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„Fragen der Zeit“: Die Zeit und Zeit Online starten gemeinsames Blog für Leser-Kritik

Giovanni di Lorenzo und Jochen Wegner starten ein gemeinsames Blog für Print und Online.
Giovanni di Lorenzo und Jochen Wegner starten ein gemeinsames Blog für Print und Online.

Die Zeit und Zeit Online starten das gemeinsame Blog "Fragen der Zeit", um ihren Lesern mehr Einblick in die Arbeit der Redaktionen in Hamburg und Berlin zu geben. Die Redaktionen werden im Blog auch auf ethische Fragen, auf Kritik der Leser und auf Fehler in der eigenen Berichterstattung eingehen.

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„Möglichst früh wollen wir Sie an unseren Plänen und Projekten teilhaben lassen – und ihre Anregungen aufnehmen. Ob eine neue Themenwoche oder Artikelserie, die Einführung eines neuen Ressorts, ein neues Onlinetool oder ein verändertes Design: An dieser Stelle wollen wir mit Ihnen über unsere Ideen diskutieren“, verkündeten Zeit-Chefredakteur Giovanni di Lorenzo und Zeit-Online-Chef Jochen Wegner am Dienstag auf dem neuen, gemeinsamen Blog „Fragen der Zeit“.

Auch auf Debatten zur Berichterstattung, auf Resonanz und Kritik der Leser, auf ethische Fragen soll im Blog eingegangen werden: „Haben wir uns geirrt oder einen Fehler gemacht, dann werden wir hier dazu Stellung nehmen“, so di Lorenzo und Wegner.

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In dem ersten Blog-Beitrag  setzt sich Götz Hamann mit den Leserreaktionen auf die Zeit-Titelgeschichte „Alles Lüge?“ auseinander.

Vergangene Woche gab die Zeit bereits ein weiteres, neues Online-Projekt bekannt: Ze.tt, ein Nachrichten-Angebot für junge Leute.

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Alle Kommentare

  1. @Schrotti: Sie haben nicht ein einziges Mal kritisiert. Sie sabbern immer nur: „linksgrün“, „transatlantisch“. Sie sind wie ein seniler, älterer Herr, der auf seinem Schaukelstuhl sitzt und immer das gleiche vor sich hin nuschelt. Sie sind kein Kritiker, da sie keine Argumente bringen.
    Alles was kommuniziert wird pressen sie in ihr Weltbild: „Die zunehmende Zahl der Kritiker soll mit diesem Blog eingelullt werden.“. Das soll Erkenntnis sein , ja?
    Ihr Weltbild liegt in den 60er Jahren. Die DDR kommt niie wieder! Und wissen Sie was ich dazu sage, als Ossi: das ist geil! Ich sag Ihnen noch was: ihr weltbild wird nie wieder irgendeine verdammte Wahl gewinnen. Tut weh, ne?!

    1. Erzählen Sie doch keinen Mist: Sie lesen diese Zeitungen nicht. Sie lassen bloß ihr Gesabber ab. Das zeigt mir schon ihr undifferenziertes Gerede. Sie können das nicht bewerten, da sie es nicht lesen.
      Dann reiten Sie ständig auf der fehlenden Meinungsfreiheit rum, während Sie ihre Meinung äußern. Wie soll ich das denn sonst nennen, außer „senil“?
      Im Westen, ja? Schön, dann nehmen Sie sich mal ne Zeitung von 68 und schauen nach, wie man dort Demonstranten bezeichnete. Vielleicht klingelt es dann mal, dass wir in der größten Freiheit aller Zeiten leben!
      Zu „kulturell und finanziell“ überfordern: finanziell definitiv nicht, das wissen Sie selbst, dass das nix ausmacht an unserem Bundeshaushalt. „kulturell“: Ist mir völlig egal. Nur weil Sie weiter Kutsche fahren wollen und nicht Auto, muss Ihnen der Staat keine eigene Straße für Ihre Kutsche bauen.

      Aber jetzt mal die Verknüpfung zum Text: mir geht es einfach auf die Nerven, dass jede Zeitung jetzt irgendwelche Blogs und Titelstorys zu Vertrauensverlust usw macht. Das ist Blödsinn, denn die „Lügenpresse-Rufer“ sind alles Menschen wie SIE. a) haben die eh kaum mal ne Zeitung gelesen in ihrem Leben und b) eure Ressentiments könnt ihr unter Euch klären, die meisten von Euch werden eh bald durch die Biologie aus der politischen Mitbestimmung befördert. Ich sag nur AFD und Pegida…auf die meisten von euch wartet schon die Kiste 🙂

    2. SIE greifen undifferenziert an und beschuldigen jeden der Korruption. Selbst bei solchen begrüßenswerten Initiativen, wie diesem Blog, reagieren Sie mit Hass.
      Dann versuchen Sie mich als Teil dieser „Lügenpresse“ zu verunglimpfen, damit es wieder in Ihr weltbild passt. Nun bin ich aber nicht Teil davon.
      Bei jedem Artikel kommt nur „transatlantisch“; „linksgrün“. Mit so viel Hass kann ich schwer umgehen. Sollte ich Sie da unter der Gürtellinie beleidigt haben, tut es mir leid.

      Ich wünsche Ihnen, dass sie sich öffnen und auch mal andere Meinungen außerhalb ihres Weltbilds überdenken. Wenn Sie das kulturell überfordert, ist das schade.

  2. Der neue Blog ist ein alter Hut: Feedback des Publikums gab’s schon zu Gutenbergs Zeiten. Auf die Bereitschaft, den schließlich zahlenden Konsumenten für ihr Geld das zu liefern, was sie erwarten, kommt es an. Die Abstimmung darüber findet – nur – durch Kaufen oder Nichtkaufen an der Kasse statt. Wie in fast allen Industrie- und Handelszweigen ist der Teil des Marktes, der der Anbieterseite seine Pro- oder Contra-Entscheidung mitteilt oder gar begründet, winzig klein und ohnehin nicht repräsentativ.

    Der hier bejubelte Blog ist also Schnickschnack. Alle Blogs, die offenbar hier fehlendes Marketing ersetzen und die Ratlosigkeit der Anbieter übertünchen sollen, ändern nichts daran, dass die Reichweiten (und damit die Einnahmen) vor allem der Tagespresse auf rasanter Talfahrt befinden und internet-basierte Dienste die Ausfälle bei weitem nicht kompensieren. Das gilt auch für Wochenblätter, die jetzt in den Sog nach unten geraten; das Wegbrechen der nächsten Generation ist handgreiflich.

    Vor allem bei „Zeit-Online“ findet man keinen seriösen Journalismus mehr; die Trennung von Nachricht und Meinung ist abgeschafft. Statt um Vielfalt und möglichste Objektivität bemühtem insbesondere von politischen Gegenständen gleichen Abstand haltendem „angelsächsischen“ Journalismus prasselt pubertäres Missionarstum von aggressiv-besserwisserischen Volkspädagogen und „Meinungsbildnern“ auf das Publikum ein, das auch noch dreist beschimpft wird („Mob“, „Pöbel“, „Nazis in Nadelstreifen“, et.). Wer die nach Art eines „Zentralorgans“ propagierten Heilslehren von den rot-grünen irdischen Paradiesen vor allem bei „Multi-Kulti“ und „Gender/Homosexualität“ nicht bejubeln mag, wird von jugendlichen „Moderatoren“ bei „Leserkommentaren“ rüde abgekanzelt und gelöscht. Es sieht nicht so aus, als sollten Andersdenkende beim neuen Blog besser wegkommen.

    Wer sich als Journalist anmaßt, anderen vorschreiben zu wollen, was gedacht und gesagt werden darf, muss für ein grottenblödes Volk sorgen, das sich das gefallen lässt. Offenbar sind immer mehr Deutsche doch nicht mehr so blöd-gläubig wie früher. Sie wollen sachlich informiert, aber nicht agitiert werden. Deshalb wünsche ich dem „Zeit-Blog“ und anderen „Meinungsmachern“ den schnellen Untergang – und uns selber denkenden Europäern ein donnerndes „Anything goes“.

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