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„Wir verbreiten keine Gerüchte“: der Deutschlandstart von People

Chefredakteur Tom Junkersdorf (Foto: Boris Kralj / PEOPLE) und die erste Ausgabe (Foto: dpa)
Chefredakteur Tom Junkersdorf (Foto: Boris Kralj / PEOPLE) und die erste Ausgabe (Foto: dpa)

Der erste Eindruck von der deutschen People: Das Heft ist dicker und wertiger als erwartet. Zudem lächelt das süße Baby von Christina Aguilera ganz reizend und unschuldig den Leser an. Allerdings musste Chefredakteur Tom Junkersdorf zur Sicherheit "Weltstar" dazuschreiben. Mit People gibt es die weltweit wohl bekannteste Promi-Magazin-Marke jetzt auch in Deutschland.

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Der Preis entspricht mit 2,90 Euro ebenfalls der gewünschten Wertigkeit und auch in seinem Editorial gibt sich der Chefredakteur größte Mühe klarzustellen, dass sein Magazin ein Freund der Schönen und Reichen sein will. Kein Krawall wie bei Intouch oder Closer. Natürlich will auch People möglichst nah an die Stars ran. Dabei müssen nun aber nicht alle Pickel und Cellulitedellen zu sehen sein.

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Denn das wichtigste soll für Junkersdorf und sein Team sein, dass People „die Marke des Vertrauens“ ist. So hätte kein anderes Magazin sich in den vergangen Jahrzehnten so viel Ansehen bei den Hollywood-Stars und Lesern erarbeitet. „Für viele gehört People zur Familie, ist wie ein Freund. So können wir ihnen Türen öffnen, die sonst verschlossen bleiben“.

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Passend dazu glauben die Hamburger, dass keine andere Magazin-Marke mehr für People-Journalismus, für exklusive Interviews, herausragende Reportagen und Fotoproduktionen mit den bedeutendsten Hollywoodstars sowie Prominenten und Persönlichkeiten aus Europa steht.

Konkret für die erste Ausgabe bedeutet dies, dass deutsche Stars nur vereinzelt vorkommen. Dann allerdings meist jüngere. Die alte Generation um Uschi Glas & Co. sucht man vergebens. Wie auch Veronica Ferres. Wichtigster deutscher Beitrag zur Premieren-Ausgabe ist ein lange Fotostrecke mit Lena Gercke, die sich in einem neuem Look präsentiert.

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Im hinteren Heft-Teil folgen dann noch die typischen Fashion und Beauty-Berichterstattungen plus Food, Travel und Health.

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Zum Start lässt Bauer rund 300.000 Exemplare des Neulings drucken. Konkrete Auflagenziele nennen die Hamburger nicht. Bereits beim ersten Blättern wird allerdings klar, dass People wohl am ehesten mit der Gala von Gruner + Jahr konkurrieren wird.

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Zum Schluss seines Editorials macht Junkersdorf noch ein beachtenswertes Versprechen. „Wir verbreiten keine Gerüchte“. Weiter schreibt er: „In einer Welt, die immer komplizierter wird, wollen wir ein verlässlicher Kompass sein.“ Hört sich konservativ und fast schon altmodisch an. Passend dazu scheinen die Hamburger für People erst einmal auf ein Online-Portal zu verzichten.

Junkersdorf und sein Team konzentrieren sich auf Print. Am Kiosk wird die Schlacht geschlagen. Hier müssen Leser entscheiden, ob sie dem Neuling eine Chance geben.

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