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Ausgetwittert! Iggy Azaleas bitterer Twitter-Rückzug nach Dauer-Mobbing

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Es ist wahrlich nicht leicht, Iggy Azalea zu sein. Eine weiße Rapperin aus Australien, die mit einem Charterfolg nach dem anderen ihre afro-amerikanischen Kolleginnen reihenweise hinter sich ließ? Keine Frage: Neid, Missgunst und Ärger waren vorprogrammiert. Wie anno 2015 üblich, wurde der Beef via Twitter ausgetragen. Iggy Azalea war zunächst hart im Nehmen, aber nach der x-ten Attacke zieht die "Fancy“-Rapperin nun die Reißleine: es hat sich ausgetwittert. Auf dem 140-Zeichen-Dienst wird mit einer Mischung aus Häme und Verständnis reagiert.

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Ist es der erste öffentlich dokumentierte Fall von „reverse racism“, also Rassismus von einer schwarzen Mehrheit gegen eine weiße Minderheit, wie eine Nutzerin twittert?

Klar war von Anfang an: Amethyst Amelia Kelly, die unter dem Künstlernamen Iggy Azalea im vergangenen Jahr für Furore sorgte, würde als weiße Rapperin aus der australischen Ortschaft Mullumbimby in der afro-amerikanisch dominierten Hochburg des HipHop eher einen schweren Stand haben.

Es gab böse Auseinandersetzungen mit Branchenikone Snoop Dogg, der sie im Verlauf des Twitter-Beefs irgendwann in Fäkalsprache mit ihrem primären Geschlechtsorgan gleichsetzte. Die fast gleichaltrige dunkelhäutige Rapperin Azealia Banks bezichtige die weiße Azalea in einem üblen Hin-und-Her auf Twitter, ihre weiße australische Herkunft zu verleugnen und sich stattdessen HipHop-Klischees aus der afroamerikanischen Kultur zu eigen zu machen – inklusive des Slangs.

Statt Grammys Ärger mit Pizza-Service

Kaum war dieses Gefecht dank einiger prominenter Fürsprecher (T.I.,Lupe Fiasco und Will.iam.) überstanden, folgte die nächste Demütigung. Das Mode-Label Steve Madden veröffentlichte aus einem Shooting wenig vorteilhafte Bilder von Azalea, die danach auf Twitter in Rage geriet.

Der vorläufige Rant-Höhepunkt folgte dann ausgerechnet am vermeintlich größten Tag – der Grammy-Verleihung. Doch statt bei der wichtigsten Verleihung der Musikbranche für das beste HipHop-Album oder irgendeinen anderen Preis abzuräumen, gab’s diesmal Ärger mit dem Pizza-Lieferservice. Papa John’s lieferte nicht leckere Käsepizza, sondern schickte plötzlich Textnachrichten.

Immer neue Anfeindungen im Netz

„Hallo, ist dort Iggy Azalea? Mein Bruder hat gerade Pizza von Papa John’s vorbeigebracht und mir am Freitagabend deine Nummer gegeben. Ich bin dein größter Fan. Bitte ruf‘ mich an“, textete  einer an Iggy und hinterließ auch noch eine Nachricht. Zu viel für das dünne Nervenkostüm der angeschlagenen Rapperin, die darauf auf Twitter einen Feldzug gegen den Pizzadienst führte.

Doch damit war immer noch nicht Schluss. In den vergangenen Tagen kursierten die nächsten Anfeindungen im Netz. Genug ist genug!  „Ich komme gerade aus einem tollen Urlaub zurück, ging online und musste feststellen, dass es offenbar schockierend und unerhört ist, eine Frau zu sein und Cellulite zu haben“, eröffnete Iggy Azalea ihre Abrechnung mit ihren Online-Feinden.

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„Das Internet ist der hässlichste Spiegel der Menschheit“

„Ich  sehe online die ganze Zeit den Hass und die Belanglosigkeiten, die mich zu einer wütenden Person machen, die ich nicht sein will. Ich will einfach meinen Frieden“, twitterte die 24-Jährige.

Ergo: Hier kommt die Social Media-Auszeit!

Der Account wird künftig von ihrem Management geführt. Zum Abschied setzte Iggy Azalea noch eine Breitseite ab. „Das Internet ist der hässlichste Spiegel  der Menschheit“. Twitterte es – und ward für die nächsten 24 Stunden nicht mehr gesehen. Stattdessen diskutierten Fans und Hasser.

Wir sind sicher: Das Twitter-Comeback kommt schneller als bei Rihannas Instagram-Rückkehr.

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