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Springer: Markenrechtsstreit könnte Politico-Start verzögern

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Es könnte teuer und/oder kompliziert werden: Wie das Handelsblatt berichtet, wackelt möglicherweise der Termin für den Europa-Start von Politico. Grund ist eine juristische Auseinandersetzung um den Namen der US-Plattform. Denn in Deutschland hält das Bielefelder Unternehmen Firmenwelten AG seit dem 21. August 2013 die Rechte an der Marke "Politico".

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Wie das Handelsblatt weiter schreibt, trafen sich nun vor dem Landgericht Bielefeld erstmals beide Parteien. Dabei schlugen die Richter offenbar dem Springer-Politico-Joint-Venture vor, dass sie die Markenrechte für 300.000 Euro von der Bielefelder Firma kaufen sollten. Das lehnte Politico LLC ab.

Auf der Seite Politico24.eu werden die Besucher zur Zeit von einem Text empfangen, mit der bereits vielsagenden Zeile: „Politico LLC hat keine Markenrechte in Deutschland“. Weiter heißt es in dem Text: „In deutschen Medienkreisen und in Brüssel, wo die Redaktion aufgebaut wird, wird nunmehr spekuliert, ob das Joint Venture mit dem Fehlen der Markenrechte final gescheitert ist. Denn auch in Brüssel besitzt das deutsche Unternehmen Firmenwelten AG die Markenrechte.“

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Allerdings ist die Einschätzung der Bielefelder, dass sie auch in den Benelux-Ländern die Markenrechte halten, höchst umstritten. Neben dem Statement in eigener Sache, findet sich auf der Bielefelder-Seite nicht mehr viel: Ein paar Texte und ein T-Shirt-Shop.

Sollte es zu keiner schnellen Einigung kommen, könnte sich der Streit bis zur Sommerpause hinziehen. Damit wäre ein Starttermin im Frühjahr kaum mehr zu halten.

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