Anzeige

Doku-Marathon auf Vox: Spiegel TV startet 12-Stunden-Projekt

Neben vielen anderen sprechen die beiden Zeitzeugen Hardy Krüger (l.) und Hellmuth Karasek in der Zwölf-Stunden-Doku von Spiegel TV, die am Samstag auf Vox läuft, über ihre Erfahrungen im Zweiten Weltkrieg.
Neben vielen anderen sprechen die beiden Zeitzeugen Hardy Krüger (l.) und Hellmuth Karasek in der Zwölf-Stunden-Doku von Spiegel TV, die am Samstag auf Vox läuft, über ihre Erfahrungen im Zweiten Weltkrieg.

Zwölf Schicksale in zwölf Städten, erzählt in zwölf Stunden: So lautet die Bilanz des aktuellen Mammut-Projekts aus dem Spiegel-Verlag. In einem Doku-Marathon rollt Spiegel TV am Samstag auf dem Privatsender Vox die letzten Wochen des Zweiten Weltkriegs auf, lässt Zeitzeugen und Bilder sprechen. Begleitet wird das Spektakel von multimedialem Storytelling.

Anzeige
Anzeige

Die verantwortlichen Autoren sind der stellvertretende Chefredakteur von Spiegel TV, Michael Kloft, sowie der Reporter und Autor Hendrik Behrendt. Kloft erstellt seit den Neunzigern historische Beiträge für Spiegel TV und ist vor diesem Hintergrund insbesondere darum bemüht, Farbaufnahmen aus der Zeit des Dritten Reichs und des Zweiten Weltkriegs für Zuschauer zugänglich zu machen.

Solche Aufnahmen bilden dann auch den Ausgangspunkt des Doku-Events am Samstag, 25. April, auf Vox. Von 12 bis 24 Uhr zeigt der Privatsender die Dokumentation, die mit Farbaufnahmen der US-Armee, aufbereitet in HD, beginnt. Von März bis Juli 1945 reisten amerikanische Kamerateams in die vom Naziregime befreiten Gebiete Deutschlands und seiner Nachbarn, um die Zerstörungen und die „Erfolgsbilanz“ der Alliierten zu dokumentieren.

Jede Stunde der Doku widmet sich dabei einer bestimmten Stadt, den Ereignissen zu jener Zeit an jenem Ort, und lässt Zeitzeugen zu Wort kommen. In „Köln – Die Zerstörung“ (12-13 Uhr) geht es beispielsweise um Befreiung, Verblendung und den Bombenkrieg. In „Plauen – Die Kindersoldaten“ (20-21 Uhr) berichten Hellmuth Karasek und Hardy Krüger über ihre Zeit in Napola und ihren persönlichen Krieg – einen Krieg, in dessen Verlauf Krüger einen SS-Mann erschießt.

Anzeige

Begleitet wird das Doku-Spektakel von dem umfangreichen Storytelling-Projekt bei „Eines Tages“ von Jule Lutteroth auf Spiegel Online.

 

 

Anzeige

Mehr zum Thema

Anzeige
Anzeige

Alle Kommentare

  1. Ihre Dokumentation ist unvorstellbar beeindruckend. Man kommt überhaupt nicht vom Fernseher weg, da sich immer wieder neue Eindrücke ergeben.
    Aufgewachsen in der Friedens- und Hippiezeit, fühlte ich mich von Allem befreit.
    Das hat sich als sehr oberflächlich erwiesen.
    Danke für diese umfassende Zeitgeschichte.
    Nadia Tiller hat meine Mutter noch in Danzig auf der Schule kennengelernt.
    Jetzt kann man alles mehr einordnen.
    Eva-Maria Heine

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*