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Samsung warnt eigene Nutzer: „Sagen Sie nichts Privates vor dem Fernseher“

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Der Feind hört mit im eigenen Wohnzimmer: Samsung warnt in seinen Nutzungsbedingungen die Käufer eines Smart-TVs: Private oder sensible Informationen würden via Spracherkennung aufgezeichnet und an Dritte übermittelt werden.

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Neue Smart-TVs von Samsung lassen sich via Sprache steuern. Doch offenbar zeichnen die Geräten so jedes gesprochene Wort auf – und leiten diese Informationen weiter. In den Nutzungsbedinungen des Elektronikkonzerns heißt es:

„Aussagen, die persönliche oder andere sensible Informationen beinhalten, werden gemeinsam mit anderen Daten gespeichert und an Dritte übermittelt. Dies ist Teil der Spracherkennungstechnik, die von externen Parteien genutzt wird“

Die Sprachsteuerungsfunktion lässt sich zwar deaktivieren – wer darauf jedoch nicht verzichten will, sollte vorm Fernseher wohl besser schweigen.

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(via)

Update am 09.Februar 2015 um 16.40 Uhr
Samsung gibt Entwarnung: Nutzer müssten erst per Knopfdruck auf der Fernbedienung eine Suchanfrage über Sprachbefehl aktivierten. Erst dann würden Tonaufnahmen an Drittanbieter übermittelt, sagte ein Sprecher am Montag. Ausdrücklich nur für diesen Fall sei die Warnung in den Nutzungsbedingungen gedacht, dass dabei auch eventuelle vertrauliche Gespräche übertragen werden könnten. Der allgemein formulierte Satz in den Nutzungsbedingungen ließ die Interpretation zu, dass die Fernseher ständig Mitschnitte aus dem Raum übertragen könnten. Das sei nicht der Fall, versicherte der Samsung-Sprecher.

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