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Web-Redaktionen von Stuttgarter Nachrichten und Stuttgarter Zeitung werden zusammengelegt

Medienmacht mit Sitz in Stuttgart: Zur SWMH gehören auch die Stuttgarter Zeitung und die Stuttgarter Nachrichten
Medienmacht mit Sitz in Stuttgart: Zur SWMH gehören auch die Stuttgarter Zeitung und die Stuttgarter Nachrichten

Online kommen die News bei den Stuttgarter Nachrichten und der Stuttgarter Zeitung zukünftig aus einer gemeinsamen Redaktion. Sie werden mit der Stuttgart Internet Region, der Onlinegesellschaft des Eigentümers Südwestdeutschen Medienholding, zusammengelegt. Trotz des Abbaus von Doppelstrukturen sei kein Stellenabbau geplant, so eine Sprecherin. Im Gegenteil: Das Team soll wachsen.

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„Wir bündeln unsere Online-Kompetenzen, um noch aktueller und mit einer größeren Themenvielfalt auf unseren Websites berichten zu können“, erklären die Chefredakteure von Stuttgarter Zeitung und Stuttgarter Nachrichten, Joachim Dorfs und Christoph Reisinger.

Die Online-Redakteure werden zukünftig mit den Redakteuren von Stuttgart Internet Regional, der Onlinegesellschaft der Südwest Medienholding, aus einem Newsroom heraus arbeiten. Sinn hinter der Zusammenlegung von drei Redaktionen sei die Auflösung von Mehrfachstrukturen. Alle 15 Mitarbeiter werden an Bord bleiben, so eine Sprecherin gegenüber MEEDIA. Auch einen Betriebsübergang soll es nicht geben. Zukünftig werde geplant, das Team sogar noch auszubauen.

Kommissarisch wird die neue Einheit von einem Team aus Rebecca Hanke (Leiterin Online Stuttgarter Nachrichten), Achim Helbig (Redaktionsleiter SIR) und Anja Treiber (kommissarische Leiterin Online Stuttgarter Zeitung) geführt.

Die Bündelung der Kompetenzen sei ein „weiterer Schritt in der strategischen Online-Offensive der Medienholding Süd“ (MHS), in der die Regionalzeitungen zusammengefasst sind. „Dazu werden in den nächsten Monaten in die Technik für den Aufbau eines Bezahlsystems zur Einführung von Paid Content sowie in zusätzliches Personal im Online-Geschäft investiert“, so MHS-Geschäftsführer Martin Jaschke. Derzeit sei ein Relaunch von stuttgarter- nachrichten.de in Vorbereitung.

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Alle Kommentare

  1. Natürlich sind die Vorwürfe an unsere Edelpresse nur Verschwörungstheorien. Durch Zusammenlegung mehr Vielfalt, so wird ein Schuh draus. Das hatte die DDR auch so gesehen. Kein Wunder, dass Journalist ein wenig anerkannter Beruf ist. Ohne Widerstand geben die ach so freien Journalisten den Weg zur Einheitspresse frei. Und sich dann über RT aufregen.

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