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4 Mio. sehen Arthur-Abraham-Kampf, „Agents of S.H.I.E.L.D.“ stürzen ab

Boxer Arthur Abraham
Boxer Arthur Abraham

Erfolgreicher Boxabend für Sat.1: 4,09 Mio. sahen den WM-Fight von Arthur Abraham - 18,8% und die Marktführerschaft nach 23 Uhr. Den Prime-Time-Sieg holte sich aber die ZDF-Reihe "Ein starkes Team", im jungen Publikum gewann "DSDS" und RTL IIs "Agents of S.H.I.E.L.D." sackten unter die Sender-Normalwerte.

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Das sind die fünf Dinge, die Sie über die Quoten vom Samstag wissen müssen:

1. Über 4 Mio. sehen Arthur-Abraham-Fight – vor allem Über-65-Jährige

4,09 Mio. sahen ab 23 Uhr den erfolgreichen WM-Kampf von Arthur Abraham gegen Paul Smith. Der Marktanteil lag damit bei 18,8%. Bei den 14- bis 49-Jährigen gab es mit 1,26 Mio. ebenfalls starke 15,0%. Der Vergleich der Marktanteile zeigt schon, dass offenbar vor allem älteres Publikum unter den Box-Fans war. Und tatsächlich: Bei den Über-65-Jährigen erreichte der Fight mit 1,62 Mio. Sehern grandiose 24,6%. „Das Schwergewicht“ erreichte vorher bei Sat.1 mit 1,60 Mio. Zuschauern nur 5,0%, bei den 14- bis 49-Jährigen dafür erfolgreichere 9,6%.

2. „Ein starkes Team“ gewinnt die Prime Time vor „Klein gegen Groß“

Um 20.15 Uhr war also nicht Sat.1 die Nummer 1, sondern das ZDF. 7,46 Mio. wollten die Krimi-Reihe „Ein starkes Team“ sehen – grandiose 23,0%. Kein anderes Programm war um 20.15 Uhr stärker, in den Tages-Charts schob sich einzig die 20-Uhr-„Tagesschau“ des Ersten mit 7,53 Mio. und 24,8% knapp vor den Krimi. Um 20.15 Uhr schalteten aber viele ARD-Zuschauer um: „Klein gegen Groß“ hatte keine Chance gegen „Ein starkes Team“, erzielte mit 5,58 Mio. und 18,1% aber ebenfalls tolle Zahlen. „Deutschland sucht den Superstar“ sahen 4,33 Mio. (13,5%) – ein paar mehr als vor einer Woche.

3. „DSDS“ gewinnt in den jungen Zielgruppen – mit aufsteigender Tendenz

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Bei den 14- bis 59-Jährigen und den 14- bis 49-Jährigen gewann „Deutschland sucht den Superstar“ den Samstag. 3,26 Mio. 14- bis 59-Jährige entsprachen 19,2%, 2,38 Mio. 14- bis 49-Jährige 21,9%. In beiden Zuschauergruppen gewann die Show damit im Vergleich zur Vorwoche Publikum hinzu. „Mein bestes Jahr – Comedy mit Rückblick“verharrte hingegen in etwa auf dem Vorwochen-Niveau: mit 1,99 Mio. 14- bis 59-Jährigen und 13,6%, sowie 1,38 Mio. 14- bis 49-Jährigen und 14,4%. Zu den Verlierern des Abends gehört ProSieben: George Clooney wollten in „Up in the Air“ nur 850.000 14- bis 49-Jährige sehen – miese 7,9%.

4. „Marvel’s Agents of S.H.I.E.L.D.“ brechen ein

Einen unschönen Sonntagmorgen erleben die RTL-II-Verantwortlichen beim Blick auf die Samstags-Quoten. Nachdem die US-Serie „Marvel’s Agents of S.H.I.E.L.D.“ vor einer Woche noch mit starken 8,0% und 8,2% auf ihrem Sendeplatz gestartet war, ging es bei den 14- bis 49-Jährigen schon nach einer Woche auf 5,7% und 5,9% herab. Damit fiel die Serie sogar unter das 12-Monats-Normalniveau des Senders von derzeit 6,3%. Auch für Vox lief es nicht: 460.000 junge Zuschauer reichten dem Film „Einsame Entscheidung“ nur für 4,3%. Bei kabel eins erreichte „Navy CIS“ um 20.15 Uhr blasse 4,7%, um 21.15 Uhr solide 5,7%, „Navy CIS: L.A.“ um 22.20 Uhr dann ordentliche 6,2%.

5. Sky holt erneuten Rekord mit Bundesliga, mdr bärenstark mit Münster-„Tatort“

Das stärkste Programm abseits der großen acht Sender lief am Samstag im Pay-TV: 1,68 Mio. Fans sahen bei Sky ab 15.30 Uhr die Übertragungen der Fußball-Bundesliga. Damit wurde der Samstagnachmittags-Alltime-Bundesliga-Rekord, der erst vor 14 Tagen auf 1,67 Mio. geschraubt wurde, um weitere 10.000 Zuschauer gesteigert. De facto war der Fußball damit sogar das stärkste Programm abseits der großen vier Sender, denn selbst ProSieben, Vox, RTL II und kabel eins kamen zu keinem Zeitpunkt des Samstags auf 1,68 Mio. Zuschauer. Auch das mdr Fernsehen schlug diese Privatsender: 1,61 Mio. entschieden sich um 20.15 Uhr für den 12 Jahre alten „Tatort: Sag nichts“ aus Münster – ein stolzer Marktanteil von 5,0%.

Hier finden Sie bei MEEDIA täglich die Top 20 des Gesamtpublikums, der 14- bis 49-Jährigen und der 14- bis 59-Jährigen. Eine Liste aller Quoten-Analysen der Vergangenheit lesen Sie immer an dieser Stelle.

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