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Smartphone-Knigge für den Urlaub: So geht es mit Handy und Tablet entspannt in die Ferien

Nur mal kurz die Mails checken …
Nur mal kurz die Mails checken ...

Das Smartphone wird im Urlaub schnell zum Streitobjekt, wenn Vati und Sohnemann sich beim Abendessen im Hotel schweigend über ihre Mini-Bildschirme beugen und die Konverstation auf Grunz-Niveau absackt. Das muss nicht sein, wenn man ein paar kleine Regeln beachtet.

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1. Smartphone-Rituale festlegen

So ganz ohne Smartphone wollen die Allermeisten im Urlaub auch nicht sein. Und das ist auch gar nicht notwendig. Aber es kann helfen, bestimmte Smartphone-Rituale festzulegen, damit nicht jedes Frühstück und Abendessen zum kollektiven Bildschirmglotzen ausartet. Generell sollten Smartphones und Tablet bei Tisch tabu sein. Nach Frühstück und Abendessen kann man dann eine Free-Phone-Zone einrichten, während der sich jeder nach Herzenslust seinem Phone widmen darf. Wichtig: vorher klare Regeln vereinbaren. Und: Die Alten müssen sich auch dran halten!

2. Unterwegs Mobile Daten und Push-Nachrichten aus!

Dass man im Ausland die Mobilen Daten ausschaltet, versteht sich eigentlich von selbst – keiner will in die Roaming-Falle tappen. Aber mittlerweile gibt es auch viele Verträge, bei denen das Surfen im Ausland inklusive ist, oder man bucht für relativ schmales Geld Ausland-Surfpakete dazu. Die permanente Verfügbarkeit des Internets in der Hosentasche verführt aber natürlich. Darum gilt: Was man nicht hat, nutzt man auch nicht. Also: mobile Daten aus! Und Push-Nachrichten auch gleich deaktivieren. Damit es im Louvre nicht dauernd aus der Hose bimmelt.

3. Auf Ausflügen Old-School-Kamera statt Smartphone mitnehmen

Gammelt die teure Spiegelreflex bei Ihnen auch auf dem Dachboden rum, weil Sie nur noch mit dem Smartphone knipsen? Ausflüge im Urlaub sind eine willkommene Gelegenheit, die olle Kamera-Ausrüstung mal wieder zu lüften. Die Bilder werden dadurch bestimmt nicht schlechter, und man wird weniger abgelenkt. Abends können sie die Foto dann ja auf ihr Phone überspielen … zum Angeben daheim.

4. Das Smartphone kann auch nützlich sein!

Bewusst eingesetzt kann so ein Smartphone im Urlaub auch ein wirklich nützliches Helferlein sein. Mit Trip Advisor ein gut bewertetes Restaurant in der Nähe aussuchen, sich von Google Maps hinführen lassen und mit Währungsrechner gleich die Speisekarte in Euro umrechnen. Solche Anwendungen sind toll, und wer es nicht übertreibt, kann so im Urlaub vom Smartphone durchaus profitieren.

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5. Arbeits-Apps: aus den Augen, aus dem Sinn!

Um es nicht zu übertreiben, ist es hilfreich, wenn Sie vor Abfahrt zuhause alle Apps, die mit der Arbeit zu tun haben in einen Extra-Ordner packen und diesen vom Start-Bildschirm entfernen. Motto: Was ich nicht sehe, regt mich nicht auf.

6. Vorsicht vor dem Mailprogramm!

Einer der größten Stimmungskiller im Urlaub ist die E-Mail vom Chef. Am besten im Mailprogramm den automatischen Mail-Abruf deaktivieren. Dann sehen Sie nicht, wenn neue Mails eintrudeln und kommen (hoffentlich) gar nicht erst in Versuchung …

7. Nicht von Smartphone-Verächtern ins Bockshorn jagen lassen!

Siebter und letzter Punkt: alles nicht zu eng sehen. Manche Ratgeber wollen einen heutzutage geradezu einreden, dass man ein schlechter Mensch ist, wenn man im Urlaub auf dem Smartphone daddelt. Aber was soll’s! Wenn es der Familienfrieden aushält, dann daddeln Sie halt auch mal. Sie haben schließlich Urlaub!

(swi)

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