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Weser Kurier holt sich Hauptstadt-Inhalte künftig von DuMont

Moritz Döbler, Chef des Weser Kurier
Moritz Döbler, Chef des Weser Kurier

Moritz Döbler, seit Januar Chefredakteur des Bremer Weser Kurier, strukturiert um: Die Tageszeitung zieht ihren Berlin-Korrespondent ab und holt sich Inhalte zur Bundespolitik zukünftig von der Hauptstadtredaktion der Mediengruppe M. DuMont Schauberg. Die Kooperation startet am 1. Juni.

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„Wir haben mehrere Angebote geprüft, aber DuMont passt eindeutig am besten“, erklärt Döbler. Zukünftig habe man ein Team von 16 Redakteuren, mit denen er „viel mehr hintergründige politische Berichterstattung bieten“ könne. Im Gegenzug holt Döbler seinen Berlin-Korrespondenten Norbert Holst zurück nach Bremen, um die Politikredaktion zu verstärken. Über die Höhe der Kosten, die dem Weser Kurier entstehen, ist nichts bekannt.

Der Zukauf der Berlin-Inhalte passt zu Döblers Vorstellungen des Weser Kuriers. Der 49-Jährige, der bis Ende vergangenen Jahres als geschäftsführender Redakteur beim Tagesspiegel in Berlin beschäftigt war, sieht den Kern seines Blattes weniger im Überregionalen und will künftig vor allem die regionale Berichterstattung stärken. „Die Leserinnen und Leser schätzen uns nicht deshalb, weil wir eine tolle Ukraine-Berichterstattung machen“, erklärte Döbler bei einem öffentlichen Auftritt.

 

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Alle Kommentare

  1. Aber von freiwilliger Gleichschaltung kann keine Rede sein. Alle schreiben den selben Mist, den der Urheber dann auch noch aus der Presseagenturmeldung raubkopiert hat. Das Gute daran ist, dass nun wieder ein paar Medienmitarbeiter auf dem Jobcenter ihre freie Zeit verbringen und keinen Unsinn mehr verzapfen können.

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