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Christopher Lauer zu Digital News Initiative: „In dieser Kooperation gewinnt vor allem Google“

Ex-Piratenpartei-Abgeordneter Christopher Lauer verlässt Axel Springer nach kurzem Intermezzo in unbekannte Richtung
Ex-Piratenpartei-Abgeordneter Christopher Lauer verlässt Axel Springer nach kurzem Intermezzo in unbekannte Richtung

Eine überraschende Position für ein ehemaliges Führungsmitglied der Piratenpartei: Gegenüber dem Spiegel kritisierte Christopher Lauer die "Digital News Initiative", in der Google mit vielen europäischen Verlagen zusammenarbeiten will: "In dieser Kooperation gewinnt vor allem Google", sagte Lauer dem Nachrichten-Magazin Spiegel.

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„Die Verlage stellen Google ihr Wissen zur Verfügung. Da findet ein ,Brain Drain‘ in Richtung Google statt, den man auch transparente Industriespionage nennen könnte“, so Lauer. Wenn der Konzern den Verlagen helfen wolle, dann „könnte Google doch einfach das Leistungsschutzrecht akzeptieren. Mit dem Geld könnten die Verlage dann auch in digitale Innovationen investieren“.

Christopher Lauer ist seit April für strategische Innovationen bei Axel Springer Verlag zuständig.

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Mit der Digital News Initiative (DNI) legte Google gerade einen Fonds mit 150 Millionen Euro für drei Jahre auf. Die Initiative will Innovationen im digitalen Nachrichtengeschäft suchen, finden und fördern. Mit dabei sind unter anderen Die Zeit, der Spiegel, die FAZ und auch die Frankfurter Allgemeine Zeitung.

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Alle Kommentare

  1. Als ein ‚ehemaliges Führungsmitglied‘ der Piratenpartei war er Liebling der Talk-Shows, wie auch andere ‚Ehemaligen‘ ! Das ‚Piraten-Dilemma‘ ist ein Journalisten-Problem kein Piratenpartei-Problem. Die PP macht eine sehr gute Arbeit gerade weil sie nicht auf das ‚Führerprinzip‘ setzt.

  2. @Sven: Manchmal hast Du nur die Wahl zwischen Teufel und Beelzebub und vielleicht hält Lauer Google ja für das größere Risiko. Geht ja auch immer um Arbeitsplätze.

  3. Lach, ich überlege gerade, warum Herr Lauer eigentlich bei den Piraten war, wenn er jetzt all die Dinge, die irgendwann mal bekämpft wurden, übernimmt. Aber okay, statt sich der Kritik zu stellen, blockt er ja lieber alle, die das ein wenig seltsam finden.

    1. Sie wundern sich?
      Das sind doch genau die Gene die ein Springer-Scherge braucht.
      Gepaart mit einer extra Portion Ignoranz.
      Wer sich die Lebensläufe von Springer-Fuzzis anschaut, der sieht das da recht wenig bis nichts mit Charakter kreucht und fleucht.
      Das fängt bei Diekschmarren an und setzt sich wie ein roter Faden fort.
      Überführte Lügner wie Poschardt sind dort so was von willkommen, Pfui Deifel!

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