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Moneypenny: Gerüchte um einen Siri-Killer von Facebook

Mark Zuckerberg arbeitet an einer Moneypenny 2.0. Was wohl die Echte (li.) dazu sagt?
Mark Zuckerberg arbeitet an einer Moneypenny 2.0. Was wohl die Echte (li.) dazu sagt?

Das Social Network dreht sich immer schneller. Wie das stets gutinformierte Techportal The Information erfahren haben will, arbeitet der inzwischen zweitwertvollste Internetkonzern der Welt an einem persönlichen Assistenten, der in den Messenger integriert werden soll. "Moneypenny" heißt das Entwicklungsprojekt angeblich intern, das beim Shopping und der Internet-Suche zum Einsatz kommen soll.

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Das hat gerade noch gefehlt: Eine persönliche Beratung bei Facebook durch Miss Moneypenny. Was nach einem nostalgischen Witz mit James Bond-Anleihen klingt, könnte im 21. Jahrhundert beim weltgrößten Social Network durchaus Realtität werden.

Von diesen Plänen berichtet nämlich das Techportal TheInformation, das die frühere Wall Street Journal-Reporterin Jessica Lessin vor eineinhalb Jahren als kostenpflichtiges Angebot startete. „Facebook plant in einen der faszinierendsten Bereiche des Internets vorzustoßen: virtuelle Assistenten auf Mobilgeräten“, berichten die US-Amerikaner.

Codename „Moneypenny“: Mit menschlichen Assistenten den Angriff auf Siri, Cortana & Co wagen 

Das Social-Network könnte damit die persönlichen Assistentinnen von Apple, Microsoft, Google und Samsung herausfordern: Siri, Cortana, Google Now und S Voice. Das allerdings mit einem kleinen, aber feinen Unterschied: Anders als bei Siri sprechen Facebook-Nutzer nicht mit einem Computer, sondern mit echten Menschen!

Das Einsatzgebiet: Shopping und generelle Recherche. Damit würde „Moneypenny“ auch im Revier der aufstrebenden Butler-Dienste wildern. Diese menschenlichen App-Assistenten entwickeln sich gerade zu einem ernsten Hype im Silicon Valley.

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Neue Allzeithochs: Facebook so wertvoll wie nie

Die Geschwindigkeit, mit der Facebook nach dem Internet-Thron strebt, nimmt immer weiter zu. Drei Wochen ist es her, dass Facebook seinen Messenger für jeden öffnete, der bereit war, seine Mobilfunknummer zu hinterlassen.

Wenige Tage zuvor hatte Konzernchef Mark Zuckerberg bei seiner Foto-Tochter Instagram mit einem großen Update, das die Suchfunktionalität in den Vordergrund gründete, die Monetarisierungsmöglichkeiten forciert.

Vor zwei Wochen wiederum kündigte der elf Jahre alte Internetkonzern an, Unternehmen an Werbeerlösen durch Videos zu beteiligen. An der Börse trägt Facebooks Innovationsoffensive Früchte: Gestern durchbrach das Social Network an der Wall Street  erstmals die Marke von 90 Dollar und stellte damit ein neues Allzeithoch auf. Mit einem Börsenwert von 252 Milliarden Dollar ist Facebook so wertvoll wie nie.

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