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So lästerten sich Joko und Klaas durch die P7S1-Programm-PK: „Wenn RTL der Jockey ist, müssen die Gäule zweimal ran“

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Stell Dir vor, ProSiebenSat.1 stellt die Programm-Highlights für die kommende TV-Saison vor und es ist lustig. Genau das ist am gestrigen Dienstag in Hamburg passiert. Dazu ließ die Sendergruppe mit Joko Winterscheidt und Klaas Heufer-Umlauf ihre bissigsten Unterhaltungsprofis auf die versammelten Medienjournalisten los. Und was machten die beiden? Genau das, was sie können: Sie zogen über das eigene Haus und die Konkurrenz her.

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Zum Start plauderten die beiden Kindsköpfe erst einmal über ihren TV-Konsum. Schnell wurde klar, Joko steht eigentlich nur auf Sat.1 Gold und all die Serien, die er als Kind nicht schauen durfte: also „Bonanza“ & Co.

Nachdem das geklärt war, bekam zum Warmmachen erst einmal das eigene Haus für Flops wie „Die Band“ und „Empire“ ein wenig sein Fett weg. Vor allem aber über die Konkurrenz zogen die beiden mächtig her.

… beispielsweise die Brettspiel-Show mit Johannes B. Kerner im ZDF: „Das ist eine echte Innovation. Am Samstagabend werden Erwachsene im Fernsehen gezeigt, die mit Kindern Brettspiele machen, für Erwachsene, die das dann mit Kindern ansehen. Tolles Konzept!“ Bei RTL freuten sich Joko und Klaas besonders darüber, dass die Kölner ständig ihre Erfolgsformate mit neuen Ablegern, wie „Let’s Dance XXL“ oder dem Sommer-Dschungelcamp aufblasen. Klaas: „Wenn RTL der Jockey ist, müssen die Gäule mittlerweile immer zweimal ran“. Einen Pfeil feuerten die beiden auch in Richtung Stefan Raab ab, wegen seinem Ausstieg aus dem TV-Geschäft und der anschließenden Entlassungswelle bei der Produktionsfirma: „Die Kollegen von Brainpool suchen gerade ganz hektisch die Telefonnummer von Ingolf Lück“.

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Ernsthaft merkte der ProSieben-Boss Wolfgang Link dazu an, dass ihn der Raab-Abgang „menschlich und beruflich sehr traurig“ gemacht habe.

Einmal in Fahrt erklärte Klaas gleich noch, dass sixx für ihn wie kiffen sei. „Ich brauche das zum runterkommen. Nach einem ganzen Tag ProSiebenMaxx geht mir so richtig die Pumpe. Die Bonanza-Folge von Sat.1 Gold kenne ich ja leider schon.“

Die älteren Mitarbeiter der Sendergruppe dürften sich an die Sat.1-Zeiten von Harald Schmidt erinnert fühlen. Seit damals lästerte wohl keiner mehr mit so viel Passion und Freude über den eigenen Arbeitgeber. Anders als bei Schmidt verzeiht man den TV-Frechdachsen jedoch jeden noch so derben Gag. Tenor der anwesenden Manager: „Die wollen ja nur spielen“.

Natürlich konnten Zuschauer und -hörer auch selbst etwas für ihre Karriere mitnehmen. So weiß nun jeder, wie man seinen Chef anreden muss, um eine Vertragsverlängerung zu erhalten. ProSieben-Boss Wolfgang Link begrüßten die beiden mit dem Satz: „Wolfgang, Wolfgang, Wolfgang. Wie geht’s, wie steht’s, wie hängt der Sack.“ Link beantwortete artig die ersten zwei Fragen. Nur vor der Dritten lenkte er galant ab.

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