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VPRT will Rechercheverbund von NDR, WDR und SZ überprüfen lassen

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Der Lobbyverband VPRT, in dem private TV- und Radiosender organisiert sind, hat Rechtsaufsichtsbeschwerde gegen den Rechercheverbund von NDR, WDR und der Süddeutschen Zeitung eingelegt. Der Verband habe einen entsprechenden Brief an die NRW-Staatskanzlei geschickt, so Der Spiegel in seiner neuesten Ausgabe.

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„Die Aktivitäten der ARD-Anstalten seien vom öffentlich-rechtlichen Funktionsauftrag nicht gedeckt und verzerrten den privaten Wettbewerb zugunsten der Süddeutschen“, schreibt der VPRT in seinem Brief laut Spiegel. Die Argumentation von WDR, NDR und SZ, dass es sich bei dem Verbund um eine nicht vertraglich festgelegte Kooperation handeln würde, sei für den VPRT ein „konturloser Spielraum“ für „intransparente, unzulässige Quersubventionierungen“.

Auch Werbeeffekte in beide Richtungen würden dabei eine Rolle spielen. So würde der Rechercheverbund und damit auch die Süddeutsche regelmäßig in der „Tagesschau“ genannt. Zudem würden WDR und NDR ein „weitaus größeres Korrespondentennetzwerk“ besitzen als die Süddeutsche. „Der Beitragszahler müsse dafür aufkommen, dass die SZ Rechercheleistungen der Sender erhalte.“

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