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90 Millionen iPhones bestellt: Apple plant neuen Rekord ein

Apple CEO Tim Cook, Nachfolger des iPhone 6: Analysten arwöhnen, dass die Ausbaustufe „6s“ kein so großer Verkaufshit wird wie das Vorgängermodell
Apple CEO Tim Cook, Nachfolger des iPhone 6: Analysten arwöhnen, dass die Ausbaustufe "6s" kein so großer Verkaufshit wird wie das Vorgängermodell

Es klingt nach dem nächsten gigantischen Verkaufsrekord: Apple plant mit bis zu 90 Millionen ausgelieferten neuen iPhones bis Jahresende, berichtet das Wall Street Journal. Allerdings: Die Erstverkäufe im vergangenen September miteingerechnet, setzte Apple bereits 2014 fast ähnlich viele Modelle ab. Sorgen bereitet Apple-Aktionären unterdessen auch der crashartige Einbruch im inzwischen wichtigsten Absatzmarkt China.

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Kommt das iPhone 6s zu früh? Nicht, wenn es nach den Plänen Cupertinos geht. Wie das Wall Street Journal berichtet, hat Apple bei seinen Zulieferern Bestellungen für die neuen iPhones in Rekorddimensionen in Auftrag gegeben: Zwischen 85 bis 90 Millionen Einheiten sollen bis Ende des Jahres ausgeliefert werden.

Die Größenordnung macht deutlich: Der wertvollste Konzern der Welt plant den nächsten Verkaufsrekord fest ein. Im vergangenen Weihnachtsquartal hatte Apple insgesamt 74,5 Millionen Einheiten verkauft – und damit mit Abstand einen neue interne Bestmarke aufgestellt.

iPhone 6s: Noch mal knapp zweistelliger Zuwachs – oder Stagnation?

Allerdings könnte das Vorjahresergebnis auch nur minimal überboten oder gar nur eingestellt werden, denn die Bestellung umfasst schließlich auch die ersten Verkäufe Ende September. Allein zum Startwochenende im vergangenen Jahr setzte Apple über 10 Millionen iPhone 6 und 6 Plus ab.

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Mit den letzten Verkaufstagen im September dürfte Apple also bereits 2014 auf über 90 Millionen verkaufte Einheiten gekommen sein, von denen allerdings auch einige Millionen von anderen iPhone-Modellen wie der Einstiegsvariante 5c stammen dürften. Im Vorjahr hatte Apple zunächst mit 70 bis 80 Millionen iPhone 6- und 6 Plus-Bestellungen kalkuliert; ein knapp zweistelliger Zuwachs erscheint also noch im Bereich des rechnerisch Möglichen.

Anleger reagieren verunsichert – auch wegen China

Sorgen vor einer Absatzstagnation des Kassenschlagers iPhone machten sich Anleger gestern allerdings auch noch vor einem anderen Hintergrund: Der crashartige Ausverkauf an den chinesischen Aktienmärkten schürt die Sorge vor einer harten Landung der Konjunktur in Apples inzwischen wichtigstem Absatzmarkt.

Die Folge: Apple-Aktien verloren gestern  2,5 Prozent ihres Wertes bzw. 18 Milliarden Dollar im Börsenwert. Bei 122,57 Dollar notiert der iKonzern nun auf dem tiefsten Stand seit vier Monaten.

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