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Geschäftsführender Redakteur Rüdiger Ditz auch bald nicht mehr beim Spiegel

Wie die Tageszeitung Die Welt berichtet, verlässt in Kürze auch der Geschäftsführende Redakteur Rüdiger Ditz den Spiegel. Nach Infos von MEEDIA ist er bereits seit Anfang Mai freigestellt. Ditz galt als Vertrauter des geschassten Ex-Chefredakteurs Wolfgang Büchner.

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Die Welt schrieb gestern zuerst, dass der Geschäftsführende Redakteur Rüdiger Ditz den Spiegel bald verlassen wird. Ditz kam 1998 zu Spiegel Online. Von 2008 bis 2013 war er – zeitweise zusammen mit Wolfgang Büchner – Chefredakteur des Online-Angebots. Im Januar 2014 wurde er zum geschäftsführenden Redakteur ernannt – mit nicht ganz klar definierten Aufgaben. Irgendwie sollte er das digitale Angebot des Spiegel verbessern und die Zusammenarbeit zwischen Print und Online koordinieren.

Tatsächlich roch schon diese neue Aufgabe sehr nach Abstellgleis und wirkte nach außen wie eine Degradierung. Zu dem Zeitpunkt tobte bereits der Machtkampf beim Spiegel zwischen Chefredakteur Wolfgang Büchner und Teilen der Print-Redaktion. Der Ausgang ist bekannt: Büchner wurde weggeschickt, Klaus Brinkbäumer zum neuen Chefredakteur des Spiegel ernannt. Seitdem bemüht sich die neue Spiegel-Führung, wichtige Personal-Entscheidungen, die Büchner getroffen hat, rückgängig zu machen.

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Der von Büchner zum stellvertretenden Chefredakteur ernannte Clemens Höges wurde degradiert. Der von Büchner geholte Büroleiter Berlin, Nikolaus Blome, geht. Beim bevorstehenden Abgang von Ditz geht es wohl nur noch um die Modalitäten.

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