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Zeitungsschau: Alle reden über Jürgen Klopp – nur die taz trauert um tote Flüchtlinge

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Buzzer Man könnte meinen, es sei nichts wichtigeres passiert. Ob FAZ, Süddeutsche Zeitung oder Bild: Alle machen mit der freiwilligen Demission von Jürgen Klopp oder dem Trainerwechsel beim HSV auf. Selbst das "heute journal" berichtete erst über den Abgang des BVB-Coaches, dann erst über die Vorratsdatenspeicherung. Wirklich alle Zeitungen? Nicht ganz. Die taz setzte einen sehr bewussten und harten Kontrapunkt.

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Statt dem „Trainer-Beben“, schalteten die Berliner auf ihrer Titelseite eine Todesanzeige für die 400 Flüchtlinge, die im Mittelmeer bei einem Bootsunglück ertranken.

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Alle Kommentare

  1. Es ist ein schrecklicher Unfall, den Europa mit zu verantworten hat.
    Wo aber sind die Todesanzeigen für die Studenten in Kenia, die von geisteskranken Islamisten ermordet wurden????? Dafür reicht es dann doch nicht. Wann fanden Kundgebungen statt??? Fehlanzeige.
    Manche weiden sich an Ihrer eigenen Scheinheiligkeit. Zum Fremdschämen!

  2. Ich bin fest der Überzeugung, dass die Trauer voraussetzt, dass man sich von Angesicht zu Angesicht kennt. — Man trauert aber auf alle Fälle nicht allein dadurch, dass man extravagant berichtet. Wir sollten nicht gleichgültig gegenüber einem Massensterben sein. Aber der Weg zur Trauer geht doch sehr viel weiter.

  3. Verlogener geht es nicht, die taz ist fester Teil der deutschen „Asyl“ und Schlepper-Lobby.

    Und diese arbeitet jeden Tag dafür, noch mehr Afrikaner zu motivieren sich auf den Weg nach Europa zu machen.

    Das Problem muss endlich nachhaltig und im Sinne der europäischen Bevölkerung gelöst werden. An diesem Thema zeigt das totale Politikerversagen in Europa und den schlimmen Zustand der deutschen Medien, bei denen die „richtige“ Ideologie wichtiger ist als Menschenleben.

    1. Whaaaat? Die taz motiviert die Afrikaner? Kaufen die sich dann die taz am Kiosk, ja? Was interessiert den Afrikaner am meisten in der taz? Ist es die Gentrifizierung Berlins oder doch eher der Mindestlohn?

      Lieber Klaus, Sie sind ein Vertreter der Enthirnungs-Lobby!
      Das Problem muss endlich nachhaltig und im Sinne der europäischen Bevölkerung gelöst werden. An diesem Thema zeigt das totale Politikerversagen in Europa und den schlimmen Zustand der deutschen Gesellschaft, bei denen die “richtige” Ideologie wichtiger ist als Menschenleben.

  4. Schnließe mich Johannes an. Die jw ist nicht auflagenstark. aber die taz auch nicht soo viel stärker. Aber vielleicht hat man hier auch Angst, unter Extremismusverdacht zu geraten, wenn man die jW erwähnt. Wir leben schließlich in einem freien Land …

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