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Apple Music: Gerüchte um Ping-Revival für neuen Musik-Streaming-Dienst

Beats by Tim Cook: Der Apple-CEO hat sich den Kopfhörer-Hersteller und Streaming-Dienst gesichert
Beats by Tim Cook: Der Apple-CEO hat sich den Kopfhörer-Hersteller und Streaming-Dienst gesichert

Die WWDC wirft ihre Schatten voraus: Wie das Apple-Blog 9to5Mac kolportiert, könnte Apple auf der Entwicklerkonferenz Anfang Juni einen raren Flop aus Cupertino wieder teilweise zu neuem Leben erwecken. Das gescheiterte Social Network Ping könnte als Teil des neuen Musik-Streaming-Dienstes reaktiviert werden – für die Musikindustrie.

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Der Countdown beginnt zu ticken: Noch und rund drei Wochen bis zu Apples turnusmäßiger Entwicklerkonferenz WWDC, auf der der Techpionier einige Produktneuerungen ankündigen dürfte. In den Erwartungen neben der Vorschau auf iOS 9 und Mac OS X 10.11 ganz vorne dabei: Die Hoffnung auf ein neues Apple TV, das bereits die Einladung andeutet, und die Weiterentwicklung der in die Jahre gekommenen Musik-Plattform iTunes.

Eineinhalb Dekaden nach dem Start kurz nach der Jahrtausendwende erscheint iTunes heute wie ein alternder Koloss, der in der Share-Economy wie ein Auslaufmodell wirkt. Nutzer wollen immer seltener, wie Steve Jobs mantraartig behauptete, Musik besitzen, sondern sie einfach hören. Entsprechend boomen Streaming-Dienste wie Spotify, während sich die Download-Zahlen von iTunes seit zwei Jahren rückläufig entwickeln.

Apple Music: iTunes-Streaming-Dienst mit Integration von Beats Music erwartet

Dass Apple die Botschaft verstanden hat, bewies im vergangenen Jahr der überraschende Zukauf des Kopfhörerherstellers Beats samt seinem Streaming-Angebot Beats Music. „Der Dienst ist so gut, dass ich die ganze Nacht nicht schlafen konnte, als ich ihn getestet habe”, erläuterte Apple-CEO Tim Cook im vergangenen September gegenüber Charlie Rose den eigentlichen Grund für die Milliarden-Übernahme.

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Eine Integration in iTunes erschien von da an nur wie eine Frage der Zeit. Auf der WWDC dürften die Bemühungen nun vorgestellt werden. Wie zuletzt immer wieder kolportiert wurde, soll Apples neuer Streaming-Service, der auf Beats Music basiert, in diesem Jahr als Apple Music den Betrieb aufnehmen.

Artist Activity: Ping-ähnliches Feature für Musiker entdeckt

Und das mit einem Relikt aus der Vergangenheit, wie 9to5Mac berichtet: So soll das 2012 eingestellte Musik-Netzwerk Ping offenbar zum Teil wiederbelebt werden. Musiker sollen demnach eine Künstlerseite, ähnlich einer Facebook Fanpage erhalten, auf der Songs, Videos, Konzertinfos oder andere Posts hinterlassen werden können.

Nutzer von Apple Music könnten ihren Lieblingskünstlern wie früher bei Ping folgen und etwa Kommentare posten – allerdings selbst kein Profil erstellen. 9to5Mac hat das neue, Ping-ähnliche Feature „Artist Activity“ bereits in der Betaversion von iOS 8.4 entdeckt.

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