Sie war die letzte lebende „Ein Herz und eine Seele“-Darstellerin: Elisabeth Wiedemann ist tot

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"Ekel Alfred" war und ist Kult. Die 1973 gestartete WDR-Serie "Ein Herz und eine Seele" gab einen entlarvenden Einblick in das bundesdeutsche Familienleben. Jetzt ist auch Elisabeth Wiedemann, die letzte Überlebende des legendären Serienquartetts, gestorben.

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Die Schauspielerin Elisabeth Wiedemann ist tot. Sie starb in der Nacht zu Mittwoch, wie ihre Nichte der Deutschen Presse-Agentur in München mitteilte. Wiedemann war als Frau von „Ekel Alfred“ in der Serie „Ein Herz und eine Seele“ berühmt geworden. Mit 89 Jahren war Wiedemann die letzte Überlebende des legendären Serienquartetts, zu dem außer ihr Heinz Schubert, Hildegard Krekel und Diether Krebs gehörten.

Siegmund Grewenig, Programmbereichsleiter Unterhaltung, Familie und Kinder des WDR: „Elisabeth Wiedemann hat in den 1970er Jahren als Frau von ‚Ekel Alfred‘ die Herzen der Fernsehzuschauer im Sturm erobert. Nicht zuletzt wegen ihrer überspitzten Darstellung des deutschen Hausmütterchens Else Tetzlaff ist die WDR-Serie ‚Ein Herz und eine Seele‘ so populär geworden. Elisabeth Wiedemann ist tot, ihre Else bleibt und damit eines der größten Kultprogramme der deutschen Fernsehgeschichte.“

Heinz Schubert spielte die Rolle des „Ekel“ Alfred Tetzlaff und verstarb am 12. Februar 1999.

Heinz Schubert_Alfred Tetzlaff

Hildegard Krekel verkörperte „Ekel Alfreds“ Tochter Rita Tetzlaff. Die Schauspielerin lebte bis zum 23. März 2013.

Hildegard Krekel_Tochter Rita

Diether Krebs spielte Ritas Eheman Michael Graf und verstarb am 04. Januar 2000.

Diether Krebs als Schwiegersohn Michael

Mit Material der Dpa.

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