Nach Leser-Protesten: FAZ holt „Strizz“-Comics zurück

Publishing Seit November 2014 verzichtete die FAZ aus Kostengründen auf ihren täglichen Comicstrip, was zahlreiche Beschwerden nach sich zog. Die Proteste waren erfolgreich: Zeichner Volker Reiche kehrt mit seiner beliebten Figur "Strizz" zurück ins Feuilleton der Zeitung.

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Im November 2014 erklärte die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ), ab sofort aus Kostengründen auf den täglichen Comicstrip im Feuilleton zu verzichten. Ursprünglich sollte Comic-Autor Volker Reiche „Strizz“ ab dem 07. November nach vierjähriger Pause wieder täglich aufleben lassen, doch kurz danach verkündete die FAZ das Aus der beliebten Serie.

Diese Entscheidung löste Trauer bei den Fans der Zeitung und in der deutschen Comic-Szene aus; zahlreiche Zeichner veröffentlichten gezeichnete Kommentare, um gegen die Streichung des FAZ-Comics zu demonstrieren. Mit Erfolg: Wie die FAZ am Montag verkündete, kehrt immerhin „Strizz“ zurück. Die Proteste der Leser wären energisch und überzeugend gewesen, heißt es. Die Redaktion verkündete: „Von heute an wird jeweils montags im Feuilleton eine Folge ‚Strizz Unlimited‘ erscheinen, eine Serie mit dem vertrauten Personal, ergänzt um einige Akteure aus ‚Snirks Café'“

Der Comic in der aktuellen Montag-Ausgabe erzählt passenderweise, wie Snirk einen Job bei seinem neuen Chef Strizz antritt:

strizz

Volker Reiche kehrt mit seinem Comic „Strizz“ zurück ins FAZ-Feuilleton

Allerdings ist die Rückkehr von „Strizz“ nur ein Teilerfolg der Proteste: Die weiteren (früher täglichen) Comicstrips bleiben gestrichen.

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