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13 Millionen sehen Bayerns Champions-League-Aus gegen Barcelona

Champions-League-Spiel Bayern München – FC Barcelona
Champions-League-Spiel Bayern München - FC Barcelona

Etwa eine Million Fans waren nach dem 0:3 im Hinspiel so skeptisch, dass sie das Rückspiel nicht mehr einschalteten: 12,56 Mio. sahen es dennoch im ZDF, zusätzliche 540.000 bei Sky. Damit war das letzte FCB-Match der Champions-League-Saison der klare TV-Hit des Tages. Deutlich gelitten hat u.a. die ARD-Serie "Vorstadtweiber".

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Das sind die fünf Dinge, die Sie über die Quoten vom Dienstag wissen müssen:

1. FCB-FCB-Rückspiel verpasst weiteren Champions-League-Saisonrekord

13,46 Mio. Fans hatten vor sechs Tagen noch das Hinspiel zwischen dem FC Barcelona und Bayern München im ZDF gesehen. Das 3:0 für die Spanier war für einige aber eine zu große Ernüchterung, sie trauten den Bayern offenbar kein Wunder zu und schalteten das Rückspiel nicht mehr ein. Die 12,56 Mio., die das trotzdem taten, sind für den Sender damit der zweitbeste Wert der Champions-League-Saison, das Finale Barcelona-Real oder Barcelona-Juve wird wohl auch keinen Rekord mehr aufstellen. Bei den jungen Zuschauern sah es ähnlich aus: 4,54 Mio. 14- bis 49-Jährige sahen das Hinspiel, 3,98 Mio. nun das Rückspiel.

2. ARD-Hitserien leiden deutlich unter dem Fußball

Zu den Leidtragenden des Champions-League-Spiels gehörten die erfolgsverwöhnten ARD-Dienstagsserien. So fielen die „Vorstatdweiber“ – vor einer Woche noch mit über 5 Mio. Zuschauern gestartet – diesmal auf 3,46 Mio. Seher und allenfalls solide 11,5%, „In aller Freundschaft“ kam danach auch nur auf 3,87 Mio. und 11,8%. Damit blieb das Duo aber dennoch klar vor der privaten Konkurrenz: „CSI“ erreichte dort als stärkstes Prime-Time-Format 2,76 Mio. Leute und 9,2%.

3. „CSI“ mit solider Staffel-Premiere, Sat.1 versagt mit Komödien

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In der jungen Zielgruppe hieß das erfolgreichste Nicht-Fußball-Programm in der Dienstags-Prime-Time „CSI“. Der Start der inzwischen 15. Staffel lockte 1,37 Mio. 14- bis 49-Jährige zu RTL – solide 13,3%. „Bones“ fiel danach in noch direkterer Konkurrenz zum Fußball kaum: 1,35 Mio. junge Menschen entsprach noch 11,3%. „Person of Interest“ fiel nach 22 Uhr hingegen unter die 10%-Marke. Bei ProSieben erreichten „Two and a half Men“, „2 Broke Girls“ und „Mike & Molly“ 6,5% bis 10,4%, Sat.1 versagte mit „Nein, Aus, Pfui! Ein Baby an der Leine“: Nur 680.000 14- bis 49-Jährige wollten die Komödie sehen – 6,1%.

4. Doku-Soaps der zweiten Privat-TV-Liga schwach, „Rosins Restaurants“ am schwächsten

Keine Chance auf ihre Normalwerte hatten auch Vox, RTL II und kabel eins. Die dort gezeigten Doku-Soaps blieben allesamt unter Soll. So kam „Goodbye Deutschland! Viva Mallorca!“ bei Vox ab 20.15 Uhr auf 610.000 14- bis 49-Jährige und 5,9%. Bei RTL II erreichte „Extrem schwer – Mein Weg in ein neues Leben“ 570.000 junge Zuschauer und 5,1%. Deutlich dahinter landete kabel eins mit „Rosins Restaurants“: 390.000 14- bis 49-Jährige reichten nur für 3,5%.

5. WDR und NDR behaupten sich mit Natur und Gesundheit

Einige kleinere Sender erreichten am Dienstagabend trotz Champions League überdurchschnittliche Zahlen. So sahen 1,09 Mio. Menschen ab 20.15 Uhr das „Abenteuer Erde“ im WDR Fernsehen – starke 3,7%. Das NDR Fernsehen erreichte mit dem Gesundheitsmagazin „Visite“ 1,00 Mio. Leute und 3,3% – ebenfalls tolle Zahlen. Auch das Bayerische Fernsehen sprang über sein Normalniveau: mit einem ORF-„Tatort“ aus dem Jahr 2002, den 840.000 (2,7%) einschalteten.

Hier finden Sie bei MEEDIA täglich die Top 20 des Gesamtpublikums, der 14- bis 49-Jährigen und der 14- bis 59-Jährigen. Eine Liste aller Quoten-Analysen der Vergangenheit lesen Sie immer an dieser Stelle.

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