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1,35 Mio. Zuschauer in Deutschland: Unfassbarer Start für „Fifty Shades of Grey“

Bestseller-Verfilmung „Fifty Shades of Grey“
Bestseller-Verfilmung "Fifty Shades of Grey"

Die Verfilmung des Erotik-Bestsellers "Fifty Shades of Grey" ist grandios in den weltweiten Kinos gestartet: Fast 240 Mio. US-Dollar setzte sie an ihrem Premieren-Wochenende in 59 Ländern und Territorien um, in Deutschland sahen allein 1,35 Mio. zu - das beste Start-Ergebnis seit James Bonds "Skyfall" im November 2012.

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„Skyfall“ erreichte damals an seinem Start-Wochenende sogar 1,91 Mio. Leute – diese Zahl erreichte selbst „Fifty Shades of Grey“ nicht. Doch die 1,35 Mio. Premieren-Besucher sind dennoch ein Wahnsinns-Ergebnis. Laut „Blickpunkt: Film“ erreichte die Bestseller-Verfilmung damit sogar den besten Februar-Start der deutschen Kino-Historie und den besten Start eines von einer Frau inszenierten Films.

Til Schweigers „Honig im Kopf“ wurde damit natürlich von Platz 1 der deutschen Charts verdrängt. Dennoch bleibt die Tragikomödie auch weiterhin ein großer Publikumsmagnet: Weitere 275.000 Leute wollten sie am Wochenende sehen, insgesamt waren es inzwischen mehr als 5,5 Mio. Dahinter kamen dann aber deutlich kleinere Besucherzahlen zustande: Animationsfilm „Baymax“ lockte auf Platz 3 noch 125.000 Leute an, „Jupiter Ascending“ reichten 95.000 für Rang 4. Der einzig größere Filmstart neben „Fifty Shades of Grey“ war nach der Zahl der Locations am Wochenende der Jason-Statham-Thriller „Wild Card“: In rund 230 Kinos kam er aber nur auf 50.000 Besucher.

Auch in den USA dominierte „Fifty Shades of Grey“ das Geschehen in den Box-Office-Charts: 81,7 Mio. US-Dollar setzte der Film auf mehr als 3.600 Leinwänden um – die bisher größte Zahl an Locations für einen „R-rated“ Film, also einen Film, der erst ab 17 Jahren frei gegeben ist. In einem Februar lief in der Vergangenheit laut „Box Office Mojo“ nur „The Passion of the Christ“ mit einem höherem Umsatz an: 2004 mit 83,8 Mio. US-Dollar. Auch Platz 2 der aktuellen Charts geht an einen Neustart: Actionkomödie „Kingsman“ sammelte 35,6 Mio. US-Dollar ein. Ebenfalls noch sehr stark: „SpongeBob Schwammkopf 3D“ mit 30,5 Mio.

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Weltweit sammelte „Fifty Shades of Grey“ in den ersten Tagen sensationelle 239,7 Mio. US-Dollar ein. Neben den USA kamen die größten Umsätze dabei aus Großbritannien (21,1 Mio. US-Dollar), Deutschland (15,2 Mio.), Frankreich (12 Mio.) und Russland (10,5 Mio.). „Kingsman“ folgt mit 58,7 Mio. aus 39 Ländern und Territorien auf Platz 2 der Welt-Charts, Rang 3 geht wiederum an „SpongeBob“, der 44,0 Mio. umsetzte. „Kingsman“ startet in Deutschland erst am 12. März, „SpongeBob“ am Donnerstag dieser Woche.

Spannend wird es nun, ob „Fifty Shades of Grey“ auch in den kommenden Wochen solch starke Ergebnisse einfahren wird – oder ob alle neugierigen Fans der Bücher schon am ersten Wochenende in die Kinos gerannt sind und die Ergebnisse am zweiten Wochenende zusammen brechen. Beides scheint möglich.

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