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ProSiebenSat.1 wächst im ersten Quartal 2015 im TV und Digitalgeschäft

P7S1-Vorstandschef Thomas Ebeling muss sich nicht nur schwache Konzernzahlen befassen, sondern auch noch ein selbstverschuldetes PR-Fiasko „einfangen“
P7S1-Vorstandschef Thomas Ebeling muss sich nicht nur schwache Konzernzahlen befassen, sondern auch noch ein selbstverschuldetes PR-Fiasko "einfangen"

ProSiebenSat.1 steigerte in 1. Quartal seinen Gesamtumsatz um 12,7 Prozent auf 654,6 Mio. Euro (Vorjahr: 581,1 Mio. Euro). Der operative Gewinn (recurring EBITDA) stieg um 9 Prozent auf 152,7 Mio. Euro (Vorjahr: 140,1 Mio. Euro). Der Konzernüberschuss erhöhte sich mit einem Plus von 25,4 Prozent auf 69,9 Mio. Euro ebenfalls.

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Im Segment Broadcasting German-speaking stiegen die Umsätze im ersten Quartal 2015 um 4,8 Prozent auf 470,8 Mio. Euro. Das recurring EBITDA erhöhte sich um 5 Prozent auf 125,8 Mio. Euro (Vorjahr: 119,8 Mio. Euro). Steigende TV-Werbeumsätzen und das HD-Geschäft waren hier die Wachstumstreiber.

Mit einem Gruppenmarktanteil von 28,9 Prozent (Vorjahr: 28,4%, Zuschauer 14-49 Jahre) erzielte ProSiebenSat.1 in Deutschland den höchsten Reichweiten-Wert in einem ersten Quartal seit neun Jahren. Die Umsätze des Segments Digital & Adjacent legten im ersten Quartal 2015 um 30,4 Prozent auf 138,2 Mio. Euro zu. Der Anteil am Konzernumsatz erhöhte sich auf 21,1 Prozent (Vorjahr: 18,2%). Den höchsten Umsatzanteil in diesem Segment lieferte der Digital-Commerce-Bereich mit dem Media-for-Revenue-Share- und Travel-Geschäft. Seit 2014 ist P7S1 mit weg.de mit einem eigenen Vertical im Online-Reisegeschäft unterwegs. Im ersten Quartal kamen Beteiligungen an den E-Commerce-Sites Flaconi, Amorelie und Valmano dazu, die nun den Bereich Beauty & Accessories. Mittelfristig rechnet ProSiebenSat.1 für jedes E-Commerce-Vertical mit einem Umsatzpotenzial von jeweils über 100 Mio. Euro.

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Im TV-Werbemarkt rechnet der Konzern für 2015 mit einem Wachstum von zwei bis drei Prozent. Wenn es weiter so geht, will P7S1 seine Erlöse 2018 im Vergleich zu 2012 um eine Milliarde Euro steigern. Ende des 1. Quartals 2015 hat der Konzern von diesem Ziel bereits 59 Prozent erreicht.

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