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Online-Petition zur Absetzung von AstroTV: 100 Beschwerden nach „#Beckmann“-Sendung

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Der Medienanstalt Berlin-Brandenburg (MABB) liegen derzeit etwa 100 Beschwerden gegen das Fernsehangebot AstroTV vor. Das berichtet #Beckmann online. "Die Beschwerden zielen auf eine Überprüfung der Sendelizenz und auf einen möglichen Lizenzentzug für AstroTV ab", wird eine MABB-Sprecherin zitiert.

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Die ARD-Reportage #Beckmann hatte am Montagabend über den Fall einer Frau berichtet, die über mehrere Jahre hinweg bei Angeboten des AstroTV-Betreibers Adviqo AG insgesamt rund 94.000 Euro vertelefonierte und nach einem gerichtlichen Vergleich 17.900 Euro zurückerhielt. In der Reportage kommt zudem eine ehemalige AstroTV-„Lebensberaterin“ zu Wort, die die verantwortliche Adviqo AG kritisiert. Sie habe während ihrer Zeit als Kartenlegerin Druck verspürt, immer mehr Umsatz zu generieren, weshalb sie Anrufern Dinge gesagt hätte, nur damit weiterhin bei ihr anrufen würden. Dabei sollen Bestimmungen den Nutzer solcher und ähnlicher Fernsehangebote vor übermäßiger Teilnahme schützen.

In einer Stellungnahme zu den jüngsten Medienberichten verweist AstroTV auf die angebliche „Qualität“ seiner Berater und die „Beliebtheit“ bei den Ratsuchenden. Man freue sich, „auch weiterhin Anlaufpunkt für spirituelle Fragestellungen und Unterhaltung zu sein“.

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Aktuell läuft eine Online-Petition für den Entzug der Sendelizenz von AstroTV. Hauptkritikpunkte der Petition sind laut MABB unter anderem die Call-In-Sendungen in Kombination mit der Nutzung von teuren Mehrwertnummern für Off-Air-Beratungen, der fragwürdige Nutzen der esoterischen Angebote insgesamt und die Ausnutzung der persönlichen Notlagen und Unsicherheiten der Betroffenen.

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