Anzeige

Kachelmann-Rekordklage gegen Springer: die Fakten und Risiken im Millionen-Poker

Jörg Kachelmann (r.) und sein Anwalt Ralf Höcker im Landgericht Köln im Februar 2015.
Jörg Kachelmann (r.) und sein Anwalt Ralf Höcker im Landgericht Köln im Februar 2015.

Es ist ein Fall, der Prozessgeschichte schreiben könnte: Jörg Kachelmann verlangt für die Berichterstattung über sein Strafverfahren Schmerzensgeld von Bild, Bunte und Focus. Es geht um die Rekordhöhe von insgesamt 3,25 Millionen Euro. Vergangene Woche fand in Köln die erste Verhandlung im Fall Springer statt. MEEDIA hat mit einem Rechtsexperten über die Hintergründe gesprochen – und über die Risiken auf beiden Seiten.

Anzeige
Anzeige

„Bei Sex und Prominenz bist Du auch immer dabei, was?“, ruft ein Boulevardreporter dem Kollegen eines anderen Mediums zur Begrüßung zu. „Und heute gibt es sogar beides auf einmal.“ Sie stehen im Landgericht Köln. Hier klagt Jörg Kachelmann unter anderem gegen Bild und Bild.de auf Schmerzensgeld, eben weil er über solche Spitzen nicht lachen kann. 2011 sprach man ihn vom Vorwurf der Vergewaltigung frei. Jetzt wehrt er sich gegen eine flächendeckende Berichterstattung vor, während und nach dem sich über acht Monate ziehenden Strafprozess. Er sieht durch die Berichterstattung über zahlreiche Details aus seinem Intimleben seine Persönlichkeitsrechte in irreparabler Weise verletzt. Aber Kachelmann klagt nicht gegen alle Medien, die darüber berichtet haben, sondern gegen zwei große Verlagshäuser, von denen er sich systematisch verfolgt und im Ruf beschädigt sieht: Springer mit seiner Bild-Streitmacht sowie Burda mit Bunte und Focus.

Der Wettermann fordert 2,25 Millionen Euro allein von Bild und Bild.de, weil eine Medienkampagne gegen ihn stattgefunden habe, weil er sich habe Schmähkritiken aussetzen müssen, weil er in den Veröffentlichungen intimer Details seine Persönlichkeitsrechte verletzt sieht. Die Aussichten auf Geldentschädigung scheinen nicht schlecht. Doch von Beginn an beschäftigt Prozessbeobachter auch die Frage, inwiefern Kachelmann den geforderten und für deutsches Recht astronomischen Streitwert in Millionenhöhe durchsetzen kann, und was am Ende davon bei ihm im Erfolgsfalle hängen bliebe. Kann Kachelmann durch seinen Rachezug gegen Springer und Burda reich werden? Experten sind da eher skeptisch.

Richter sehen nicht alle Vorwürfe von Kachelmann bestätigt

Kachelmann will zwar allein von Springer 2,25 Millionen Euro Schadensersatz sehen (auch ohne die Forderungen gegenüber Burda die höchste Forderung in der Mediengeschichte). Es ist aber ein Anspruch, der auch nach Einschätzung der Richter wohl bei weitem nicht geltend gemacht werden kann. Denn das Gericht hält einige der vorgebrachten Vorwürfe für nicht überzeugend. So konnten die Richter in der Berichterstattung von Bild, Focus und Bunte keine gemeinsame Medienkampagne erkennen. Und auch beanstandete Schmähkritiken seien wohl zulässig gewesen. Kachelmanns Preis drücken könnte auch, dass sein Anwalt Ralf Höcker bisher zwar vereinzelt gegen die Berichterstattung vorgegangen ist, im Falle der Bild-Medien jedoch – aufgrund des hohen Kostenrisikos für seinen Mandanten, wie er erläuterte – in keinem der Fälle eine Gegendarstellung beantragt hat.

MEEDIA hat mit dem Medienrechtsexperten Dirk-Hagen Macioszek gesprochen und sich eine Prozesskostenrisikoberechnung erstellen lassen, um verschiedene Szenarien durchzurechnen. So kann in etwa definiert werden, wer nach dem Verfahren welche Kosten zu tragen hat. Nicht einberechnet sind etwa gesonderte Honorarvereinbarungen (beispielsweise zwischen Kachelmann und seinem Anwalt).

Prozess kostet rund 80.000 Euro

Ob sich die Streitparteien in den kommenden Wochen vergleichen oder nicht: Der Prozess dürfte in der ersten Instanz des Landgerichts rund 80.000 Euro kosten.

Anzeige

Interessant wird, wie sich die Kosten im Falle eines Vergleiches verteilen. In diesem Fall lägen die Kosten für Anwälte – unabhängig der Vergleichssumme – rund 10.000 Euro höher. Sinken hingegen würden die Gerichtskosten, da ein Urteil entfällt. Bei einem Urteilsspruch bekämen die Rechtsvertreter rund 25.000 an Anwaltsgebühren. Offen bleibt, wie die Parteien im Vergleichsfall die Gesamtkosten aufteilen – und was in jedem Fall Kachelmann seinem Anwalt an Honorar zahlen müsste.

Dieser Posten dürfte Kachelmanns möglicherweise gerichtlich erstrittenes Geld nochmals um eine beachtliche Summe minimieren. Es gibt mehrere Möglichkeiten, wie Höcker abrechnen könnte. Beispielsweise könnte er mit seinem Mandanten einen prozentualen Anteil an der erstrittenen Summe vereinbart haben. Auch eine Abrechnung nach Stunden wäre möglich. Ein nicht unüblicher Stundensatz: 500 Euro. Bei einer Rechnung von (nur) 150 Stunden, läge alleine dieses Honorar bei zusätzlichen 75.000 Euro.

Für Kachelmanns Bilanz wird dann entscheidend, wie viel sein Anwalt für ihn erstreitet, erklärt Medienanwalt Dirk-Hagen Macioszek im Gespräch mit MEEDIA. Er bezeichnet den genannten Streitwert gegenüber den Springer-Medien als „überzogen“. Der hohe Ansatz berge auch Risiken, so Macioszek. „Je geringer am Ende die Summe ausfällt, desto mehr könnte Herr Kachelmann am Ende an den Prozesskosten beteiligt werden.“

Vergleich: Wie viel ist Springer im Eventualfall die Vermeidung eines Urteils wert?

Bedeutet: Bei einem Urteil von 500.000 Euro – diese Summe hält der Experte für durchaus denkbar, falls das Gericht in wesentlichen Punkt der Einlassung von Anwalt Höcker folgt – bekäme Kachelmann etwa 22 Prozent des Streitwertes. Bedeutet im Umkehrschluss: Er könnte 78 Prozent der Verfahrenskosten tragen müssen. Kachelmann bekäme also 426.300 Euro heraus. Abgezogen werden müssen dann noch extra vereinbartes Anwaltshonorar. Bei oben genannter Zahl blieben dem Kläger 351.300 Euro. Immer noch eine hohe Summe, jedoch weit entfernt von der Millionenforderung.

Für Axel Springer stellt sich vor allem folgende Frage: Ist man bereit, ein Urteil in Kauf zu nehmen, das nicht nur Einfluss auf die Pressefreiheit hätte, sondern in späteren Verhandlungen auch als Präzedenzurteil Beachtung finden würde? Oder ist der Konzern für die Vermeidung eines Urteils bereit, Kachelmann mehr Geld zu zahlen? „Diese Situation könnte einen Vergleichswert nach oben beeinflussen“, erklärt Macioszek. Im Gegenzug würden die Anwälte des Verlagshauses wohl darauf drängen, dass über die Details einer außergerichtlichen Einigung und die tatsächlich erzielte Summe von den Parteien Stillschweigen vereinbart würde.

Denn unterhalb des zu erwartenden Urteils wird man seitens Kachelmanns einem Vergleich wohl nicht zustimmen. „Angesichts der zu erwartenden Kosten bliebe zu wenig Geld übrig“, schätzt der Experte. Außerdem scheint es im Streit mit Deutschlands größtem Medienhaus auch um Symbole zu gehen. Oft bezieht sich Kachelmanns Anwalt Höcker auf die bisherige Rekordsumme von 400.000 Euro (damals im Fall von Schweden-Prinzessin Madeleine) oder erwähnt das „höchste in Deutschland jemals eingeklagte Schmerzensgeld“. Macioszek bestätigt: „Je höher der Streitwert, desto höher ist auch die Aufmerksamkeit.“ Für Kachelmann und seinen Rechtsbeistand geht es auch darum: einen Meilenstein in der Geschichte der Medienprozesse zu markieren.

Anzeige

Mehr zum Thema

Anzeige
Anzeige

Alle Kommentare

  1. @Rolf Müller, sicherlich richtig was Sie schreiben. Herr Kachelmann berichtet sehr stark, ja, eigentlich nur) aus seiner Sicht, dennoch ist es doch vollkommen legitim und richtig, sich gegen ihn gerichtete falsche und manipulative Berichterstattung seitens der Presse zur Wehr zu setzen. Und das mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln.
    Da hat es mal einen getroffen, der die Möglichkeit dazu hat sich zu wehren.
    Achso: Man kann übrigens auch für eine falsche und schlechte Sache hart arbeiten.

  2. @Rolf Müller: Sie bräuchten zwar mal einen Ghostwriter oder Lektor, aber es ist schon sehr interessant, was Sie schreiben. Sie beschäftigen sich offenbar sehr mit Kachelmann, was dann Ihre Aufforderung, sich nicht mehr so sehr mit dem zu befassen, allerdings etwas ad absurdum führt. Jedenfalls danke für die Einblicke und Ihre Argumentation.

    Und ansonsten finde ich, wenn Bild, Bunte und Kachelmann sich vor Gericht und um Geld streiten, es dann im Urteilsfall schon keinen Falschen treffen wird.

  3. Ich finde es witzig, wie sich viele Leute um Kachelmann kümmern.

    Der Mann ist schließlich auch mit allen Wassern gewaschen. Mag sein, dass er freigesprochen wurde, aber es sind Dinge hängen geblieben, wie 14 Lausemädchen (wie er sie nannte) so ausgenutzt und gesteuert hat, wie er es wollte. Nach Jahren ist sein Spiel dann aufgeflogen. Glaubt ihr etwa, das hat sich bis heute geändert? Das zeugt von einem miesen Charakter und Persönlichkeit. Sein Leben war auf einen Haufen Lügen aufgebaut.

    Kachelmann ist ein verbrannter Name und er versucht mit Rechtsanwälten, Verschwörungstheorien gegen Axel Springer, Burda und Focus sowie noch ein paar anderen Medien, einigen Medien die nicht den Groß-Medien wie Axel Springer angehören wie Zeit Online, sich zu rehabilitieren. Er sollte aufpassen, dass man ihn irgendwann nicht für Zurechnungsfähig vor Gericht hält.

    Er lässt Beiträge über ihn mit Hilfe von Anwälten aus dem Netz nehmen, gibt Interviews aus seiner Sicht, wo jeder denken soll, er wurde zufällig mal eingeladen und das Interview wurde objektiv und neutral aufgenommen.

    Wenn ihn einer kritisiert, dann wird er bei Twitter entweder geblockt oder gleich angemacht. Gleichzeitig hetzt er dort über DPA, Bild, Focus, ARD/ZDF usw. und bezeichnet hart arbeitende Menschen als Schlampen, Idioten usw.

    Und während er vorgibt, arm, Pleite, der liebe nette Wetterfrosch zu sein und es ginge ihm nicht ums Geld usw. – ist dies alles nur Fassade. Das macht er nur, damit er Leute für sich gewinnt und Druck gegen seine Gegner aufbauen kann. Er nutzt quasi seine Fans als Spielball.

    Arm ist er sicherlich nicht, denn er kann schließlich weiterhin Premium-Anwälte mit sagenhaften Stundensätzen bezahlen. Dabei hat er nicht nur den Höcker, sondern Johann Schwenn aus Hamburg, Dr. Welker und noch ein paar andere Rechtsanwälte aus Deutschland und Schweiz.

    Er lebt weiterhin von seinem Kapital, er hat einen Firmensitz in der Schweiz mit der Kachelmann GmbH, eine 120.000 EUR schwere Aktiengesellschaft in der Schweiz Meteologix AG, einen Firmensitz in den USA mit Grundstück usw. – und er gibt vor Pleite zu sein. Wenn er wirklich Pleite wäre, dann soll er eben Hartz IV beantragen.

    Er selbst könnte arbeiten gehen, das wäre kein Problem für ihn, aber anstatt Gras über die Sache wachsen zu lassen, belebt er die Anwaltswirtschaft. Führt ein sinnloses Verfahren nach dem Anderen und oft ist er schon auf die Schnauze gefallen.

    Gegen Birkenstock, hat er in einer Widerklage verloren und musste weiteres Geld an ihn bezahlen.
    Gegen seine Ex-Geliebte, Gutachterkosten verloren – er verfolgt sie ja immer noch zivilrechtlich mit seinem Rechtsanwalt Johann Schwenn & Co.
    Gegen Bild hat er mal verloren, mal gewonnen usw.
    Alice Schwarzer, naja, das war Dummheit von ihr.

    Diese Aktion gegen Axel Springer, Focus und Bunte (Burda) ist nur eine reine Verzweifelungstat um nochmal irgendwie in die Presse zu kommen, Geld abzuschlagen und seine Anwälte werden auch nochmal davon profitieren.

    Sicherlich gab es hier und da Artikel, die von Autoren/Redakteuren usw. übereifrig und übertrieben geschrieben wurden, weil sie die Quote bringen. Doch er soll mal halblang machen, diese Sachen sind mittlerweile verjährt und interessieren niemanden mehr, bei vielen Lesern ist es gar aus den Köpfen verschwunden und er hat ja schon oft genug abgemahnt und Unterlassungsklagen usw. geführt.

    Im Kern der Sache hat er es selbst zu verantworten, dass daraus so eine gewaltige Medien-Show geworden ist, nämlich mit der Tatsache, dass er zig Frauen jahrelang verarscht hat, dass er in Medien Interviews gab und permanent seine einseitige Sichtweise vertrieb.

    Ich sag mal so, man hat in Deutschland das Recht Geheimnisse zu bewahren, nichts zu sagen und man muss wissen, was man wie preisgibt und gerade vor der Presse, weil die hat widerrum das Recht das gesagte zu veröffentlichen, solange es der Wahrheit entspricht.

    Und wenn ich sein umstrittenes Buch gelesen habe, alleine eine Aussage wie: „Ich habe in der Kindheit in Filmen gesehen, dass man bei einer Verhaftung, am besten die Aussage verweigert“, das hat er auch gemacht, dann leg ich mich hin vor Lachen. Vielleicht hätte wäre es für ihn zu Gunsten ausgefallen, wenn er eine einfache Aussage aus seiner Sicht gemacht hätte, wenn er der tiefen Überzeugung war, dass er völlig Unschuldig ist.

    Ihr wisst schon, dass er Unternehmer einer großen Wetterfirma in der Schweiz war, viel rumgekommen ist, sogar selbst als Journalist tätig war usw. und dann in einem Buch so tut, als sei er Kind und noch nie mit dem Strafgesetz in Berührung gekommen wäre und sein Anwalt Höcker erstmal ihn am Telefon beibringen muss, wer für solche Strafsachen zuständig ist, also praktisch wusste Kachelmann (welcher jahrelang selbstständig als Geschäftsführer, Journalist, Fernseh-Moderator noch nicht mal, dass für solche Strafsachen ein Rechtsanwalt für Strafrecht in Frage kommt.

    Jeder der in seiner Größenordnung Selbstständig ist oder war kam mit Zivilrecht, Arbeitsrecht, Markenrecht, Medienrecht, Steuerrecht in Berührung, also ist er juristisch angehaucht, kennt sich damit aus und will dann allen in seinem Buch weiß machen, dass ihm sein Medienanwalt erzählen muss, dass er einen Anwalt für Strafrecht braucht?

    Und was Bild usw. anbelangt, er hat mal von denen profitiert bzw. hat vor seiner Strafsache mit denen zusammengearbeitet. Es gibt sogar noch alte Berichte mit Video von ihm im Internet.

    Ich vermute mal, sein Rechtsanwalt Höcker erhält ungefähr 500.000 EUR Beteiligung bei Erfolg und voller Summe ;).

    Ich sage mir immer, wenn einer Dreck am Stecken hat, braucht er einen teuren und sehr guten Rechtsanwalt.

    Auch dürft eines nicht vergessen, er hat Schauspieler-Talent. Ihr denkt alle, er sei so lieb, umgänglich usw. – es gab in der Geschichte viele Menschen mit Schauspieler-Fähigkeiten, welche hintenrum die Leute abgemurkst haben und später kamen alle, und niemand hat davon gewusst.

    Und wenn er so umgänglich, harmlos, Gutmensch, Lieb usw. wäre, ich kenne keinen Geschäftsführer eines Millionen-Unternehmens, was er mal war, der mit Versicherungen usw. zusammenarbeitet, der diese Eigenschaften abbildet. Bei MeteoMedia gab es mit ihm ja auch intern unter den Vorständen krach.

    Das ihm nachgesagte Bild einer multiplen Persönlichkeit ist schon vorhanden.

    1. Nach diesem umfangreichen Statement möchte ich fast glauben, dass Sie persönliche Gründe haben, Herrn Kachelmann verurteilt sehen zu wollen.

      Darum geht es doch hier gar nicht.

      Hier geht es doch nur darum, was darf die Presse und was nicht.

      Ich persönlich würde mir jedenfalls wünschen, dass nur veröffentlicht werden darf, was als Realität erwiesen ist.

      Es ist doch niemandem wohl bei dem Gedanken, dass sein Leben öffentlich ausgebreitet werden darf, nur weil er keine Möglichkeit besitzt, sich gegen eine mächtige ( und finanzstarke ) Presse zu wehren.

      Fairness gegen jedermann,
      Liebe zur Wahrheit und NICHT
      das Recht des Stärkeren !!!

  4. Selbstverständlich muss die BLÖD-Zeitung Schadensersatz zahlen und dafür haftbar gemacht werden, was die von BLÖD beauftrage „Gerichtsreporterin“ Alice Sch. für Schmutz an Vor- und Nachverurteilungen verbreitet hat. Das hatte nichts mit der Arbeit eines Reporters zu tun, der ansich neutral berichten soll und nicht für seine eigene kranke Meinung Werbung machen soll.

  5. @Herr Orloff, ganau, erstmal medial zerlegen, anschließend dezent in der Versenkung verschwinden lassen.

  6. Wenn das so weitergeht, verklage ich Meedia auf Schmerzensgeld in Millionenhöhe wegen „seelischer Grausamkeit“. Man wird durch Meedia daran gehindert, diesen vom Himmel gefallenen Wettergott endlich „begraben“ zu können. *Grins*

  7. Diesen „Verlagshäusern“, die in Deutschland sich heraus nehmen Meinungen zu „bilden“, war keine Summe zu hoch als es darum ging Zeugen GEGEN Kachelmann aufzufahren. Windige Gestalten, egal, Hauptsache es gab Fakten, oder besser halbseidene Viertelwahrheiten gegen den profilierten Wetterfachmann. Es ging darum nicht nur den Menschen Kachelmann, sondern Alles was er aufgebaut und geschafft hatte zu vernichten!
    Und DAS kann man wohl als gemeinschaftliches Zugrunderichten bezeichnen.
    BILD hat Kachelmann sogar beim Eis essen mit seinen Kindern in Kanada fotografiert, von einem eigens und eiligst aus den USA eingeflogenem Papparazzi – zu einer Zeit als es längst gerichtlich untersagt war diese Fotos zu machen!
    So wie der Mensch Kachelmann damals mit allen Mitteln demontiert werden sollte so sollten heute mit allen Mitteln (und dabei sind die Summen echt niedlich um die es da geht!) die Medien die damals schrien „Kreuzigt ihn! Er hat es getan!“ zahlen.
    Das Gericht hat die einmalige Chance die allzu beherrschenden Medienhäuser in ihre Schranken zu weisen! Ein Urteil gegen die Volksverdummung wäre ein Schritt in die richtige Richtung!

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*