die Lästerung des Propheten ist so schlimm und verletzt so sehr wie ein Bombenangriff.“

Jürgen Todenhöfer: „Den Satz kenne ich nicht.“

NB: „Steht in ihrem Buch …“

JT: „Den müssen sie mir bitte zeigen.“

NB: „Naja …“

JT: „Es steht dort nicht.“

NB: „Es steht da und, ähm …“

JT: „Bitte zitieren sie richtig. Also ich bestreite diesen Satz.“

NB: „Gut, dann müssten wir jetzt das Buch aufschlagen.“

JT: „Ja, schlagen Sie.“

NB: „Dann machen wir hier einen Punkt und nehmen einen anderen Satz.“

JT: „Nein, wir machen keinen Punkt. Sie können nicht diesen einen Satz sagen und dann sagen, sie wissen es nicht. Ich will den Satz sehen.“

NB: „Nein, dann ziehe ich den zurück, weil hat ja keinen Sinn, weil wir den jetzt im Buch nicht finden.“

JT: „Sie können den nicht zurückziehen, sie haben den ja gerade gesagt.“

NB: „Moment …“

JT: „Ich will den Satz sehen.“

NB: „Herr Todenhöfer, jetzt versuchen sie, abzulenken.“

JT: „Ich versuch nicht abzulenken. Da kommt jemand mit einem Satz und setzt den in die Öffentlichkeit und ich sage: Zeigen Sie mir den Satz!“

NB: „Ich habe das Buch nicht dabei und insofern kann ich den jetzt nicht zeigen.“

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JT: „Das ist ihr Problem.“

NB: „Aber dann gehen wir mal einen Schritt weiter über mein Problem hinaus, das mein Problem ist, geschenkt, und nehmen einen Satz, den wir beide gehört haben, weil Sie ihn gerade selbst gesagt haben …“

Die Diskussion läuft weiter. Nach dem Ende des „Duells“ kommt Moderatorin Sandra Maischberger zu den beiden Diskutanten, das aufgeschlagene Buch Jürgen Todenhöfers und einen Textmarker in der Hand.

Sandra Maischberger zu Jürgen Todenhöfer: „Ich habe den Satz gefunden. Also der Satz ist in ihrem Buch.“

JT: „Seit wann sind Sie Gehilfe von Herrn …?“

SM: „Gar nichts. Ich bin ein wahrheitsliebender Mensch, wie Sie auch, und da steht er nun mal (zitiert aus dem Buch): ‚Vor allem, wenn der Westen das Heiligste der Muslime, ihre Religion, verhöhnt und mit Füßen tritt. Der Westen versteht nicht, dass eine Verhöhnung des Propheten Mohammed genauso verletzt wie jeder Bombenangriff.‘ Ich wollt’s nur sagen: Sie haben’s geschrieben. Faktencheck in der Sendung.“

NB: „Jetzt wär ’ne Entschuldigung fällig.“

SM: „Ich sag ja nicht, ob’s richtig oder falsch ist. Aber der junge Mann hier (zeigt auf Blome) hatte recht: Es steht da drin.“

JT: „Ich finde, dass sie sehr gut recherchiert haben.“

SM: „Ich habe gelesen. Und das auch nur, weil meine Kollegen mir geholfen haben dabei.“

JT: „Ich habe damit nicht den Leuten, die diese Meinung vertreten, Recht gegeben. Und das ist ein totaler Unterschied.“

SM: „Gut dass wir das klargestellt haben. Es ist das Duell gewesen. Vielen Dank, Nikolaus Blome, dass Sie diesen Part übernommen haben.“

Am Tag nach der Sendung twitterte Nikolaus Blome:

Die Redaktion von „Menschen bei Maischberger “ (Sandra Maischbergers Talkshow im Ersten) stellte das vollständige Zitat aus Todenhöfers Buch nochmal zum Nachlesen auf ihre Facebook-Seite:

Das Buch von Jürgen Todenhöfer „Inside IS – 10 Tage im >Islamischen Staat<“ hat in der Sendung für eine Kontroverse…

Posted by Menschen bei Maischberger on Sonntag, 26. Juli 2015

Hier gibt es die Sendung „Ich stelle mich“ in der WDR-Mediathek.

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Alle Kommentare

  1. Auch Todenhöfer merkt früher oder später dass er aufs falsche Pferd gesetzt hat. Bis dahin müssen wir wohl noch seine kruden Thesen ertragen…

    1. Blome hat Todenhöfer eindeutig falsch zitiert. Der Hinweis von Todenhöfer: “Ich habe damit nicht den Leuten, die diese Meinung vertreten, Recht gegeben. Und das ist ein totaler Unterschied.” wurde einfach übergegangen. Dabei hat er völlig Recht. Was Blome da als Zitat ausgegeben hat, steht als Behauptung von Todenhöfer dar. Der Originalsatz belegt aber eindeutig, dass Todenhöfer erläutert, wie Muslime empfinden. Das ist ein Riesenunterschied, den aber nicht einmal die sonst so gescheite Frau Maischberger sieht. Blome hat sich außerdem vor allem mit mehrmaligen Ins-Wort-Fallen hervorgetan, und gezeigt, dass ihn die Erwähnung von mindestens einer halben, wenn nicht gar einer ganzen Millionen Toten vollkommen unbeeindruckt lassen. Er ist eben ein Vertreter westlicher Werte, und die sind: Eiskaltes Vertreten eigener Machtinteressen. Das Anwenden von Tricks wie falsches Zitieren und dann vom falsch Zitierten auch noch Entschuldigungen einfordern spricht für sich.

      1. @Katrin McClean Er hat ihn nicht falsch zitiert. Todenhöfer schrieb nicht diese Menschen empfinden eine Verhöhnung des Propheten Mohammed als genauso verletztend wie jeden Bombenangriff, und distanzierte sich dann davon als völlig überzogen. Sondern er schrieb, dass eine Verhöhnung des Propheten Mohammed genauso verletzt wie jeder Bombenangriff und er ging sogar noch soweit den Westen für sein mangelndes Verständnis dafür anzuklagen. Und er impliziert damit eine Rechtfertigung für den Terror. Todenhöfer ist Journalist, er hat sich hier nicht unglücklich ausgedrückt. Sprache ist sein Beruf. Todenhöfer ist ein verdammter Faschist der sich gerne rot anmalt, um Unterstützung von den Medien und der breiten Masse die die „meinungbildenden Medien“ unkritisch aufsaugen, zu nekommen.

    2. Spätestens in drei Jahren, das bedeutet in 2018 wissen Sie auf welches Pferd Sie gesetzt haben. Seien Sie gespannt. Aber Sie werden sich dann an den Kommentar eines Naivlings erinnern, garantiert!!!

    1. Doch hat er. Er bestreitet etwas, was in seinem Buch steht. Und dann sagt er „war ganz anders gemeint“.
      Entweder hat er es bewusst geleugnet, oder er wusste nichts mehr von dem Satz. Letzteres lässt auf eine schlampige Arbeit beim Schreiben schließen.
      JT macht sich immer noch zum Spielball für Islamisten und merkt es nicht.

      1. Hallo?

        Der Satz war so dermaßen aus dem Kontext gezogen, was ganz offensichtlich ist, dass es echt eine Schande ist, dass dieser Blome-&I/%)(&/% meint, da noch „nachtwittern“ zu müssen.

        Ich bin so sauer.

        Todenhöfer hat so verdammt viel Mut, IS-Gebiet zu bereisen, und was kommt hier?

        Feiglinge die sich im Fernsehstudio oder hinter twitter verstecken und dort auf denen rumtrampeln wollen, die mal echtes Wissen sammeln und den Mumm haben, die Ideologie des Feindes zu erkundigen.

        Abartig. Und Sie meinen noch, T. habe ein Duelle verloren, weil ein Satz von ihm in absurder und feindseliger Weise gegen ihn verzerrt wurde und er ihn daher nicht mehr kannte?

        Jeder Tag ein neuer Tiefpunkt für die deutschen Medien.

      2. Ja wenn das Lanz, Blome und Maischberger sagen muss das ja stimmen, richtig.
        Sie sollten sich einmal über den Werten Herrn Blome informieren. Die beiden anderen sind es nicht wert sich mit ihnen zu beschäftigen, die machen alles für einen persönlichen Vorteil und sind jederzeit austauschbar, wenn Sie nicht mehr wie gewünscht funktionieren.
        Und sie funktionieren, wie Sascha eindrucksvoll bestätigt.

  2. In Vers 31 dieser Sure wird die Geschichte von Kain und Abel erzählt. Jedem dürfte bekannt sein, dass Kain seinen Bruder Abel ermordete. Der nachfolgende Vers 32, um den es hier geht, bezieht sich auf die erste Tötung eines Menschen in der Menschheitsgeschichte und lautet vollständig:
    Deswegen haben wir für die Kinder Israel verordnet, dass wenn irgendeiner einen Menschen tötet, es sein soll, als ob er alle Menschen getötet hätte.
    Dieses Verbot wurde der ganzen Menschheit seit Adam (sav)auferegt. Darum wird auch die Geschichte um Kain und Abel (mit der ersten Tötung eines Menschen) in diesem Zusammenhang erwähnt. Der Ausdruck“wir haben für die Kinder Israel verordnet“ tut der universellen Gültigkeit dieser Moral keinen Abbruch: er verweist lediglich auf ihre früheste Verkündung. Abrahams Verkündungen sind für Muslime ebenso verpflichtend, wie auch von allen anderen Propheten, die ihm folgten.
    Der nachfolgende Vers 33 dieser Sure muss mit“ die Krieg führen gegen Gott und seinen Gesandten…“ übersetzt werden. Der Gemeinschaft der Gläubigen ist es nicht erlaubt, Angriffskriege zu führen. Daher geht es hier um, wie auch in allen anderen Suren im Koran, nur um die eigene Verteidigung im Krieg. Ich gehe mal davon aus, dass es in der menschlichen Natur liegt, sich zu wehren, wenn man angegriffen wird. Beim Studieren und Übersetzen des Korans muss immer eine Gesamtbetrachtung des Koran erfolgen. Dafür muss ihn schon einmal durchgelesen oder sich intensiver mit ihm beschäftigt haben. Anderenfalls sind Missinterpretationen unvermeidbar.

    1. Komisch und ich dachte der Koran kam herab weil die Juden und Christen verfälschten Schriften anhingen.
      Wenn sie jetzt nicht verfälscht sind wozu dann den Koran?

      Der grösste Witz ist allerdings das Todenhöffer meinte Angriffskriege,Mord etc. seien im Islam verboten.
      Mohammed selbst führte mehrere Angriffskriege,rief zur Vertreibung aller Nichtmoslems von der Arabischen Halbinsel auf,lies Menschen ermorden(unter anderem für Spottlieder),hatte(Sex)Sklaven,20% von jedem Raub gingen an ihn etc.

      Alles hier aufgelistet:
      http://derprophet.info/inhalt/

    2. Fuer die Muslime ist aber nicht der Koran allein die Definition ihrer Religion, deswegen ist das alleinige Verweisen auf dem Koran zur Verteidigung eine perfide Heuchelei. Gerade ISIS moegen es schwer haben sich mit dem Koran zu rechtfertigen – aber selbst die wohlgefaelligste der weithin als korrekt anerkannten Mohammed-Biographien „A sealed Nectar“ beschreibt Mohammeds Umgang mit dem vorislamischen arabischen Polytheismus als perfekte Rechtfertigung fuer das heutige Vorgehen der ISIS. In einem Islam der keinen Platz fuer eine Kritik der Figur Mohammeds hat ist der IS sein authentischstes Erbe.

      1. Man kann das auf den Punkt bringe, ISIS macht nichts was M. (der perfekte Mensch) nicht auch gemacht hat.

    3. Lieber Ilknur, Sure 5:33 ist nicht vollständig zitiert. Der Vers lautet „Der Lohn derjenigen, die Krieg führen gegen Allah und Seinen Gesandten und sich bemühen, auf der Erde Unheil zu stiften, ist indessen (der), daß sie allesamt getötet oder gekreuzigt werden, oder daß ihnen Hände und Füße wechselseitig abgehackt werden, oder daß sie aus dem Land verbannt werden. Das ist für sie eine Schande im Diesseits, und im Jenseits gibt es für sie gewaltige Strafe,“ Also es gilt leider nicht nur für jene, die Krieg führen gegen Allah, sondern auch für jene, die sich „bemühen Unheil zu stiften“. Was ist „Unheil stiften“ für Allah, dass er befiehlt, sie „allesamt“ zu töten und zu kreuzigen? Was ist es für einen Moslem?

      Die vorherigen Verse (Kainsmord) enden mit 5:31 „So wurde er von denjenigen, die bereuen“ und stehen in Beziehung zu 5:34 „– außer denjenigen , die bereuen, bevor ihr Macht über sie habt. So wisset, daß Allah Allvergebend und Barmherzig ist.“ Dieser Vers folgt unmittelbar auf s.oben 5:33 „gibt es für sie eine gewaltige Strafe“

      Interessant ist auch, WAS der Mörder bereut. Nämlich nicht die Tat an sich. „Da schickte Allah einen Raben, der in der Erde scharrte, um ihm zu zeigen, wie er die böse Tat an seinem Bruder verbergen könne. Er sagte: ‚O wehe mir! War ich unfähig, zu sein wie dieser Rabe und die böse Tat an meinem Bruder zu verbergen?‘ So wurde er von denjenigen, die bereuen.“ (5:31)

      1. Außerdem heißt es in der Tat die „Krieg führen gegen Allah…“ Es steht nichts von „Krieg beginnen“ (Angriffskrieg) oder dergleichen. Es steht Krieg führen. So islam.de, eine Webseite, der ich in dieser Hinsicht sehr vertraue.

        Können Sie mir bitte die Sure nennen, in der steht, es sei der Gemeinschaft der Gläubigen nicht erlaubt, Angriffskriege zu führen? Ich würde mir das gerne selbst ansehen.

      2. Noch eine Ihrer Bemerkungen geht mir nicht aus dem Kopf, Ilknur. Sie sagen, mit den Kindern Israels seien alle Menschen gemeint. Bezeichnen sich also Moslems auch als Kinder Israels? Sie sollen sich doch auf Ismael, den Halbbruder Israels, zurückführen, dachte ich. Warum sagte Allah dann nicht „den Kindern Abrahams“, des Vaters von Israel und Ismael? Können Sie das erklären? Der Vollständigkeit halber nochmals im Zusammenhang aus dem Koran zitiert nach islam.de

        5
        „31 Da schickte Allah einen Raben, der in der Erde scharrte, um ihm zu zeigen, wie er die böse Tat an seinem Bruder verbergen könne. Er sagte: „O wehe mir! War ich unfähig, zu sein wie dieser Rabe und die böse Tat an meinem Bruder zu verbergen?“ So wurde er von denjenigen, die bereuen.

        32
        Aus diesem Grunde haben Wir den Kindern Isrāʾīls vorgeschrieben: Wer ein menschliches Wesen tötet, ohne (daß es) einen Mord (begangen) oder auf der Erde Unheil gestiftet (hat), so ist es, als ob er alle Menschen getötet hätte. Und wer es am Leben erhält, so ist es, als ob er alle Menschen am Leben erhält.“

        „Aus diesem Grunde“ interpretiere ich so, dass Allah (oder „Wir“) den Kindern Israels (nicht Abrahams) das Tötungsverbot auferlegte, weil sie nicht der Lage sind, ihre Taten zu verbergen. Aber ich lasse mich gerne belehren.

  3. Welche Gründe Herr Todenhöfer hat, ist eher unbekannt.
    Fakt ist aber, das er es mit der Wahrheit nicht so genau nimmt.
    So hat er auf seiner FB-Seite zentral die immer wieder viel beschworene „Friedenssure angeführt: Sinngemäß, dass wer einen Menschen tötet, die ganze Welt tötet.
    Dabei „vergißt“ er wohlweislich den ersten Satz (dass das ein Gebot nur für die Kinder Israels ist) und die nachfolgende Sure lässt er sicherheitshalber ganz weg… Sehen sie selbst: http://tinyurl.com/pzq9l2s

  4. Der Westen muss auch gar nicht verstehen, dass das Beleidigen einer bestenfalls historischen, wenn nicht gar fiktiven Figur genau so schlimm sein soll, wie das Abwerfen von Bomben. Der Westen sollte sich vielmehr hüten, irgendwelche religiösen Neurosen zu respektieren.

  5. Für eine friedliche multikulturelle Gesellschaft ist es unabdingbar, dass alle Seiten aufeinander zugehen und Eingeständnisse machen, sowie ggf. Werte so anpassen, dass sich keiner benachteiligt oder gar diskriminiert fühlt – das nennt man Respekt (Würde) gegenüber Andersdenkenden! Alles andere ist Heuchlerei !!! Würde hat im Grundgesetz Priorität vor der Pressefreiheit !!!!

    1. Würde kann man nicht einfach aufbauen innerhalb eines selbst definierten Elfenbeinturms unter Auslassung der realen Fakten.
      Das Aushalten-Müssen des Vorhaltens dieser Fakten oder anderer Ansichten bedeutet nicht sogleich eine Verletzung der Würde.

    2. Na dann, Dominic, ziehen Sie doch in den Osten der Republik, in irgendein kleines brandenburgisches Dorf beispielsweise, und berichten Sie uns dann, welchen Ihrer „Werte“ sie an die dortigen Rechtsradikalen angepasst haben. Weil: Immer schön aufeinander zugehen und Ein(Zu)geständnisse machen. Multikulti halt 😉

    3. Blödsinn. Wir leben seit langen in einer säkularen Gesellschaft. Über den christlichen Glauben wird sich hier im Minutentakt lustig gemacht. So ist das eben bei uns. Wer zu uns kommst muss seine Werte an unsere anpassen. Unsere Werte sind gut so wie Sie sind, deswegen wollen ja alle zu uns kommen. Das ist es was momentan schief läuft in unserem Land. Da kommen Leute aus mittelalterlichen Kulturen mit vollkommen verdrehten Wertvorstellungen die wir Gottseidank schon lange überwunden haben und aus unerfindlichen Gründen wird gefordert das wir uns plötzlich an mittelalterliche Gottes- und Frauenvorstellungen anpassen sollten. Das ist absurd.

      1. Was sind Sie nur für ein gehirngewaschener, medial vereinnahmter Mensch, wenn Sie von mittelalterlichen Kulturen sprechen und von unseren Werten. Ich würde ihnen empfehlen einmal anfangen zu denken. Aber wahrscheinlich ist es für vollkommen absurd, sich umfangreich und vorbehaltlos zu informieren und die Wahrheiten unserer neoliberalen, Nato-Medien zu hinterfragen. Denn die haben für Menschen wie Sie, aber vor allem für die für deren Selbstzweck Sie sich täglich im von Werten vollgepackten Hamsterrad drehen schon gründlich recherchiert. Mit Verlaub, Sie scheinen nicht die hellst Kerze auf dem Kuchen zu sein mein lieber Frank Q Müller, aber das muss ja nicht auf ewig so bleiben oder?

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