Harry Rowohlt im Alter von 70 Jahren gestorben

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Der Schriftsteller und Übersetzer Harry Rowohlt ist tot. Er starb am Montagabend nach langer, schwerer Krankheit im Alter von 70 Jahren in Hamburg. Das bestätigte der Agent Ertu Eren. Neben seinen literarischen Projekten erlangte Rowohlt auch mit seiner Rolle als "Penner" in der "Lindenstraße" einiges an Bekanntheit.

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Rowohlt hatte 49 Prozent des gleichnamigen Verlags von seinem Vater Ernst Rowohlt geerbt. Allerdings wollte der passionierte Übersetzer nie Verlagsmanager werden. Also verkaufte er und sein Bruder den Verlag Anfang der 1980er Jahre an die Holtzbrinck-Gruppe.

Neben seinen Übersetzungen (So übertrug er etwa Ende der 80er Jahre Puh der Bär von Alan Alexander Milne ins Deutsche) schrieb der Hamburger jedoch auch selbst, begeisterte in unzähligen Lese-Reihen und war Botschafter des irischen Whiskeys.

2007 gab er bekannt, dass er an der unheilbaren Krankheit Polyneuropathie leide.

Im Laufe seiner Karriere sammelte der Hamburger zahlreiche Preise und Auszeichnungen an: Unter anderem wurde er mit dem Deutschen Höbuchpreis und einem Sonderpreis des Deutschen Jugendliteraturpreises für sein Gesamtwerk geehrt.

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