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Trennung statt ewiger Treue: Holtzbrinck verkauft Parship an britische Beteiligungsgesellschaft

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Bevor Tinder das Online-Geschäft mit dem Verlieben und Daten hierzulande gänzlich aufrollt, macht Holtzbrinck Kasse und verkauft Parship an Oakley Capital. Mit dem Deal trennt sich Holtzbrinck von einer seiner größten Startup-Erfolgsgeschichten. Die Höhe des Kaufpreises ist noch nicht bekannt.

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Tatsächlich galt die bereits 2001 gegründete Partnervermittlung, die auf das Vermitteln von Beziehungen und weniger auf Online-Flirten setzt als einer der Vorreiter der Branche. Recht schnell gelang allerdings Burda mit Elite-Partner einen starken Konkurrenten zu etablieren.

“Parship ist eine unserer größten Erfolgsgeschichten“, erklärt dann auch Markus Schunk, Geschäftsführer von Holtzbrinck Digital. „Da wir unsere strategischen Digitalaktivitäten vor allem auf die Umfelder unserer Kernbereiche Wissenschaft und Bildung sowie auf Content-Angebote und buchaffine Inhalte konzentrieren, ist jetzt der richtige Zeitpunkt, um einen neuen Investor an Bord zu holen.“

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Das Ziel der neuen Besitzer ist es, das Wachstum der Hamburger weiter zu beschleunigen. So soll Parship 2014 bereits um 35 Prozent gewachsen sein und mit über 60 Millionen Euro einen Rekord-Umsatz erzielt haben.

Oakley Capital mit Hauptsitz in London ist eine private Beteiligungsgesellschaft mit einem verwalteten Vermögen von mehr als einer Milliarde Dollar. Das Unternehmen konzentriert sich auf Investitionen in den Bereichen Telekommunikation, Informationstechnologie und Medien.

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