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Lily: Das iPhone unter den Kamera-Drohnen folgt Ihnen auf Schritt und Tritt

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Ferngesteuerte Drohnen mit Kameras für den Privatgebrauch gibt es bereits einige. Es gibt auch mehrere Projekte mit Drohnen, die zum Beispiel Sportler automatisch verfolgen und filmen. Die in Kürze erhältliche Drohne Lily schießt aber den Vogel ab. Das Gerät soll wasserdicht sein und folgt einem, nachdem man es einfach in die Luft geworfen hat.

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„Camera. Reinvented.“ steht auf der Website des Unternehmens, das die Drohne Lily herstellt und verkauft. Eine Anspielung auf das erste iPhone, bei dessen Präsentation Apple-Gründer Steve Jobs erklärt hatte, man habe das Telefon neu erfunden, also „reinvented“. Die Lily-Drohne weist tatsächlich einige Paralellen zum iPhone auf. Die Macher haben viel Wert auf ein ansprechendes Design gelegt, die Drohne kommt in mattem Schwarz mit edel anmutenden Metall-Teilen daher. Das Batterielicht leuchtet blau und wirkt wie zwei geschlossene Augenlieder, die der Drohne ein freundliches „Gesicht“ geben. Die Drohne hat außerdem – wie iPhones – eine geschlossene Batterie, die nicht gewechselt werden kann.

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Dadurch ist Lily laut Hersteller aber auch wasserdicht. Im Präsentationsvideo gibt es eine beeindruckende Szene, in der die Drohne von einem Kajak aus ins Wasser geworfen wird. Lily taucht aus dem Fluss auf und schwebt über dem Wasser. Zur Drohne gehört ein so genannter „Tracker“, eine Art Sender, den man bei sich trägt und der von der Drohne verfolgt wird. Der Tracker kann auf verschiedene Flugmodi eingestellt werden. So kann man Lily per Tracker anweisen, einen zu verfolgen, vor einem herzufliegen, einen zu umkreisen oder einen seitlich zu begleiten, Fotos zu machen, zu landen usw.

Die Batterie der Kamera-Drohne soll für rund 20 Minuten Flugzeit reichen, wobei Lily eine maximale Geschwindigkeit von 40 km/h erreichen kann. Geht Lily während des Flugs der Saft aus, landet die Drohne automatisch. Lily kann bereits jetzt in den USA vorbestellt werden, verschickt wird die Wunder-Drohne laut Hersteller aber erst ab Februar 2016. Als offizieller Verkaufspreis werden 999 Dollar angegeben, Vorbesteller erhalten die Drohne zu einem Sonderpreis von derzeit noch  499 Dollar, der mit der Zeit steigen soll, bis der Endpreis erreicht ist.

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Alle Kommentare

  1. Und ist das auch legal ? Soweit ich weiß ist das autonome fliegen ohne eingriff in die Steuerung in Deutschland verboten.
    Unter der Voraussetzung das der Pilot mittels Fernsteuerung (kein iPhone) eingreifen kann, ist es erlaubt.

    Und wenn es für Privatanwender erlaubt ist ok,schön und gut.
    Aber wann ist die Grenze zur Gewerblichen Nutzung von Bildern ?Veröffentlichung im Internet ?

    Ich denke da muss das LBA mal einen Riegel vorschieben.

    Vielleicht weiß einer von euch einer ob so eine Drohne legal geflogen werden darf ?

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