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10 Mio. sehen Champions-League-Finale, 1 Mio. den Auftakt der Frauen-WM

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Das Champions-League-Finale zwischen dem FC Barcelona und Juventus Turin war deutlich erfolgreicher als das vor einem Jahr zwischen Real und Atlético Madrid. Sahen damals weniger als 8 Mio. im ZDF und bei Sky zu, waren es diesmal mehr als 10 Mio. Der Auftakt der Frauen-Fußball-WM verlief im Anschluss noch verhalten.

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Das sind die fünf Dinge, die Sie über die Quoten vom Samstag wissen müssen:

1. 9,72 Mio. sehen Champions-League-Finale im ZDF, 400.000 bei Sky

Das 2015er-Finale der Champions League platzierte sich in der Beliebtheitsskala zwischen den beiden der Vorjahre. So sahen 2014 das Madrider Stadt-Derby zwischen Real und Atlético im ZDF 7,48 Mio. Fans, das 2013er-Finale zwischen Borussia Dortmund und dem FC Bayern sage und schreibe 21,61 Mio. An diese Zahlen kann ein Match ohne deutsche Beteiligung logischerweise nicht heran kommen, dementsprechend sind die 9,72 Mio. Zuschauer, die Barcelona und Turin einsammelten, eine stolze Zahl. Der Marktanteil lag bei grandiosen 36,6% und auch im jungen Publikum siegte der Fußball – u.a. mit 2,98 Mio. 14- bis 49-Jährigen und 34,0%. Bei Sky verfolgten das Finale am Samstagabend 400.000 Leute – vor einem Jahr waren es fast identische 390.000. Das deutsch-deutsche Finale 2013 lag auch hier mit 850.000 Sehern deutlich darüber.

2. Frauen-Fußball-WM kann nur wenig von Champions League profitieren, „Charlotte Link“ erfolgreichster Fußball-Konkurrent

Im Anschluss an das Champions-League-Finale startete in Kanada die Fußball-WM der Frauen. Das erste Spiel zwischen Kanada und China konnte nicht so recht vom Champions-League-Vorprogramm profitieren. Immerhin 1,09 Mio. sahen ab Mitternacht noch zu – solide bis ordentliche 13,3%. Bei den 14- bis 49-Jährigen lag das Spiel mit 11,3% viel deutlicher über den ZDF-Normalwerten als im Gesamtpublikum. Apropos Gesamtpublikum: Die erfolgreichsten Nicht-ZDF-Programme liefen am Samstagabend im Ersten: Die 20-Uhr-„Tagesschau“ sahen dort 3,92 Mio. Leute (19,7%), den „Charlotte Link“-Zweiteiler „Das andere Kind“ – eine Wiederholung – ab 20.15 Uhr 2,97 Mio. (11,6%).

3. Privatsender bleiben geschlossen unter ihrem Normalniveau

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Keine Chance gegen den Fußball hatten die drei großen Privatsender. Alle blieben unter ihren üblichen Zahlen. So schalteten „Die 25 schrägsten Momente vor laufender Kamera“ bei RTL 870.000 14- bis 49-Jährige (10,8%) ein, „Bülent Ceylan live!“ danach 740.000 (9,8%). ProSiebens „Lissi und der wilde Kaiser“ erzielte um 20.15 Uhr mit 550.000 jungen Zuschauern 7,0%, „Der Schuh des Manitu – Extra Large“ um 22 Uhr immerhin 9,0%. Auch „Indiana Jones“ konnte bei Sat.1 nichts gegen die Champions League ausrichten: „Indiana Jones und der letzte Kreuzzug“ sahen um 20.15 Uhr 620.000 14- bis 49-Jährige (7,5%), „Indiana Jones und der Tempel des Todes“ ab 22.45 Uhr 400.000 (7,0%).

4. Vox punktet am Vorabend mit „Tierbabys“

Tolle Vorabendzahlen erzielte Vox am Samstag. Die Reihe „Tierbabys – süß und wild!“ sahen ab 19.10 Uhr 1,14 Mio. (6,7%), darunter 460.000 14- bis 49-Jährige (9,8%). In der Prime Time ging es dann aber auch für Vox unter das Soll: mit „Kühles Grab“ und ebenfalls 460.000 jungen Zuschauern auf immerhin noch 5,8%. RTL II versagte mit „Ich bin immer für dich da“ und Werten von 260.000 14- bis 49-Jährigen und 3,3% komplett, kabel eins erzielte mit „Navy CIS“ um 20.15 Uhr 4,7%, um 21.15 Uhr solide 5,2%.

5. „Bella Block“ und „Ohnsorg-Theater“ trotzen dem Fußball

Was den großen Sendern nicht gelang, schafften ein paar kleinere: Marktanteile über dem Sender-Normalniveau zu erreichen. So sahen 670.000 Leute um 20.15 Uhr die Krimireihe „Bella Block“ bei zdf_neo – ein toller Marktanteil von 2,6%. Eine weitere Folge kam ab 21.45 Uhr sogar auf 830.000 Zuschauer und 3,2%. Auf ähnlichem Niveau landete das „Ohnsorg-Theater“ von 1976 im NDR Fernsehen: 740.000 schalteten den Klassiker ein – 2,9%.

Hier finden Sie bei MEEDIA täglich die Top 20 des Gesamtpublikums, der 14- bis 49-Jährigen und der 14- bis 59-Jährigen. Eine Liste aller Quoten-Analysen der Vergangenheit lesen Sie immer an dieser Stelle.

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Alle Kommentare

  1. Schade, dass das ZDF das CL-Finale nicht live, sondern zeitversetzt übertragen hat. Meine Nachbarn haben schon immer 4 bis 5 Sekunden eher gejubelt oder geraunt, wenn was passierte. Sie haben SKY. Damit war die Spannung dahin.

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