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Frontalangriff auf YouTube: Facebook teilt Werbeerlöse von Videos mit Unternehmen

Immer reicher: Facebook-Chef Mark Zuckerberg
Immer reicher: Facebook-Chef Mark Zuckerberg

Nächste Stufe von Facebooks Monetarisierungsstrategie: Das Social Network bestätigte gegenüber dem Techportal re/code, dass ausgewählte Unternehmen ab Herbst erstmals an Werbeumsätzen beteiligt werden sollen, die durch Videos bei Facebook erzielt werden – eine Attacke auf Google-Tochter YouTube.

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Die Geschwindigkeit, mit der Facebook nach dem Internet-Thron strebt, nimmt immer weiter zu. Eine Woche ist es her, dass Facebook seinen Messenger für jeden öffnete, der bereit war, seine Mobilfunknummer zu hinterlassen. Wenige Tage zuvor hatte Konzernchef Mark Zuckerberg bei seiner Foto-Tochter Instagram mit einem großen Update, das die Suchfunktionalität in den Vordergrund gründete, die Monetarisierungsmöglichkeiten forciert.

Nun wendet sich Zuckerberg wieder Facebook zu und deutet eine kleine, aber feine Veränderung in den Geschäftsbedingungen an: Wie das Techportal re/code berichtet, sollen ausgewählte Unternehmen künftig an durch Videos erzielte Werbeerlöse beteiligt werden. „Eine ganze Menge unserer Partner  hat uns gesagt, dies wäre eine große Motivation, weitaus mehr Videos auf Facebook zu veröffentlichen“, erklärte Facebooks leitender Partnerschaftsmanager, Dan Rose.

Angriff auf YouTubes Werbe-Millionen
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Bislang dominieren in Facebooks News Feed meist Cat Content-artige und virale Witz-Videos. Mit der Werbe-Initiative schafft das Social Network nun neue Anreize für qualitative hochwertigere Video-Produktionen – zum Start im Herbst in den USA sollen etwa die NBA, Fox Sports und Funny or Die dabei sein.

Allerdings sollen die werberelevanten Videos in einem gesonderten Feed, den Facebook „Suggested Videos“ nennt, ausgespielt werden. Wie hoch für Unternehmen die Beteiligung an den Werbeerlösen ist, teilte re/code nicht mit. Web-Video-Platzhirsch YouTube, den Facebook damit frontal attackiert, schüttet an Nutzer 55 Prozent der Werbe-Umsätze aus.

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