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„Ihr seid zu negativ“: Wolfgang Blau rechnet mit europäischen Medien ab

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Wolfgang Blau ist offensichtlich genervt: von europäischen Medien, ihrem Pessimismus – und den immer gleichen Fragen zum Medienwandel. Auf Facebook fasst der Digitalchef des britischen Guardian zusammen: "Ja, es gibt große Unsicherheiten, doch wäre es unjournalistisch, sich einfach mal über die fantastischen neuen Medien zu freuen?"

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„Periscope ist eine Bedrohung für Nachrichten-Unternehmen, wie können sie darauf regieren?“ ist eine der Negativ-Fragen, die Wolfgang Blau auf Facebook als Beispiel für den Pessimismus der europäischen Medien veröffentlicht. Fragen wie diese würden ihm immer wieder gestellt werden, so der ehemalige Chefredakteur der Zeit Online und jetziger Digitalchef des Guardian.

Seine Antwort darauf: „Wollt ihr mich eigentlich verarschen?“ („Are you fucking kidding me?“). Blau ist sich sicher: Periscope kann sich zu einer wahren Fundgrube für den Journalismus entwickeln.

In seinem Facebook-Post am Donnerstag rechnet er mit den pessmistischen europäischen Medien ab und appelliert an seine Kollegen: Mehr Begeisterung, bitte! Dafür hat er fünf Fragen aufgeschrieben, die ihm europäische Medienjournalisten ständig stellen – und seine ehrlichen Antworten gleich dazu. Zum Beispiel: „Was meint ihr eigentlich ständig mit diesen Klicks?“ oder – auf die Frage nach Paid Content – einfach: „Shoot me now, please. Thank you.“

I had (the privilege) to give a couple of interviews to media journalists these last days and keep wondering: why are…

Posted by Wolfgang Blau on Donnerstag, 14. Mai 2015

Mit seinem Posting stößt Wolfgang Blau auf viel Zustimmung:

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