Abschied von der taz: Ines Pohl wechselt zur Deutschen Welle

Von der Spree an den Potomac: taz-Chefin Ines Pohl wechselt nach Washington
Von der Spree an den Potomac: taz-Chefin Ines Pohl wechselt nach Washington

Nach sechs Jahren ist Schluss: Ines Pohl, seit 2009 Chefredakteurin der Tageszeitung taz, wechselt zur Deutschen Welle (DW). Sie wird Ende 2015 das Team im DW-Studio Washington verstärken. Pohl begründet den Wechsel mit persönlichen Motiven: "Es wird Zeit für etwas Neues".

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Die Deutsche Welle gab den bevorstehenden Wechsel am Freitag bekannt. DW-Intendant Peter Limbourg: „Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit Ines Pohl. Sie ist eine herausragende Journalistin, die sehr gut in unser Team passt.“ Ihre Arbeit werde vor allem die USA-Berichterstattung im kommenden Wahlkampf stärken, so Programmdirektorin Gerda Meuer.

Pohl ist ist ehemalige Stipendiatin der Nieman Foundation for Journalism und hat während ihrer publizistischen Karriere entscheidende Entwicklungen in den USA kritisch begleitet. Sie selbst sagt: „Natürlich gibt es in Deutschland keine andere Zeitung, für die ich lieber arbeiten würde, als für die taz. Aber nach sechs Jahren als taz-Chefin wird es Zeit für etwas Neues und ich freue mich sehr, wieder als Korrespondentin zu arbeiten und für die DW nach Washington zu gehen.“

Seit Juli 2009 ist Ines Pohl, Jahrgang 1967, Chefredakteurin der taz. Bevor sie als politische Korrespondentin für die Mediengruppe Ippen in Berlin arbeitete, leitete sie das politische Ressort der Hessischen/Niedersächsischen Allgemeinen. Seit 2010 ist Ines Pohl Mitglied im Kuratorium der NGO „Reporter ohne Grenzen“; seit 2013 Mitglied im Kuratorium der International Journalists‘ Programmes (IJP e.V.).

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