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Wegen Wut-Posting: Sebastian Edathy klagt gegen Jan Leyk

Nachdem das Gerichtsverfahren gegen den früheren SPD-Bundestagsabgeordneten Sebastian Edathy wegen des Besitzes kinderpornografischer Schriften gegen eine Geldauflage eingestellt wurde, ließ Jan Leyk seiner Wut bei Facebook freien Lauf – und beschimpfte Edathy aufs Übelste. Dieser kündigte nun an, gegen den DJ und "Berlin – Tag & Nacht"-Darsteller zu verklagen.

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„Ich hoffe, dass dieser perverse Bastard an jedem Ort auf diesem Planeten bespuckt und mit Steinen beworfen wird…..!!!“, schrieb Jan Leyk am 2. März 2015 öffentlich auf seiner Facebook-Seite, nachdem das Gericht entschied, das Verfahren gegen Sebastian Edathy gegen eine Geldzahlung von 5.000 Euro einzustellen. Leyk, der sich selber als „DJ, Produzent und Modedesigner bezeichnet“, hat 1,1 Millionen Fans, sein Wut-Posting über Edathy wurde fast 40.000 mal geteilt.

Am Sonntag verkündete Sebastian Edathy bei Facebook, Leyk verklagen zu wollen und postete mit den Worten „Wie sehr darf man auf fb gegen das Strafgesetzbuch verstoßen? Wird jetzt mal durchgezogen…“ das Foto eines Anwaltschreibens:

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imgo (1)

Bereits Anfang Mai kursierte ein Dokument im Netz, das beweisen sollte: Die GDL klagt ebenfalls gegen Leyk – wegen Volksverhetzung. Jan Leyk hatte zuvor Claus Weselsky weit unter der Gürtellinie beschimpft. Das Schreiben war jedoch ein Fake.

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Alle Kommentare

  1. Würde mich nicht wundern, wenn Herr Leyk eine höhere Strafe bekommen würde als Herr Edathy. Schlimm genug das sich ein Täter nun als Opfer darstellen kann.

  2. Der Wirbel um Edathys „Material“ wird bald nur noch ein laues Lüftchen gewesen sein wenn auch hier die Netzwerke bekanntwerden.

    Savile, Dutroux, Maddie, Österreichs Keller-Kinder … von den „naturgeilen Ukrainerinnen“ des Paolo Pinkel oder dem „Sachsensumpf“ ganz zu schweigen.

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