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Für die Generation Smartphone: RTL baut sein Internet-Angebot um

Baut das Web-Angebot von RTL um: RTLinteractive-Geschäftsführer Marc Schröder.
Baut das Web-Angebot von RTL um: RTLinteractive-Geschäftsführer Marc Schröder.

Die Mediengruppe RTL will sich im Webgeschäft neu positionieren, um im Wettbewerb weiter mitzuhalten. Dazu schafft RTLinteractive-Geschäftsführer Marc Schröder - laut FAZ - eine neue Plattform, die vor allem die Generation Smartphone ansprechen soll. Stärke des neuen Produkts "RTL Next" soll Bewegtbild werden.

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Die Umstrukturierung des Angebots dauert aber noch eine Weile. Wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung berichtet, soll RTL Next im vierten Quartal online gehen. Mit der neuen Plattform gebe es eine „grundlegende Repositionierung“, erklärt Schröder gegenüber der FAZ. Das jetzige Angebot von RTL.de wird weiterhin bestehen bleiben, sich aber auf Inhalte rund um das TV-Programm konzentrieren. Genannt seien hier weiterführende Inhalte zu Soaps wie „GZSZ“ oder „Alles was zählt“ oder zu RTL-Shows.

Darüber hinaus aufbereitete, beispielsweise informationsnahe Inhalte finden zukünftig auf der neuen Plattform statt. Dazu zählt auch das bei RTL.de angegliederte Nachrichtenangebot von rtl-aktuell.de. Bereits unabhängig von RTL.de laufende Portale wie Vip.de oder das Frauenzimmer-Angebot von Vox sollen weiterhin selbstständige Plattformen bleiben.

Wie die FAZ erklärt, müsse Schröder mit seiner neuen Strategie zwei Ziele erreichen. So sollen Besucher von RTL.de enger an das Programm gebunden werden, während im Fokus von RTL Next eine allgemeine Steigerung der Reichweite steht. Schaffen will der Medienmanager das mit der speziellen Aufbereitung für eine junge und netzaffine Zielgruppe im Alter von 20 bis 39 Jahren.

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Die Neupositionierung soll dem Webgeschäft von RTL auch eine neue Relevanz verleihen. „Wir sehen uns mit RTL Next auch im Wettbewerb zu Angeboten wie Bild.de“, so der RTLinteractive-Chef. Im Vordergrund sollen dem TV-Sender-Netzwerk entsprechend Bewegtbild-Inhalte stehen. Die FAZ beschreibt erste Entwürfe als „eine Art YouTube mit zusätzlichem Text.“ Aufbereitet seien die Inhalte dann vor allem für den Konsum auf dem Smartphone. „Für viele ist das mobile Gerät das erste Gerät, mit dem sie im Internet surfen“, so Schröder. Eingeplant ist auch, dass die Inhalte gezielt über Soziale Netzwerke weiterverbreitet werden. „Die jüngere Generation versteht unter Nachrichten auch das, was über Facebook läuft.“ Überlegungen sind hier, mit so genannten Ranglisten-Videos zu punkten.

Die Erweiterung des Plattformen-Portfolios bedeutet die mittlerweile dritte große RTL-Website. Neben den beiden Angeboten RTL.de und dem zukünftigen RTL Next bleibt die Mediathek RTL Now, bei der Nutzer das RTL-Programm online sehen können, weiterhin bestehen. Darüber hinaus verfügen alle weiteren RTL-Sender wie Vox oder der Nachrichtensender n-tv ebenfalls über eigene Mediatheken.

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