Anzeige

Beyer, Kurbjuweit und Weinzierl: Spiegel-Chef Brinkbäumer ernennt Stellvertreter

Seit dem 13. Januar ist Klaus Brinkbäumer offiziell neuer Chefredakteur des Spiegels. Genau vier Wochen später, am Freitag den 13. Februar, stellt er nun auch offiziell sein neues Führungsteam vor. Dem gehören als neue Stellvertreter Susanne Beyer, Dirk Kurbjuweit und Alfred Weinzierl an. Nikolaus Blome bleibt vorerst Mitglied der Chefredaktion.

Anzeige
Anzeige

Die 45-Jährige war zuvor stellvertretende Leiterin des Kulturressorts. Dirk Kurbjuweit (52) firmierte als politischer Autor und Alfred Weinzierl leitete bisher das Deutschland-Ressort. Arbeitsbeginn der neuen Stellvertreter ist am Montag.

Was genau mit den Mitgliedern der bisherigen Führungsriege passiert, ist unklar. So wurde Clemens Höges, der noch unter Wolfgang Büchner Martin Doerry als Stellvertreter abgelöst hatte, nicht offiziell abberufen. Das gilt auch für Nikolaus Blome. Über den Verbleib des ehemaligen Bild-Mannes in der Führungsspitze des Nachrichten-Magazins gibt es anhaltende Spekulationen. Allerdings kommentierte er gerade erst am heutigen Freitag eine entsprechende Meldung mit „frei erfundenen Schwachsinn„.

Anzeige

Mit der Benennung von Beyer, Kurbjuweit und Weinzierl dürften die meisten noch offenen Personalien beim Verlag geschlossen sein. Zu Beginn dieser Woche erst vermeldeten die Hamburger Thomas Hass als offiziellen Nachfolger des scheidenden Spiegel-Geschäftsführers Ove Saffe. Er erklärte seinen Abgang von der Ericusspitze zur gleichen Zeit wie Büchners Abberufung.

Mit der Beyer gibt es jetzt wenigstens eine Frau in der Spiegel-Chefredaktion. Nach der Ernennung von Klaus Brinkbäumer und Florian Harms als neuen Online-Chef, hatte ProQuote die männliche Dominanz beim Nachrichten-Magazin kritisiert.

Anzeige

Mehr zum Thema

Anzeige
Anzeige

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*