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Comeback: RTL II schickt Casting-Oldie „Popstars“ wieder auf Sendung

RTL-II-Chef Andreas Bartl glaubt an „Popstars“.
RTL-II-Chef Andreas Bartl glaubt an "Popstars".

Wer gedacht hat, dass sich das sinkende Interesse an Castingshows im TV-Programm niederschlägt , hat die Rechnung ohne RTL II gemacht. Geschäftsführer Andreas Bartl gibt "Popstars" eine Chance fürs Comeback. Noch in diesem Jahr soll die einst erfolgreiche Casting-Sendung eine neue Girlband hervorbringen.

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„Popstars“ kehrt damit zu seinem ursprünglichen Heimatsender zurück. RTL II löste mit dem Format 2000 den Casting-Trend aus. Andere Sender folgten mit Sendungen wie „Deutschland sucht den Superstar“, „Star Search“, „Das Supertalent“ oder „The Voice of Germany“. Von Beginn an war das Ziel von „Popstars“ eine Band zu casten. Daran halten die Macher fest: Am Ende der neuen Staffel soll eine „prominent besetzte Jury“ eine neue Girlband zusammengesucht haben. Diese waren mit den No Angels und dem Trio Monrose die bisher erfolgreichsten „Popstars“-Produkte.

Quotentechnisch erzielte die erste „Popstars“-Staffel bei RTL II im Jahr 2000 einen sehr guten Durchschnitts-Marktanteil von 13,5 Prozent in der werberelevanten Zielgruppe. Staffel zwei kam im darauffolgenden Jahr immerhin noch auf 8,7 Prozent. Mit der dritten Staffel 2003 wechselte das Format dann zur Konkurrenz von ProSieben und erzielte dort durchschnittlich 15,3 Prozent Markanteil in der jungen Zielgruppe. Bis 2006 fanden sich immer mehr Zuschauer. Die Staffel unter dem Motto „Neue Engel braucht das Land!“, aus der die Band Monrose hervorging, erzielte 22,9 Prozent. Im Laufe der Jahre nutzte sich das Konzept aber spürbar ab und der vorerst letzte Durchgang fiel im Jahr 2012 mit 10,7 Prozent sogar unter die ProSieben-Normalwerte.

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RTL-II-Boss Bartl ist zuversichtlich, mit dem Comeback von „Popstars“ Erfolge feiern zu können. „Mit der Rückkehr von ‚Popstars‘ findet eine der populärsten Musikmarken den Weg zurück zu ihrem Heimatsender. Es wurde Zeit und wir freuen uns.“ Produziert wird „Popstars“ zum ersten Mal von der Kölner Produktionsfirma Brainpool, die die Rechte 2013 von Tresor TV übernommen hat.

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