buzzer-das-letzte-aus-dem-netz

„Euer Ketchup ist wohl nichts für Minderjährige“: Porno-Gate bei Heinz wegen fehlgeleitetem QR-Code

heinz-ketchup.jpg

"Was für eine Sauerei", dürften sich die PR-Verantwortlichen von Heinz gedacht haben, als sich Daniel Korell auf ihrer Facebook-Seite gemeldet hatte. Der Deutsche gehört offenbar zu den wenigen, die einfach mal den QR-Code, den die Ketchup-Kocher auf ihre Etiketten kleben, auch ausprobiert. Statt auf einer Promo-Seite von Heinz, landete er allerdings auf dem Pornoportal FunDorado.

Anzeige

So richtig in den Fluss geriet die ganze Sauce, als Korell den Fall, inklusive eines Fotos, auf der Heinz-Seite postete. „Euer Ketchup ist wohl nichts für Minderjährige“, schrieb er. „Vielleicht solltet Ihr mal der IT-Abteilung Bescheid geben – das Gepostete passiert jedenfalls, wenn man den QR-Code auf der Heinz-Flasche scannt.“

Heinz reagierte souverän, allerdings scheint auch Korell die Sache als Spaß zu nehmen. Die Firma entschuldigte sich und lieferte eine Erklärung. So weit so gut. Interessant kann es jetzt allerdings doch einmal werden, denn mittlerweile hat der Fall die ersten PR-Blogs und -Newsdienste in den USA erreicht  und dort finden solche Storys einen ganz anderen Widerhall.

Während Heinz mit den negativen Folgen des Porno-QR-Codes zu kämpfen hat, nutzte das Erotikportal gleich mal den Fall in eigener Sache. Ebenfalls auf der Seite von Heinz bot FunDorado Korell öffentlichkeitswirksam eine kostenlose Mitgliedschaft an. Die souveräne Antwort des Ketchup-Scanners: „Vielen Dank für das Angebot, aber da besteht kein Bedarf. Ich würde mich freuen, wenn Ihr den Gegenwert stattdessen an eine gemeinnützige Organisation spenden würdet.“

Anzeige
Anzeige

Alle Kommentare

  1. Fundorado.com: Hallo Daniel Korell, das machen wir gerne. Der Betrag geht an die Hamburger Tafeln

    Mittlerweile wurde scheinbar gespendet (siehe thrad)

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Anzeige