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Sky-Zahlen: Über 100.000 neue Netto-Abonnenten im dritten Quartal

Sky-Deutschland-Chef Brian Sullivan
Sky-Deutschland-Chef Brian Sullivan

Es läuft weiter gut für Sky Deutschland. Im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2014/2015 konnte der Bezahlkanal netto 103.000 neue Abonnenten begrüßen. Insgesamt haben nun 4,225 Mio. in Deutschland ein Sky-Abo. Der Quartalsumsatz kletterte um 35 Mio. auf 455 Mio. Euro, der operative Gewinn im Quartal um 31 Mio. auf 22 Mio. Euro.

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Im Jahresvergleich konnte Sky sogar fast eine halbe Million neuer Abonnenten begrüßen. Ein schöner Erfolg für den scheidenden CEO Brian Sullivan, den es Ende Juni in die USA zurückzieht und der vom bisherigen Sport-Vorstand Carsten Schmidt ersetzt wird.

Im Januar und März startete Sky mit “Fortitude” und “100 Code” erstmals zwei eigenproduzierte Serien. Eigene Inhalte werden immer wichtiger, zumal die Streaming-Plattform Netflix als Inhalte-Lieferant künftig wohl ausfallen wird, da das US-Unternehmen mittlerweile selbst in Deutschland aktiv ist. Die Netflix-Hitserie “House of Cards” wird zwar hierzulande immer zuerst auf Sky zu sehen sein, neuere Netflix-Produktionen, wie “Marco Polo”, “Bloodline” oder “Daredevil” behält der Streaming-Riese aus den USA aber für sich.

Die Partnerschaft mit dem US-Pay-Sender HBO hat aber Bestand. Die HBO-Flaggschiffserie “Game of Thrones” feierte gerade Premiere der fünften Staffel, die bei Sky Go den bislang erfolgreichsten Serienstart hinlegte. Sky zeigt die Fantasy-Serie parallel zur Ausstrahlung in den USA in englischer Originalsprache und ab 27. April auch mit deutscher Synchronisation (was ohnehin nicht empfehlenswert ist).

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Sky hat seinen On-Demand-Dienst Sky Anytime nun auch mit dem Internet verknüpft, was die Zahl der dort permanent abrufbaren Inhalte deutlich erhöht. Schritt für Schritt nähert sich Sky bei Filmen und Serien so immer mehr dem Angebot von internetbasierten Streamingdiensten wie Netflix oder Maxdome an. Nicht zuletzt hat Sky mit Snap auch einen eigenen Streamingdienst als Abwehrmaßnahme gegen die Konkurrenz aus dem Netz gestartet. Sky-Chef Sullivan spielt in Interviews die Bedeutung von Netflix & Co gerne runter, die Aktivitäten von Sky zeigen aber, dass man sich dort der Gefahr dieser neuen Dienste für das eigene Geschäft durchaus bewusst ist.

Haupt-Zugpferd für Sky ist und bleibt aber natürlich die Fußball-Bundesliga. Den 23. Spieltag am 1. März verfolgten laut Sky-eigener Reichweitenmessung (Marketing-Gedöns-Name: Sky360) über sechs Millionen Zuschauer. Sky zählt hier die Zuschauer vor dem Fernseher, Sky Go und in Sportsbars zusammen.

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Alle Kommentare

  1. Die Zahlen überraschen nicht wirklich. Im letzten Quartal hat Sky fast durchgehend Neukunden-Angebote veröffentlicht, die mit teils extremen Rabatten von bis zu 60% im Vergleich zum Normalpreis daherkamen.
    Nach unseren Analysen auf http://www.sky-angebote.info war die beliebteste Kombination wieder einmal Sport+Bundesliga. Die beiden Pakete zusammen waren fast durchgehend für unter 25 Euro pro Monat über die offiziellen Sky-Vertriebskanäle zu haben.
    Grüße
    Stefan

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