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ESC-Voting: Kümmert wollten 78,7 Prozent, nur 21,3 stimmten für Ann Sophie

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Da könnte nachträglich noch einiges an Ärger auf die ARD zukommen. Der ESC-Rückzieher von Andreas Kümmert erwischte den Sender und die Moderatorin Barbara Schöneberger völlig unvorbereitet. Schnell erklärte sie die Zweitplatzierte Ann Sophie zur Siegerin. Allerdings bekam sie lediglich 21,3 aller Zuschauer-Stimmen.

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In einem Nachtrag reichte das Erste am Freitagnachmittag noch einmal das genaue Abstimmungsergebnis des ESC-Vorentscheides nach. Dort heißt es: „In den im Vergleich zum Vorjahr verkürzten Votingphasen gab es insgesamt 1,54 Millionen Anrufe und SMS. Im letzten Durchgang, dem Finale, entschieden sich 78,7 Prozent der Anrufenden für Andreas Kümmert, 21,3 Prozent für Ann Sophie.“

Das bedeutet: Obwohl nur rund ein Fünftel für die Hamburgerin stimmten, fährt sie nun nach Wien. Streng-juristisch stellt sich da natürlich die Frage: Hätte sie wirklich die meisten Stimmen bekommen, wenn Andreas Kümmert von Anfang nicht dabei gewesen wäre. Dann wären völlig andere Voting-Resultate möglich gewesen.

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Das Glück von Ann Sophie war wahrscheinlich der Umstand, dass Schöneberger sie direkt – live im TV – ohne große Regelabsprache einfach zur neuen Siegerin erklärte. Hätten erst die Juristen über den Fall gebrütet, hätte möglicherweise die Sendung oder Teile davon wiederholt werden müssen.

Um möglichen Diskussion vorzubeugen, heißt es zudem noch in der Mitteilung des Senders: „Das Sendungsteam hatte in diesem Jahr wie auch in den vergangenen Jahren bei der Vorbereitung auf die Show alle möglichen Szenarien durchgespielt wie z. B. Unfälle, Krankheiten etc. Für den abstrakten und unerwarteten Ausfall eines Kandidaten war vor der Show über das Prinzip des Nachrückens gesprochen worden. Daher gab es eine Entscheidungsgrundlage und -freiheit für Barbara Schöneberger.“

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