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12,11 Mio. Zuschauer: unfassbarer Start für das Nürnberger „Tatort“-Team

Spielen die neue „Tatort“-Ermittler aus Nürnberg: Fabian Hinrichs und Dagmar Manzel
Spielen die neue "Tatort"-Ermittler aus Nürnberg: Fabian Hinrichs und Dagmar Manzel

Mit so einem Erfolg hatten wohl auch die kühnsten Optimisten im neuen Team des neuen Franken-"Tatorts" nicht gerechnet: 12,11 Mio. sahen den ersten Film - nur Til Schweiger und die Münsteraner erreichten in den vergangenen Jahren ein noch größeres Publikum. RTL punktete unterdessen mit "Fast & Furious Five".

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Das sind die fünf Dinge, die Sie über die Quoten vom Sonntag wissen müssen:

1. Grandiose Premiere für den neuen „Tatort“ aus Nürnberg

Die Kritiken waren zwar recht gut, doch mit so einer Neugier auf die beiden neuen „Tatort“-Ermittler, gespielt von Dagmar Manzel und Fabian Hinrichs, war nicht zu rechnen. 12,11 Mio. Krimifans sahen also ab 20.15 Uhr den ersten Fall des Duos „Der Himmel ist ein Platz auf Erden“. Das entsprach einem Marktanteil von 33,7% und dem haushohen Tagessieg. Zum Vergleich: In den vergangenen Jahren toppten nur die Münster-„Tatorte“ und die Premiere von Til Schweiger als Nick Tschiller diese Zahl. Auch in den jungen Zielgruppen gewann der „Tatort“ den Tag: mit 6,37 Mio. 14- bis 59-Jährigen und 30,7%, sowie 3,72 Mio. 14- bis 49-Jährigen und 26,9%. Einzig bei den noch jüngeren unter 30 lag RTLs „Fast & Furious Five“ vor dem ARD-Krimi.

2. RTL hält sich mit „Fast & Furious Five“ wacker, Sat.1 mit ordentlicher „Navy CIS: New Orleans“-Premiere

Deutlich vom aktuellen Hype um den siebten „Fast & Furious“-Film profitiert hat RTL. Mit der Wiederholung von „Fast & Furious Five“ erreihte man insgesamt zwar nur verhaltene 3,21 Mio. Zuschauer und 9,9%, doch bei den 14- bis 49-Jährigen mit 2,21 Mio. Sehern tolle 17,6% und Platz 2 der Tages-Charts. Bei den 14- bis 59-Jährigen gab es immerhin 2,76 Mio. und 14,6%. Trotz des „Tatorts“ sprang auch Sat.1 in der Prime Time über seine Normalwerte – und das mit einer Krimiserie. 2,86 Mio. sahen insgesamt die beiden ersten Folgen von „Navy CIS: New Orleans“ – solide 8,1%. Bei den 14- bis 49-Jährigen gab es mit 1,36 Mio. ordentliche 10,0%.

3. Starke Zahlen für Formel 1 und Fußball, schwache für Basketball und Schwimmen

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Sportlich war am Sonntag einiges geboten. Zufrieden wird man bei RTL dabei mit den Formel-1-Zahlen sein: 3,82 Mio. sahen ab 8.05 Uhr den Grand Prix in China – stolze 42,5%. Damit wurde die Zuschauerzahl aus dem Vorjahr nur knapp nicht erreicht. Bei Sky sahen das Rennen weitere 310.000 Fans (3,5%). Der Pay-TV-Anbieter lockte um 17.30 Uhr zudem 760.000 Leute zum Bundesliga-Spiel Stuttgart-Bremen – tolle 4,0% und die Pay-TV-Quote des Tages. Desaströs waren hingegen die Zahlen des Basketball-Pokal-Finales im ZDF: Ganze 280.000 sahen das Match zwischen Bamberg und Oldenburg ab 14 Uhr – katastrophale 2,4%. Die Übertragung der Schwimm-DM lief danach mit 400.000 und 3,1% kaum besser. Selbst Mini-Sender Eurosport, der im Normalfall ein Zwanzigstel der ZDF-Martanteile holt, kam mit dem Radrennen Paris-Roubaix und 230.000 Zuschauern (1,9%) fast an das ZDF heran.

4. Vox erfolgreich mit der „Promi Shopping Queen“, die restlichen großen Sender blieben blass

Über dem eigenen Sender-Soll landete am Abend auch Vox: Immerhin 800.000 14- bis 49-Jährigen entschieden sich für die „Promi Shopping Queen“ – ordentliche 7,1%. ProSieben erreichte mit „Warm Bodies“ unterdessen 1,47 Mio. 14- bis 49-Jährige und halbwegs solide 11,0%, RTL II blieb mit „American Pie“ bei miesen Werten von 350.000 und 2,6% hängen, kabel eins mit „Männerherzen“ bei 480.000 und 3,7%. Im Gesamtpublikum kam das ZDF dem „Tatort“ am nächsten: Allerdings sind 3,85 Mio. und 10,7% für „Die Müttermafia-Patin“ kein wirklich gutes Ergebnis.

5. NDR und WDR springen am Abend über die Mio.-Marke, Sport1 morgens um 11 Uhr

Das Top-Programm der kleineren Sender war am Sonntag „NDR regional“: 1,13 Mio. schalteten die Magazine um 19.30 Uhr ein – 4,2%. Um 22.05 Uhr erreichte das NDR Fernsehen noch einmal 1,05 Mio. Leute mit der „NDR-Quizshow“ – ebenfalls 4,2%. Um 20.15 Uhr lief es für das WDR Fernsehen mit „Wunderschön“ gut: 1,04 Mio. Seher entsprachen immerhin 2,9%. Und auch Sport1 sprang am Sonntag über die Mio.-Marke: Der „Doppelpass“ lief morgens um 11 Uhr bei 1,02 Mio. – ein grandioser Marktanteil von 9,1% und die beste Zuschauerzahl für den Fußball-Talk seit November.

Hier finden Sie bei MEEDIA täglich die Top 20 des Gesamtpublikums, der 14- bis 49-Jährigen und der 14- bis 59-Jährigen. Eine Liste aller Quoten-Analysen der Vergangenheit lesen Sie immer an dieser Stelle.

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Alle Kommentare

  1. Ich fand ihn stellenweise langweilig. Mich haben die langen Autofahrten durch die nächtlich Stadt genervt. Sie standen auch in keiner Beziehung zur Handlung. Außerdem konnte ich die Handlung an dem einsamen Haus mit dem Waldschratt der nichts gesagt hat einfach nicht einordnen.
    Teilweise gute Dialoge und Witz, kam besonders in Mundart gut an.
    Ich würde ihn einstufen als “ ganz nett“.

  2. War auch ein guter TATORT. Wie die meisten zwar etwas zäh an gewissen Stellen (mehr Eggersdörfer hätte ich toll gefunden), aber mit tollen Dialogen, gutem Spiel und für ARD Verhältnisse geradezu exorbitanter Kamera. Und abgesehen davon hatte er keine Konkurenz bei dem schlafen Zeug, was andere Sender so rausgeschissen haben.

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