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Beta-Start von Springers Artikel-Kiosk Blendle mit stern und Spiegel und einer Geld zurück Garantie

Blendle-CEO Marten Blankensteijn ist mit der Beta-Phase des deutschen Angebots zufrieden
Blendle-CEO Marten Blankensteijn ist mit der Beta-Phase des deutschen Angebots zufrieden

Der nächste Artikel-Kiosk startet in Deutschland. Nach Pocketstory steht nun auch das niederländische Startup Blendle in den Startlöchern. Der Artikel-Dealer, zu dessen Investoren Springer und die New York Times gehören, hat zu Beginn seiner Beta-Phase erst einmal die Inhalte von 37 Zeitungen und Zeitschriften, darunter Süddeutsche Zeitung, Die Welt, Der Spiegel, Die Zeit und den stern, in seinem Sortiment.

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„Die allerbesten Artikel werden in Printzeitschriften und -zeitungen veröffentlicht, aber viele Leute haben kein Abonnement“, lässt sich Blendle-CEO Marten Blankesteijn der Pressemitteilung zum Start des Dienstes zitieren. „Deshalb verpassen sie all diese tollen Storys. Mit Blendle haben Sie Zugang zu allen Zeitungen und Zeitschriften, ohne ein Abo oder eine ganze Ausgabe kaufen zu müssen. Sie bezahlen nur für die Artikel, die Ihnen gefallen – wenn Ihnen ein Artikel nicht gefällt, geben wir Ihnen Ihr Geld zurück.“

Tatsächlich ist es möglich, nach dem Lesen eines Stückes mit nur einem Klick sein Geld zurück zu fordern. Die Erfahrungen aus den Niederlanden zeigen dabei, dass die Nutzer kaum von dieser Option Gebrauch machen. So soll die Retourenquote bei Artikeln bei weit unter zehn Prozent liegen.

Das Angebot der Niederländer, das dort bereits rund 300.000 Nutzer finden konnte, folgt den klassischen Regeln eines Online-Kioskes: Die Kunden können kostenlos in Zeitungen und Zeitschriften blättern und bezahlen nur für die Artikel, die sie auswählen. Die Preise bestimmen dabei die Verlage selbst. Die Erfahrungen aus den Niederlanden zeigen, dass sich diese meistens zwischen zehn und 80 Cent bewegen.

Zudem bietet Blendle eine Übersicht, welche Artikel aktuell oft gelesen werden („Trending“) und welche Storys ihre Freunde oder Kuratoren (wie Prominente, Politiker und Journalisten) geteilt haben.

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Besonders stolz ist Blankensteijn, dass es ihm gelungen ist, so „viele berühmte und angesehene Zeitungen und Zeitschriften“ zu überzeugen,# mit „uns zusammenzuarbeiten“.

„G+J war eines der ersten Verlagshäuser, das Blendle in den Niederlanden beigetreten ist“, erklärt G+J-Chefin Julia Jäkel. „Wir glauben, dass der Business Case von Blendle für innovative digitale Medien einen Schritt nach vorne bedeutet, und wir sind überzeugt, dass die Benutzer in Deutschland Blendle auch lieben werden, deshalb freuen wir uns auf die Zusammenarbeit. Wir freuen uns, dass wir gemeinsam mit anderen angesehenen deutschen Zeitungen und Zeitschriften dabei sind, denn wir glauben, dass wir gemeinsam neue Plattformen und Business Cases finden müssen, um unsere Marken in der digitalen Zukunft zu entwickeln.“

Ab sofort können sich Interessierte unter blendle.de zu einem Beta-Test anmelden. Der offizielle Start soll im Herbst erfolgen.

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