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Super-Tech-Freitag: Vorbestellungen für Apple Watch und Samsungs Verkauf des Galaxy S6 und S6 edge beginnen

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Dieses Timing muss man sich erstmal ausdenken: Der Verkaufsstart von Samsungs wichtigstem Produkt seit Jahren fällt auf den Tag ausgerechnet mit dem Vorbestellungsbeginn der Apple Watch zusammen. Tatsächlich: Ab heute können Galaxy S6 und S6 edge erworben, Apples Smartwatch aber eben auch geordert werden. Während die Prognosen zum Start der Apple Watch höchst unterschiedlich sind, geht Samsung mit breiter Brust ins Rennen um die Käufergunst.

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Man muss es wohl den Worst Case eines Produktlaunches nennen: Das wichtigste Smartphone, das Samsung seit Jahren in den Handel bringt, debütiert ausgerechnet an dem Tag, an dem der große Rivale aus Cupertino mit dem Start der Vorbestellungsphase der Apple Watch allen nur erdenklichen Medien-Buzz auf sich zieht.

Heute ab 9.01 Uhr deutscher Zeit ist es so weit: Apples erste neue Produktkategorie seit mehr als fünf Jahren kann geordert werden. Auch wenn die Auslieferung erst in zwei Wochen erfolgt, absorbiert doch der bereits der heutige Freitag das maximale Medieninteresse.

TV-Sendungen und Techportale werden überschwemmt mit O-Tönen von Apple-Kunden, die das erste neue Produkt aus Cupertino seit fünf Jahren erworben wollen – oder eben nicht.

Erste Verkäufe der Apple Watch irrelevant

Dabei ist die Apple Watch, die in ersten Testberichten als „Luxusprodukt, das man nicht haben muss“, beschrieben wird, für den mit Abstand wertvollsten Konzern der Welt zunächst nicht weiter als ein Zubrot. So groß die mediale Fixierung darauf ist, wie schnell Apple die erste Million Einheiten absetzt, so irrelevant sind die ersten Verkaufsindikationen doch für die Geschäftsentwicklung des iKonzerns.

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Eine Million verkaufte Exemplare würden bei einem Durchschnittsverkaufspreis von 500 Dollar schließlich gerade mal Umsätzen von 500 Millionen Dollar entsprechen – Apple setzte bekanntlich 182 Milliarden Dollar im vergangenen Geschäftsjahr ab.

Samsung rechnet mit Rekordverkäufen der S6-Modelle 

Um so ziemlich alles geht es dagegen heute für den großen Smartphone-Rivalen aus Seoul. Sechs Quartale in Folge hat Samsung weniger verdient – das Flaggschiff-Upgrade des Vorjahres, das Galaxy S5, enttäuschte kräftig. In beachtlicher Geschwindigkeit hat der südkoreanische Technpionier nun reagiert und mit dem Galaxy S6 und S6 edge sogar zwei Flaggschiffmodelle aus dem Ärmel gezogen.

Auf den ersten Blick unverkennbar: Die neuen Galaxy-Modelle sind dem iPhone 6 nur allzu offenkundig nachempfunden – Samsung versucht designtechnisch mit dem Erfolgsrezept aus Cupertino zu punkten. Und das mit neuem, alten Selbstbewusstsein: So ließ J.K. Shin, Chef der Mobile-Sparte gestern auf einer Pressekonferenz durchblicken, dass Samsung bei der S6-Linie mit Rekordverkäufe rechnet.

Ärgerlich nur für Samsung, dass an dem Tag, der das mutmaßliche Comeback des 77 Jahre alten Techpioniers einleiten soll, die größere Aufmerksamkeit wieder einmal Apple gehört.

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